Auf dem Weg

Projiziertes, mangelndes Selbstvertrauen – umgangssprachlich auch Misstrauen genannt ist, verbunden mit Kontrolle im Außen, ist die letzte – im Kern die einzige – Barriere, der sich der Mensch (selbst) zu stellen hat.

Erst mit der Arbeit an sich selbst, entwickelt er das zur Veränderung notwendige (Selbst)Bewusstsein, (Selbst)Vertrauen, (Selbst)Verantwortung und einhergehende Vernunft – mit Auswirkung auf sein Fühlen, Denken und Handeln – für sich, die Gesellschaft, die Strukturen und die Natur. Ein wahrer Sieg – über sich selbst, statt gewohnt über andere. Der Mensch wächst so über sich selbst hinaus.

Dieses Arbeiten führt zur Verfestigung der eigenen Zufriedenheit (Selbstbefriedung), die sich rein in der Ausrichtung und Erwartung äußerer Sachverhalte, nutzvoll erscheinender Bedingungen und Materialismen nicht einstellen wird.

Denn gewohnt im Außen danach zu suchen und zu erwarten, beruht auf jenem vereinbarten Mechanismus (in der Kindheit), der bisher zu gewohnter, allseitiger Manipulation, Nutzung und gegenseitigem Missbrauch führte und ob das dabei Getane den anderen oder einem selbst angenehm (Vorteil, Belohnen) oder ungenehm (Nachteil, Bestrafen) erschien.

„Ich hätte gerne eine Tüte „Willkür“.“ „So handle fortan nach meiner Gunst heischend. Doch achte stets darauf, was du tust – ob es mir genehm oder ungenehm erscheint – je nach dem, wie ich mich gerade fühle.“

„Du erhebst dich ja über andere.“ „Ist es nicht eher, dass du dich durch diesen Satz selbst unterwirfst, um so an jene Energie (Informationen) gelangen zu wollen, während du dein gelerntes Opferverhalten beizubehalten versuchst?“

So sieht man, welche Rolle Information (Energie, Geld, Versprechen) spielt, um sich manipulieren und beschwichtigen zu lassen, und so in einem Zustand äußerer Abhängigkeiten gehalten zu werden, bzw. sich (bedingte Zugehörigkeit) belohnt halten zu lassen.

„Für zwei Mark drückst Du mal die Oma. Sag‘ aber nichts deinem Bruder.“ „Oma, das kostet aber extra.“

Schaut man sich zum Beispiel die Nachrichten an, so zielen sie alles andere als auf eine innere Befriedung ab. Es lohnt sich also darüber nachzudenken, welche Informationen grundsätzlich zur Manipulation und Aufrechterhaltung von Denk- und Verhaltensmustern gedacht sind und damit fortführend, auch die sich davon ableitende, bekannte alte Ordnung.

„Du hörst wohl schlecht?“

An dieser Stelle erkennbar, dass „System“ etwas Größeres ist, als es üblicherweise propagiert, deklariert und geglaubt wird und bei dem es gilt, sich lediglich nur entgegen stellen zu müssen, während man sich gewohnt der Methoden des Alten bedient, um „gesagt Neues“ erreichen zu wollen, während das Alte fleissig gelebt wird. Das alles geht also nicht weit genug.

Wer sich aus dem Alten herausbewegen mag tut gut daran, seine Orientierung von wahrgenommener Problemorientierung, hin zu einer Lösungsorientierung zu verändern.

Die aktuell sich zuspitzende Situation zeigt deutlich, dass man sich mehrheitlich noch am Alten festzuhalten versucht.

Wer der Meinung ist, dass Lösungsorientierung „schwierig“ sei, bewegt sich noch in den oben beschriebenen, in ihm selbst wirkenden Mechanismen, die ihn gleichzeitig durch äußere Manipulation dort verharren lassen. Es liegt jedoch in seiner eigenen Macht, dies in jedem Moment zu verändern.

Und diese Entscheidung ist, wenn er zu sich selbst ehrlich, wahrhaftig und aufrichtig ist, dauerhaft.

Wer darauf wartet, dass ihm bspw. Souveränität „von oben“ oder „von anderen“ verordnet oer bescheinigt wird, begibt sich offenen Herzens in die nächste Manipulation durch jene Instrumentalisierer, die einem das Heil versprechen, ohne das man selbst dafür etwas zu tun hat – außer ein lumpiges „Kreuzchen“.

„Gelber Schein! Heute nur 25 Euro.“

Als Hinweis sei hier auch das „Gutmenschentum“ genannt, was nicht selten auf einem Helfersyndrom beruht – also eine alte „Schuld“, um etwas unbedingt „gutmachen“ zu müssen, verbunden mit hoffnungsvoller Erwartung einer „Entschuldung“ im Außen – ebenfalls ein konditionierter Irrglaube.

Man kann sich nur durch sich selbst befreien.