Münchner G’schichten

München: Zuerst sollen es drei Täter gewesen sein. Danach nur noch einer, der sich am Ende selbst erschossen hat. Und plötzlich heißt es: Der Täter habe sich vor den Augen eines Polizisten erschossen. Offenbar macht es Sinn, dass die Polizei bei sich ermittelt. Im Internet macht sich langsam eine andere Wahrheit breit. Den Toten ist dies jedoch gleich.

Mein herzliches Mitgefühl für die Angehörigen.

Die Beantwortung der Frage des „Warum“ ist auch hier allgegenwärtig. Doch hier und da beschäftigt man sich gewohnt oberflächlich mit spontanen Meinungsäußerungen, die sich mit rechten, linken und islamistischen Stigmatisierungen beschäftigen – gewohnte Denke. Sicher auch, was das Volk gerne hören mag.

„Der Hörer hört gerne seine Meinung von seinen Erkorenen – Grundlage für die kollektive Illusion.“

Sicherheit ist und bleibt eine Illusion – der Vertrag zwischen Beschützten und ihren erwählten Beschützern ebenfalls – mag man noch soviel Exekutive beikarren oder Gesetze beschließen wollen (zumal hierzu keine Legitimation mehr vorliegt).

Gerade fällt mir ein, dass die so oft propagierte Sicherheit auch nur eine Projektion der „Beschützer“ ist, sie machen sich Gedanken um ihre, was mit der zunehmenden Polizeiapparatzu tun hat. So würde sich ein „Bürgerkieg“ letztlich gegen die „Beschützer“ wenden, wenn erkennbar ist, dass alles eine Lüge war und in diesem Fall die Macht ihr wahres Gesicht offenbart

Zeit darüber nach- und um- und vor allem weiterzudenken und die gesellschaftlich vereinbarten Konventionen in Frage zu stellen, auf denen man sich ein Komfortsofa erbaute und alles verdrängte, was mit Wandel und Anpassung, kollektiven Vereinbarungen und liebgewonnenen Angewohnheiten zu tun hat.

Denn alle Gewaltvorfälle sind nur Phänomene eines Systems, dessen Ursachen man tabuisiert, um das Spiel weiter fortsetzen zu wollen, denn sind die Ursachen gleichzeitig die Grundlagen des aktuellen Systems und des gesellschaftlichen Miteinanders. also vesucht man sich kollektiv mit „Es muss sich was ändern“ und Versprechungen bei Laune zu halten.

Scheinbar mag man sich lieber auf weitere Opfer einstellen.

Vor kurzem schrieb ich den daran andockenden Beitrag: Familie, Jugend, Gewalt und die gewollte Hilflosigkeit der Systemteilnehmer. Den habe ich gerade an das Bayrische Landeskriminalamt gesendet.

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