Terrrrrrrroooorrrrr!

Pünktlich zum gewohnten Fest der Wiederauferstehung Jesu (Ich hoffe, dass sich so manches Bewusstsein schon räkelt), springt mir ein kurzer Reuter-Beitrag frühkindlicher Terrorspielereien auf Peter Frühwalds „Staseve-Blog“ – die Staatlichen Selbstverwalter – ins Auge, der mich spontan dazu ermutigt, mal einige Zeilen zum Thema „Terror“ zusammen zu tragen.

Kurz anmerkend: Staatliche Selbstverwaltung ist im Kern nichts anderes als ein anderer Ausdruck selbst gewählter Eigenverantwortlichkeit und das erklärt nun auch die Übergriffe, denen sich jene Mutigen exempelhaft ausgesetzt sehen. Denn das System versucht nur mit allen Mitteln verhindern zu wollen, dass der Einzelne! beginnt, sich mit seiner Souveränität beschäftigen zu wollen. Doch zurück zum Thema.

Warum gibt es überhaupt so etwas wie Terror?

Zunächst gilt es zu wissen, dass alle Informationen, die über Medien zu uns gelangen, stets Interpretationen stattgefundener oder scheinbar so stattgefundener Sachverhalte darstellen. Klassisch-investigativer Journalismus wäre hier die passende Einrichtung, der man diese Tätigkeit sorgfältiger Berichterstattung vertrauensvoll zuschreiben könnte.

Dass wir es heute jedoch mit Medien zu tun haben, deren inhaltlicher Wahrheitsgehalt nicht selten vom monatlichen Gehalt, einem Chefredakteur und einem externen, „zentralen“ Zulieferer geprägt sind, brauche ich also nicht zu erwähnen. Ebenso wenig, dass der Mainstream durch seine Verflechtungen sich nur auf wenige, Fäden ziehende Meinungsmacher reduziert.

So greife ich mir – fleißig tippend – eine „Terrorpraline“ aus dem Naschkästchen heraus. Denn Freunden lässt man doch ein Küsschen – oder auch zwei.

Bisherige Terroranschläge konnten auf Grund nachfolgender Hinterfragungen von Zusammenhängen stets zu jenen zurückgeführt werden, die sich im medialen Rampenlicht mehr als glorreiche Verteidiger westlicher Werte (was das ist, kommt später) repräsenierten. Deren sich eine gegängelte, naiv-polarisierte Masse euphorisch entgegenwarf (wirft).

Dabei werden keine Kosten und Mühen gescheut, dem Publikum großes Kino liefern zu wollen, dass in der Vorstellung lebt, dass dies eine „natürliche Realität“ sei – weder bei vorheriger Rekrutierung der Vorzeige-Bösen, noch wenn jene dann wieder „abberufen“ werden, wenn das mediale Haltbarkeitsdatum überschritten ist. Wo so mancher Turm nicht selten schon etwas früher umfällt. Aber das ist auch alles gewollt, zumindest für jene, die erkennen wollen.

Ich brauche sicher auch nicht zu erwähnen, dass real existente Terrorgruppen stets von ihren „Widersachern“ durchwandert sind und man erkennt, dass sie aus dem selben Stall kommen.
Jene, die sich wirklich unverschlissen als Gegner präsentieren, werden nicht selten, als medial-geeignetes Terror-Feindbild verwurstet. Aber nicht selten sind es keine auch Terroristen. Manchmal genügt es, in die Kiste des „braunen Stigmas“ greifen zu wollen, um es öffentlich zu verleihen.

Innerhalb des Systems gilt es die Meinung der Masse so zu manipulieren, um etwas zu erreichen, was ihr selbst auch sehr billig und recht ist.

Der Terror ist hierbei jenes „subtile“ Mittel, die konditionierte Unsicherheit der Masse zu triggern, die sich in einem schneller drehenden Hamsterrad verfallender Existenzsicherung und als energetischer Lieferant des Systems selbst bewegt.
Und so schreien die Betreuten weiter nach ihren Betreuern – damit alles schon hübsch bleibt, wie es bisher in der durchnarkotisierten Weltsicht kindlicher Vorstellungen der Fall war. Es muss „etwas“ getan werden.

