Alles nur ökonomisch orientierte Handlungsmuster

http://kurier.at/wirtschaft/2081210.php?mobil (Kurier.at)

Wenn Strukturen überfrachtet sind, Schulden und Zinsen zunehmend drücken, dann wird schnell klar, das Wachstum immer seinen Preis haben wird. Alles hat seinen Preis. Und den müssen wir zahlen, ob wir wollen oder auch nicht. Da hilft es den „Oberen“ auch nicht den Druck nach „unten“ erhöhen zu wollen.

Mehrheitliches Handeln geschieht auf Grund einer ökonomischen Ausrichtung. Wer jetzt noch altruistsisch gepolt ist, weiß sich ausnutzen zu lassen. Er übernimmt für etwas die Verantwortung, das hätte – wenn man sich der Ursachen bewusst wäre – überhaupt nicht sein müssen. Denn der Mensch lernte, Probleme überall dort lösen zu wollen, wo sie sicht- und spürbar auftreten. Dieses Verhalten führt nur zu weiterer Komplexität, Ineffizienz, weiterer Verschuldung, um die Systeme am Laufen zu halten. Der Teufelskreis beginnt, mit der falschen Annahme, man habe es mit unabhängig voneinander existierenden Problemen zu tun.

Nun ja, wer jetzt aber davon ausgeht, dass das damit verbundene Umdenken mit einem Schluck Kaffee und einem schnellen Gespräch eingesogen ist, der irrt. Denn erliegt er den falsch gelernten Prinzipien, die er in sich als sogenannte Verhaltensmuster trägt.

Jedoch ist es jederzeit möglich, mit dem Umdenken zu beginnen. Wo man damit beginnt? Genaz einfach: Indem man die Aussage zulässt, dass so wie es ist, nicht die „notwendige“ Normalität sein kann und es so nicht weitergehen kann.

In diesem Moment sind Sie schon einen gewaltigen Schritt weiter.

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