An welchem Denken Sie das Alte erkennen

(v1.25) Ich wollte es erst in einen einzigen Textklumpen packen, um so die „Schwere“ zum Ausdruck zu bringen, mit der so mancher unterwegs ist.

Sorgen machen; sich mögliche Horror-Szenarien und apokalyptische Bilder vor Augen führen; der Glaube an gerechte Vorgesetzte, Wahlen und Parteien; die gewohnte Abgabe von Verantwortung bei Wahlen; klassische Ideologien (Sozialismus, Kapitalismus, Kommunismus, etc.); Hierarchie als die übliche Organisationsform (aus gehaltenen Vorgesetzten und belohnten Untergebenen), als Widersacher (Hebräisch: Satan) der natürlichen Ordnung.

Der Glauben an das positive Recht und der Gültigkeit der vom Menschen geschaffenen Gesetze und damit auch der gerechten Vorgesetzten; opportun-willkürliche Begründungen, um letztlich nur Geldmittel zu erlangen; „zu müssen“ und sich „gezwungen zu fühlen“; erobern, unterwerfen, bestimmen. Meinungen sind dann „gut“, wenn sie in das allgemeine Meinungsbild passen; das System wird verkörpert durch die Konditionierungen, Denk- und Verhaltensmuster des verletzten „Ichs“, man kann es „neudeutsch“ auch „Mimosing“ nennen.

Wissen als mengenmäßige Ansammlung, statt zu prinzipiellen Hinterfragung von Zusammenhängen; Zusammenhänge führen in der Regel zu verantwortlichen Schuldigen; Lösungsorientierung: „Hier ist sind die Probleme und dort die schuldigen Verursacher und die müssen weg.“

Fremdbestimmung, klassische Staaten mit ihren Institutionen; „souveräne Staaten“, um dahinter wieder die alte „Opfer/Täter-Nummer“ schieben zu wollen; die Schuld der anderen; „Du bist solange gut, solange mir das gefällt“; „Willst du nicht mein Bruder sein,… (bessere Version: Willst du nicht mein Opfer sein,…)“, das Erkieren und Anbeten von Vorgesetzten, das Verehren von Kämpfern für die „gerechte Sache“ gegen andere Feinde; Nicknames, Masken; „Die anderen sind so, also muss ich auch so sein.“

„Kinder verschwinden zu lassen, ist unser persönlicher Krieg, den wir gegen Gott führen. So verlieren die Menschen ihren Glauben und dann werden sie zu Dämonen…“ Prisoners, 2013

Suche nach Schutz vor anderen (im Kern Schutz vor Veränderung und vor der „Ernte“ des „Gesäten“); die bösen Eliten, Banker, Illuminaten, Freimaurer, Juden, Gutmenschen, Muslime, Nazis, Reichsbürger &c.; die Guten; Viren und die Notwendigkeit des Impfens; Außenorientierung auf der einen und Projektion auf der anderen, als Mittel gegenseitiger „Unter-Haltung“.

„Probleme“ dort lösen zu wollen, wo sie sicht- und spürbar in Erscheinung treten (Symptombekämpfung); Titel und Pöstchen; „Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir… wenn ihr so seid, wie uns das gefällt.“; „Ja, aber ich kann ja nicht anders…“

Jegliche künstliche Form von Kategorien, um Menschen voneinander zu unterscheiden; das Leben ist ein Kampf ist, wo man gegen andere gewinnen muss (in einem Nullsummenspiel!!!); „wir“, als Ausdruck gewohnter Zielorientierung und der Suche nach „Mitstreitern“ im Kern Opfern, denn: „Gemeinsam sind wir stark“; der Mensch in der Rolle als… bspw. Rechtssubjekt, auch genannt: „natürliche Person“.

Dass man für die Freiheit kämpfen muss; „Menschen brauchen Führung“, während am es unterlässt ihnen den Schlüssel zu ihrer Freiheit zu offenbaren, weil es selbst nicht gewusst wird; bedingtes Geben (nehmen lassen) und bedingtes Empfangen (wenn man artig ist).

Freizügigkeit (die braves, artiges und systemgerechtes Verhalten in sich trägt) wird mit Freiheit verwechselt; außen, Show und Schein sind alles, Sein ist nichts; Fremdwertgefühl, Fremdbewusstsein; Fremdliebe, Fremdvertrauen.