In einem Wandel haben wir es mit drei Gruppierungen zu tun: die Machthaber, ihre erkierenden Unterwürfigen und jene, die dieses Betreuungsspiel erkannt haben.

Doch Obacht! Im Falle dieses stattfindenden Wandels gilt es jedoch über die gewohnten Schmerzgrenzen hinauszudenken und in diesem Falle sogar noch weiter. Denn es handelt sich um einen Systemwandel!
Und wenn ich von System spreche, so spreche ich von der Hierarchie und nicht vom „Verlassen“ einer ihrer Unterorganisationen (Spontan muss ich an die „Kochkurve“ denken, wer mal suchen mag.).

Wer sich also aus einer „Deutschen“ Situation in eine andersstaatliche windet, ist jene zwar gekennzeichnet von gleichem Interesse und man begegnet sich in der Regel freundlichen Blickes auf Augenhöhe, jedoch hat dies keine Bewandtnis, wenn die Organisationsform letzlich nur hierarchischer Natur ist, und der Metzger plötzlich wieder zu einem „Rat“ oder „Minister“ erkoren aussteigt.
Da hilft auch keine „Neudeutsche“, wenn auch sehr bemerkenswerte Orientierung. Und es ist auch vollkommen gleich, ob es sich um einen Bundesstaat, Monarchie, Diktatur oder Republik handelt.

Das „Übel“ ist die Hierarchie und diesem Wesen ist jedes Mittel recht sich erhalten zu wollen, was sich bekanntlich durch die konditionierte Unsicherheit der „Teilnehmer“ nährt – notfalls auch stimuliert durch Terror.

Die angesprochenen, nicht nur „westlichen“ Werte sind: betreute Freiheit bei Belohnung fürs Artigsein, verbunden mit fortlaufender Beauftragen der Betreuer (Herren, Täter) durch ihre Befürworter (Opfer, Komfortzone, Sklaven) damit alles so schön bleibt und alle hübsch beschäftigt sind.

Es wird wohl ein schmerzvolles Erwachen geben, in denen sich die Beratungsresistenten kollektiv wiederfinden. Wie gesagt, das muss alles nicht sein.

Aber das ist ja auch noch alles harmlos.

Wenn wir mal von der alten Konstellation sprechen, dann haben wir es auf der einen Seite mit Unternehmen, Bildung, Forschung, Banken, Politik, Verwaltung, Justiz und Exekutive zu tun, die gemeinsam mit dem sie erkierenden, treugläubigen Bürger (Wertschöpfer) agiert.

Ja, Faschisten hier los?

Wenn man durch den Zinseszins freudlich „angeregt“ von einer sich von selbst zuspitzenden Situation sprechen mag,  weiß man, dass Polizeistaat ein hinsichtliches Signal vorlaufenden Verfalls darstellt. Der berühmte Gummiknüpfel mit Erdbeergeschmack.

Wenn man dann zudem organisatorisch von den Betrebungen einer „Industrierevolution 4.0“ sprechen mag, findet dort der euphorisch beklatschte Strukturverfestiger statt, der gepaart mit dem Zinseszins, ein letztes Abendmal kollektiver Bewusstlosigkeit bescheinigt.

„Na, Schatz. Schmecksts?“ „Nee, ich ess‘ es nur.“

Wie? Ein gelber Schein, eine apostillierte Geburtsurkunde, ein Personenausweis oder ein Nachweis der eigentlichen Staatsangehörigkeit genügen hier? Na, dann bin ich aber froh.

Ja. Auch guter Frust will gelernt sein.

Gut zu wissen, dass alles einen überlagernden Sinn hat. Was bin ich zumindest froh. Und alles Getane sind gegangene Wege.

P. S. Haager Apostillen sind keine niederländischen Lutschbonbons mit Käsegeschmack.