Kurz angerissen – das Lösungsverhalten

„Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.“

Man muss hier nur wissen, was das System ist.

Ich habe vorhin – obwohl ich selten Youtube-Filme schaue – ein Video von Christoph Hörstel gesehen. Er hat mit der Familie Rothschild Kontakt aufgenommen.

Dabei fiel mir auf, dass er sich noch in einer „Gegenhaltung“ bewegt. Auf dieser Ebene bewegt man sich nur im Kreise. Revolution und „to revolve“ bedeutet: „sich im Kreise drehen“.

Doch gilt es den gemeinsamen Nenner zu finden, also nicht gegen die anderen sondern – im Sinne des Kategorischen Imperativs, die gemeinsame verbindende Überschrift für beide zu finden.

Es geht nicht um „entweder… oder…“, sondern „sowohl, als auch“.

Bisher treffe ich sehr wenige Menschen, die sich über das Entwickeln von Lösungsmustern (schrittweise Vernetzung von Teilsystemlösungen) durch zunächst integratives Denken Gedanken machen.

Das reicht nicht aus, nur einfach um die Macht zu kämpfen, wenn in einer überlagerten Überschrift, kein Kampf sondern sogar zusammenwirken erkennbar ist.

Warum wird gekämpft? Weil die Mittel „Geld und Macht“ immer noch im Mittelpunkt stehen und das ist – vereinfacht ausgedrückt: nicht weit genug oder nur konventionell gedacht.

“You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete.”― R. Buckminster Fuller

Macht ist der Zustand, durch Belohnung und Bestrafung auf das Leben und die Entwicklung eines anderen Individuums Einfluss zu nehmen. Auf der anderen Seite ist das willige Opfer, was sich gegen Belohnung artgerecht (systemgerecht) verhält, bzw. dies sich gefallen lässt – also belohnte Entwürdigung.

„Die Würde des Menschen“ ist in der alten Ordnung antastbar; sie heißt: Geld und Besitz.

Somit hat man es mit einem wechselseitigen Vertrag zu tun, der durch das Auf und Ab im Vorhandensein der Geldmenge atmet. Und wer dabei nicht artig ist, fliegt.

Das bedeutet, um eine Lösung zu entwickeln, muss man weiterdenken, als gewohnt. Denn nur das Ablösen anderer von ihrem Thron – notfalls durch Gewalt – erzeugt nur wieder jenes System, was im eigentlichen Sinn bereits „bekämpft“ wird.

Solange die Prinzipien der alten Ordnung nicht verstanden sind, macht es wenig Sinn über Lösungen zu sprechen. Denn es gilt symbolisch eine Brücke von dem einen zum anderen zu bauen und keine abzureißen, platt zu machen oder sonst was.

Und im Kern geht es allen ums Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf, Mobilität und Kommunikation.

Es ist verständlich, dass es keinen Plan über ein Lösungsmuster geben kann, solange keine gemeinsame, prinzipielle(!) Betrachtung vorangegangen ist. Es ist zudem unverantwortlich, so etwas online zu stellen, ohne dass ein umfänglicher Dialog stattgefunden hat.

Denn wenn man den Sinn des Ganzen erkennt, dann gibt es auch keine Schuldigen mehr und niemand, den man klassisch „bekämpfen“ muss – so nebenbei.

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