Ausschuss stellt Stillstand und merkliche Rückentwicklung in der Aufklärerszene fest

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(v1.8) Der am 13. September 2018 vom Reichspropagandaministerium (RPM) beauftragte „Ausschuss für Rechts- und Wahrheitsfindung“ (ARW), hat sich in seiner gestrigen, 14-stündigen Abschlusssitzung auf die konsequente Nichtbeachtung der sogenannten Aufklärerszene geeinigt.

Die sich einst heroisch und engagiert präsentierenden „Abtrünnigen“, beschäftigen sich seit geraumer Zeit nur noch im Rahmen der Problemorientierung, den sie zu verlassen wohl nicht bereit sind. Scheinbar stehen die liebgewonnenen Annehm- und Behaglichkeiten auf dem Spiel.

Der Wandel sei – so der ARW – ähnlich eines Filters – der Scheinlösungen und nicht authentisches Verhalten rigoros aussortiere – ähnlich arbeitend nach Ockhams-Rasiermesser.
Auf diese Weise kam es bisher zu reichlich Verlusten an der „Aufklärerfront“, wo sich einstige „Helden der Aufklärung“, heute in Demut und stiller Zurückhaltung üben.

Der Versuch darüber hinaus mit all jenen in Kontakt zu treten, sei nach etwa vier Jahren – seitens der Bemühungen des ARW – eingestellt worden, da auf Kontaktaufnahmen in der Regel nicht reagiert wurde, keine Kontaktmöglichkeiten bestanden oder ein aggressiver Ton angeklungen sei.

Zu leicht hatte sich die Aufklärerszene gedacht, es ginge nur um „Hopp-Hopp“, teure Seminare, keine Steuern, Sachbücher, Personenausweise und andere phantasievoll gestaltete Dokumente – natürlich im Rahmen des gutbürgerlichen und vorgeschobenen Patriotismus.

Zu leicht hatte man sich gedacht, es ginge nur darum, das „Schlechte“ gegen das „Gute“ austauschen zu müssen, wenn man zuvor nur genug „Masse gebildet“ hätte. So wie es ja schon immer war, sei es auch weiterhin tragbar. Doch darin irrte sich die Aufklärerszene – und ihre Anhängerschaft.

Übersehen wurde dabei der Vertrag zwischen „gerechten“ Betreuern und sie wählenden und auf Belohnung hoffenden Betreuungswürdigen – beide in der Rolle der „Verfechter der verfassungsmäßigen Ordnung“, die sich durch den Glauben an Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut orientierte.
Letztlich unterschied sich die Aufklärerszene nicht von der gewohnten Gesellschaft, so der Report auf Seite 320 bis 363 mit dem Titel: „Unterscheidet sich die Aufklärerszene von den üblichen Gesellschaft?“

Die Vorstellung – so kommt der ARW auf Seite 435 im dritten Absatz, Satz 3 zur Erkenntnis – genüge jedoch nicht, die einen „Vorgesetzten“ nur gegen andere „Vorgesetzte“ austauschen zu wollen und damit habe sich der geistige Vorfall gesellschaftlicher Entwicklung als erledigt erwiesen.

Der Report bringt ebenfalls klar zum Ausdruck, dass eine gewisse ideologische Unterwanderung durch Systemgeheimdienste in der Aufklärerszene stattgefunden hat, wo sich vermeintliche „Protestgruppierungen“ lediglich als Auffangbecken mit anschließender Beschäftigung möglicher „Systemabkehrer“ herausstellen.
Nicht zu vergessen jene, die sich vom System durch „Zuwendungen“ wieder haben einfangen lassen und nur noch „Braves“ und „Ungefährliches“ von sich geben.

Der ARW stellt über seinen Auftrag hinaus fest, dass auch im Rahmen des Protestes gegründete Parteien, ebenfalls weit von einer notwendigen Erkenntnis und Klarheit in der Sache sowie der damit verbundenen Aufgabe selbst Lichtjahre und gleichzeitig nur eine Entscheidung davon entfernt sind. Auch reicht es nicht, nur „Masse bilden“ zu wollen.

Der verbreitete Irrglaube, es genüge die Lösung in der Vergangenheit zu suchen oder diese durch in die Zukunft projizierte Wunschtraumformulierungen definieren zu wollen, ohne dabei konkrete Handlungen in eine angedeutete Richtung zu formulieren, reiche für eine weitere Beachtung der Aufklärerszene nicht aus.

Zu sehr wurde sich in der Szene damit zufrieden gegeben, nur noch als „Hofberichterstatter und Aufzeiger systemischer Unsäglichkeiten“ agieren zu wollen, wo es genüge, nur genug „Vorgekautes“ – wie es selbst die „nichtalternativen“ Medien handhaben – zu präsentieren.

