Begrifflichkeiten

Es wird viel darüber sinniert, ob die BRD ein Staat sei oder auch nicht. Die BRD, die „Böser-Buhmann-und-böser-Onkel-Organisation“. Und der nachgewiesene Arier kennt hier keinen Scherz.

„Jetzt weiß ich auch, warum der Hund ‚Neunpfundländer’ heißt.“

„Staat“ ist jedoch nur ein Begriff über die Art und Weise, wie Menschen miteinander zusammenleben – besser ausgedrückt, wie sie zueinander organisiert sind.

Und dort, wo die Verantwortung gewohnt* in fremde Hände gegeben und damit gleich auch die Entwicklung des Individuums nahezu unterbunden wird und die Unvernunft gesellschaftlich toleriert gern beibehalten sein mag, gibt es Vorgesetze und Betreuung.

„Wir sind die wahren Realisten. Deshalb gibt es bei uns auch keine Politik. Politik ist völlig überflüssig für uns. Wir brauchen sie nicht. Die ist nur wichtig für Leute, die ihr Leben nicht selbst gestalten können.“ Craig Mckenzie, U4000 – Panik unter dem Ozean, 1969(!)

Meine Damen und Herren, liebe Reichsbürger und Reichbürgerinnen, liebe Stewardessen und Stewardessinnen: Willkommen in der alten Ordnung.

Jener Ordnung, wo der Ausdruck „von oben aufoktroyiert“ wohl der treffende aller dafür ist.

Den Anfang dieser ganzen Chose, wo der Mensch auf Obrigkeit getrimmt wird, entsteht gewohnt* durch den einseitigen Vertrag: „Du bist solange gut, solange mir das gefällt“, in der Familie und nicht im Kindergarten, noch in der Schule oder im rechtsfreien Raum eines verrauchten Wahllokals. Es beginnt in der Familie! „Wohnhaft“ findet in der Regel auf der geistigen Ebene statt.

„Man muss Vater und Mutter im Übrigen dafür ehren, dass man das erkennen darf.“

Ebenfalls heiße ich hiermit alle Zuleser willkommen, in der Welt der Bestrafung fürs „unartig sein“ und Belohnung fürs hörig sein.

„Willst du nicht mein Bruder sein…“

„Kleinhirn macht auch Mist. Davon die Steigerung: Kein Hirn macht mehr Mist.“

Unter dem Aspekt vordringlicher Außenorientierung und einhergehender Fremdbestimmung, ermangelt es dem so aufwachsenden Menschen in der Regel an Selbst-Vertrauen, Selbst-Wertgefühl, Selbst-Bewusstsein und Selbst-Liebe, was durch den Vorsatz „Fremd“ solange ersetzt bleibt, solange er sich in der Betreuung bewegt und die Zügel nicht selbst in die Hand nimmt. Und wehe, wenn nicht…

Mit dieser Kalibrierung (Eichen darf nur das Eichamt. Okay, es gibt keine echten Ämter, die heißen nur so.) ist dafür gesorgt, dass der Mensch weiter in seiner anfänglich noch natürlich-geistigen und -materiellen Haltung nun künstlich verbleibt und so zum willigen und vor allem belohnt-hörigen(!) Werkzeug nachgelagerter Institutionen und ihren Autoritäten wird: wie Gemeinschaften, Kindergärten, Schulen und am Ende in der Wirtschaft.

Liebe Reichsverweser und Reichsverweserinnen, liebe Preußinnen und Preußaußen, liebe Bewusste und liebe Bewusstinnen, willkommen in der Hierarchie.

Einer Welt, die ihre Lebenskraft auf der Abkehr vom natürlichen Entwicklungsprozess des Menschen sowie der Abkehr vom Leben selbst aufbaut, weil der junge Mensch eines Tage für seine natürliche Haltung zum Leben, durch eigene Erkenntnisse von außen(!) bestraft wurde, sich darauf verschlossen hat und nun nahezu alles ablehnt, zu verdrängen und zu unterwerfen versucht, was seinen gewohnten* Horizont übersteigt und seine eigene Entwicklung auf Rückbezüglichkeiten zum Gestrigen – weil unbestraft – reduziert.

„Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir… solange ihr so seid, wie uns das gefällt.“

So verleiht (das passende Wort: etwas (gegen Gebühr) für eine bestimmte Zeit zum Gebrauch überlassen.) man sich gern den „Selbstwert“ über das Außen, durch Besitz (besetzen), Hab und Gut und das Wundermittel Geld, als Ausdruck einer erreichten Wertigkeit, zumindest als Schau.

Doch wenn er sich, der Gefügige, nicht artig benimmt, so kommen das verliehene Fürstentum und der Hofstaat ihm recht schnell abhanden.