Klassische Form der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Friedens; „gestern war alles besser“ und deshalb muss das Vorhandene bewahrt bleiben“, als wesentliches Handlungsprinzip (Konservatismus); aufwändiges Warten auf die anderen (Hoffnung); gesellschaftliche (upps: Geseelschaft) Entsprechung und Einhaltung der Konventionen, sonst erfolgt Stigmatisierung und Ausgrenzung.

Bestrafung und Belohnung; Klagen, Jammern, Demonstrieren und sich beschweren; Schuldzuweisung, Kampf, Verteidigen, Sichern, Widerstand, Flucht, Ignorieren, Aus- und Abgrenzen als gesellschaftlich tolerierte Verdrängungskonzepte; Feindbildprojektion als Ausdruck für jeden, der nicht der eigenen Meinung ist, wenn Kampf das einzige  Mittel zu sein scheint; „Freund und Feind“.

„Teilen und Herrschen“ (sind nicht nur Verhalten der „Eliten“); „Das Alte muss erst weg, bevor man das Neue machen kann“; „Geld und Arbeit“ als einzige Mittel zur Existenzsicherung („Ich muss doch Geld haben, um zu leben“); gesellschaftlich tolerierte Unvernunft, verkauft als „Vernunft“ und damit komischerweise einhergehende Existenz der Betreuer und Vorgesetzte und damit auch Treuhandsysteme.

Gewalt ist das Mittel der gesellschaftlich selbst gemachten Unwissenden; die „heilige“ Familie, als unantastbare Einrichtung (obwohl sie die Geburtsstätte des Systems ist); die Kinder als „unsere“ Zukunft, während fleißig von allen Seiten daran herummanipuliert wird (Gesellschaft, Bildung, Unternehmen, Politik); Rente als Ausdruck gesellschaftlicher tolerierter Versklavung der nachfolgenden Generationen.

Feinsäuberliche Trennung und Verschiebung von Psychologie, Recht, Theologie und Philosophie in „eigenständige“ Institutionen, sorgen für ein hohe Wirksamkeit, endlich Geld verdienen(!) zu können.

Der Mensch, der denkt, er sei sein „Ich“, seine Persönlichkeit; Falten, graue Haar und ein hohes Alter als Wissens- und Autoritätsbegründung; verdreht gelernter Umgang mit der Angst, als Warnsignal(!) für Veränderung und damit einhergehender Unterlassung sich zu entwickeln; alle Formen von „Hüllen“, um dann darin(!) erst etwas tun zu können; Mensch und Person sind eins; der in seiner „Würde“ verletzte Mensch.

Juristisch beglaubigte Bescheinigungen von Seins- und Fiktionszuständen. „So tun, als ob“, als Ausdruck fehlender Authentizität; Eigentum und Besitz; Sicherung und Verteidigung von Geld, Besitz, Hab und Gut; Erbsenzählerei und Klein-in-Klein-Denken; verdrehte Interpretation von: „Macht Euch die Erde Untertan“. Gesellschaftlich tolerierte Lehnsverhältnisse durch Dar-Lehnsverträge durch Zinsen; das Geldsystem als Fremdregelmechanismus.

Toleranz, solange es zu keiner Veränderung führt; polar- und emotionalisierte Ist-Zustandsbeschreibungen als Meinung; oberflächliche Meinungen („Banker sind Verbrecher“, „Politiker sind Verbrecher“, „Satanisten sind Kinderschänder… und die Grünen“); Angst, etwas weggenommen zu bekommen (was einem wie jedem anderen aus der Welt, niemals gehört); die Vorstellung, dass sich erst alles ändern muss, bevor man sich dann mit  der eigenen Entwicklung auseinandersetzen kann; die Suche nach noch mehr Details von Details.

To be continued…

P.S. Dem Ganzen steht ein wesentlicher Vorteil entgegen: Der Mensch hat die Fähigkeit alles in Frage zu stellen, auch seine eigenen Verhalten, die jenes System erzeugen, über dessen Symptome er sich allzu gerne erzürnt, hofft und fleht, dass sie vorübergehen. Dabei sind sie nur ein Hinweis, aktiv zu werden.

Spaßkästchen: Gemein-deaktivierung und Reh-Organisation.