Die Aufklärerszene ist – so im Report auf über 60 Seiten hergeleitet – zu einem für das System nützlichen Auffangbecken für Beschwerer und Ankläger geworden, der man die Möglichkeit einräumt, sich wirksam selbst von der Gesellschaft – jedoch im Rahmen der Systemgrenzen/der Konventionen abzugrenzen.

Auf der anderen Seite wird darauf gewartet, dass sich eine Lösung einstellt, die all jene wieder ein gewohntes Gestern erleben lässt – jedoch ohne die üblichen „Störer“, „Feinde des Volkes“ („Volk“ ist ein juristischer Begriff) und „Steuereintreiber“. Die Hoffnung auf Gestern verschlingt die Aufklärer, kommt der ARW zum Schluss.

In dem bereits vor Wochen begonnenen Report wurden zahlreiche Fälle dokumentiert, dass in der Aufklärerszene zu wenig selbst gedacht und zu viel kopiert wird – vor allem Meinung und Sichtweisen. Dies sei insgesamt abträglich für die Entwicklung des Menschen an sich – so der ARW. Das offensichtliche Fehlen eigener Meinung, sei nur ein übliches Verhalten, wie es bereits aus vorhandenen „staatlich“ erscheinenden Gebilden bekannt sei, um immer – belohnt und artig – weiter mitmachen zu können.

Ein Stillstand – mehr sogar ein Verfall – teils in Form der Resignation und Regression – wurde von Beobachtern der Aufklärerszene bestätigt.
Die Vorstellung, es genüge den Leuten immer nur Unsäglichkeiten zu präsentieren, die selbst bereits genug mit den eigenen Unsäglichkeiten zu tun haben, reiche demnach nicht aus. Zu sehr wirken die gleichen Verhalten in der Aufklärerszene, wie in der auf Gehorsamsbereitschaft getrimmte Gesellschaft.

Jede Woche „eine andere Sau durchs Dorf zu treiben“, sei nicht genug, der ARW vermisse einen Dialog, statt übliches Beklagen, Wehleiden, Vorhaltungen und aggressives Revierverhalten. Man könne – was „die getriebene Sau“ betrifft – auch von einem „Epstein-Effekt“ sprechen.

Beim „Epstein-Effekt“ handelt es sich um ein einfaches Austauschen von „Tätern“ bei immer wieder gleichem Ergebnis, damit wieder mal „geängstelt und gefremdelt“, sich beschwert und „das Maul verrissen“ wird, während die Absicht gesteuerter Ablenkung und Beschäftigung mit künstlich hochgetakteten Nebenschauplätzen, den betroffenen Lesern und Publizisten nicht wirklich auffällt.

Ein ähnliches Phänomen mangelnder – ja, sogar fehlender – Infragestellung findet sich auch bei Veröffentlichungen von aufwändigen Vorhaben zur Reorganisation eines Kaiser- oder Deutschen Reichs, wo auf die ernst gemeinte Frage: „Wer organisiert das?“ gekonnt mit: „Das darf du selbst herausfinden!“ geantwortet wurde.
Der Verschleißgrad – so der Report des ARW – erscheint in der Szene der Reichsgläubigen so hoch, dass man vorsorglich dreißig Reichskanzler und entsprechende Ministerstäbe vorrätig halte, um am „Tag X“ (am 08.05.2020) „das Ruder in die Hand zu nehmen“.

Einstimmig äußert sich der ARW in seinem Report hierüber, dass der Mehrheit in ihrer Entwicklung nur mitgegeben wurde, wie sie zu funktionieren hat – nicht jedoch, wie man es organisiert, dass es funktioniert, so wie es gewünscht sei.
Denn genau dies hätte die Gesellschaft an sich zu lernen, damit es nicht zum gewohnt „gestrigen Kreisverkehr“ kommt.
Deswegen entstünde stets der allgemeine Eindruck – so der ARW – man müsse sich ein paar wenige „Macher“ auserwählen, die das mit der Organisation schon im Sinne der Wähler handhaben, während von deren Seite lieber Steuern dafür entrichtet werden, damit man sich selbst weiter arbeiten und Geld verdienen konzentrieren könne. So zitiert der ARW aus dem Grundgesetz:

„Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“

Der ARW stellt hingegen die sachliche Frage in den Raum: Wer soll die Verantwortung für das Denken und Handeln des Volks tragen, während es die Probleme selbst erzeugt, mit denen es nichts zu tun haben will? Es ist der Schlüssel aus dem System der Fremdbestimmung.

Der Ausschuss kommt ebenfalls zum Schluss, dass im Kern keine wirklichen Ambitionen jener vereinzelten Splittergruppen vorliegen können, was den Anschein erweckt, es handele sich hier lediglich um ein Mitläuferverhalten, um nur auf den passenden „Zug aufspringen“ zu wollen oder sich es einfach nur um auf „Lösung hoffende Opfer“ wartende Geheimdienstler und „Verfassungsschützer“ handele.

Auf die häufig gestellte Frage, um welche Verfassung es sich denn dabei handele, beantwortete der ARW mit: um die geistige Verfassung der Gesellschaft, weswegen es keiner wirklichen, schriftlichen Verfassung mehr bedürfe.

Es funktioniere darüber hinaus erst dann, wenn ein – im Sinne global gesellschaft-ökonomisch-ökologischer stattfindender Veränderungen – von der Gesellschaft in dem Fall vom Einzelnen ausgehender, notwendiger Umdenkprozess stattfindet.

Dabei sollte – so der ARW – der Einzelne nicht voreilig darüber urteilen, dass „die anderen“ ja viel zu dumm seien, wenn die Aufgabe bei ihm selbst liegt und seine Aussage nur seinen eigenen Intelligenzgrad widerspiegelt.

Die zuweilen vereinzelt festgestellte Selbstzurücksetzung in einen geltenden Rechtsstand von vor über hundert Jahren, stellt der ARW als unzeitgemäß und fiktiv fest, da der Ausdruck „geltendes Recht“ zum einen selbst auf eine Fiktion hinweist und b) in dieser Zeit „rechtstaatlichen Glaubens“, das Recht von einer vom gesamten Volk zu wählenden „souveränen Autorität“ gegeben wurde, und nicht von „ein paar anderen“.

Frieden – so der ARW – sei keine Angelegenheit auf einem Stück Papier – nur durch wenige Auserkorene zu unterzeichnen, um anschließend einer Masse nur noch verkündet zu werden. Frieden ist eine zu entwickelnde Eigenschaft jedes Einzelnen selbst.
Darüber und wie sich dies logisch ergibt, klärt die Szene jedoch in nur begrenztem Umfang auf, was – wie der ARW ebenfalls einstimmig feststellt – nicht ausreichend ist. Zudem ginge es nicht um erneute Besetzung von Machtpositionen, wie sich dies in so mancher Erwartungshaltung zu erkennen sei.

Abschließend kommt der ARW zur Erkenntnis, dass es nicht ausreicht, dem Leser immer nur das zu erzählen, was der Leser bereits kennt, ihn in seinem Frust nur bestätigt, wo die Meinung herrscht, dass er ja sowieso nichts tun könne, weil er ja arbeiten und Geld verdienen müsse oder möglicherweise das Erreichte auf dem Spiel stünde, wenn er etwas „Falsches“ täte oder äußern würde.

Es gibt jedoch nichts „Falsches“, da es auch nur dazu dient, um zu erkennen, wie es nicht funktioniert und jene, die sich auch noch dafür stark machen.

Abschließend spricht der ARW die Empfehlung aus, die Aufmerksamkeit individuell-kollektiv auf die eigene Entwicklung zu legen (statt auf inszenierte Themen), was jedoch nichts mit dem üblichen Mehren, Sichern und Verteidigen materieller Besitztümer zu tun hat und zitiert:

„Wenn du die Wahrheit rausfinden willst, niemand sagt dir je die Wahrheit. Alle erzählen dir nur ihre Version. Also, wenn du die Wahrheit willst, gibts nur eins: Geh‘ los und such‘ sie! Tatsächlich ist das, wo die wahre Macht liegt, in deiner Entschlossenheit, hinter die Fassade einer Story zu sehen jeder Story. Und solange du weitersuchst, bist du eine Gefahr für sie. Genau davor haben die Angst – vor dir. Es dreht sich alles um dich. „Julian Assange“, Inside Wikileaks, 2013

Letztlich habe der Ausschuss festgestellt, dass Verdrängungskonzepte wie Kampf, Widerstand, Ignorieren, Ab- und Ausgrenzen, „weiträumige Toleranz“, „allg. Unglaube“, Beratungsresistenz, Schützen und die berühmte Schuldzuweisung, typisch für das System der alten Ordnung sei, was das System erhält, mit dessen als Problemen wahrgenommenen Phänomenen/Symptomen sich dann seitens der Aufklärerszene in gewohnter, problemorientierter Weise auseinandergesetzt wird.

Das dabei auftretende Klagen, Jammern und sich beschweren – in der Masse in Form der Demonstration – sei nur eine Ventilfunktion, wo nach außen zwar gefordert wird, dass sich etwas ändert, während insgeheim gehofft wird, selbst nicht davon betroffen zu sein. zu leicht ließe sich die Masse lenken, da ihr nicht wirklich bewusst ist, dass das mit Zahlen bedruckte Papier dazu gedacht ist, sie zu lenken und nicht einfach nur ein Behälter für Wert, da es sich zudem um Schuldscheine handelt.