Liebe Nassauer und Hessen-Nassauerinnen, liebe Rechtsabklärer und Rechtsabklärerinnen, willkommen in der Welt des Scheins, der Täuschung und der gesellschaftlich tolerierten Unvernunft, damit einhergehenden Betreuung und willkürlich-opportuner Richtlinien (Gesetze).

Wer jetzt noch ein Dar-Lehen haben mag, um alsdann Dar-Lehensnehmer sein zu wollen, hebe einfach die Hand.

Wer an dieser Stelle den Eindruck hat, dass wir uns noch im Mittelalter des Feudalismus bewegen, wird sich fragen, was denn die ganze Technik nun alles so für „Erleichterungen“ und vor allem für wen gebracht hat (Das klassische „Ich“sorgt mit seiner Konditionierung im künstlich beibehaltenen Empfangen (nehmen, kriegen, festhalten und verteidigen) für zunehmende Komplexität, um sich darüber „schützen“ und Wert geben zu wollen.
Auf diese Weise sorgt es gleichzeitig für sein eigenes, organisatorisches Ende, wenn der Inhaber des „Ichs“, also der Mensch sich nicht umkonditioniert – sich also von der Ausgabe der Programmversion seines „Ichs“ verabschiedet, denn er ist vom Kern her unvernünftig.

„Vernunft ist der intuitiv getriggerte Prozess zwischen bedingungslosem Geben und bedingungslosem Empfangen und der eigentliche Ort der Gerechtigkeit.“

Was sich letztlich zu damaligem Feudalismus und heute nur verändert hat, sind lediglich die Bezeichnungen für die Akteure. Den Adel hat man nur durch die Zinsen nehmenden Geldverleiher ersetzt.
Zinsen, die beim Dar-Lehen nicht mitgeschaffen werden, von denen der Geldverleiher lebt und als Brosamen an seine Kunden verteilt, damit jeder an der gegenseitigen Ausbeutung teilnimmt, während der Kunde bei Negativzinsen schreit und den eigentlichen Sinn nicht erkennt.

Es wäre jedoch nur allzu einfach, den Zeigefinger in Richtung der als mutmaßliche Verursacher Auserkorenen zu recken, weil es nicht anders als die gewohnte* Verdrängung darstellen würde, der so mancher noch allzu gerne hinterherrennt.

Was hierbei hilft, ist kein Referendum, keine Verfassung und keine Rechtsgrundlagen, sondern Weiterdenken – und das weiter als sonst und schon gar nicht, um das „Adlige“ einfach nur als „das neue Morgen“ zu verkaufen.

„Adlig?“ „Ja: von gestern.“

Hörigkeit statt Authentizität, Fremdbestimmung, statt Selbstbestimmung. An dieser Stelle fängt das Andersdenken an. Weiterdenken und nicht nur gewohnter* Widerstand und fortwährende Problemauflistungen, was nur den Lösungsfindungsprozess zum erliegen bringt.

Liebe Deutsche, liebe Undeutsche, liebe Gestrige, liebe Vorgestrige, willkommen in der Welt der eigenen Gedanken, der Psychologie und gut funktionierender Täter, die sich bei Unwohlgefallen, als glorreiche und unschuldige Opfer herausputzen und alsdann klagen, greinen, wimmern und sich allzu gern beschweren.

„Wer sich beschwert, erleichtert sich nicht.“

Sie wissen nun, was der „Gelbe Schein“, eine nachgewiesene Abstammung, ein Reichsausweis ab diesem Moment wert ist? Genau das! Nix!

Um es auf den Punkt zu bringen: Eine große Mehrheit bewegt sich noch in der Vorstellung, mit Hilfe künstlicher Rechtsgrundlagen und Regelwerke etwas dahinerreichen zu wollen, während sie sich an Konventionen und Traditionen, den beiden harten Systemnippeln festsaugt, von denen selbst „der gemeine Reichsbürger“ (vereinfachter und Zeit sparender Pauschalausdruck) seine Finger nicht lassen kann. Nur nährt sich das „System*“ von seinen Zöglingen selbst. Zöglinge, die das System selbst(!) erzeugen.

*Gewohnt bedeutet: unbewusst und ohne nachzudenken oder mit Absicht, je nachdem, wie der Mensch „gestrickt“ ist und seine Konditionierungen zu erhalten und zu verteidigen versucht.

** Das „System“ wird erzeugt durch die Konditionierungen des Menschen, die in seinem „Ich“ abgelegt sind. Das „ich“ was sich dadurch schützt, dass es dem Menschen glaubhaft macht, er sei das „Ich“. Solange der Mensch also an seinen Denk- und Verhaltensmustern festhält, solange herrscht sein „ich“ über ihn, sein Denken, sein Handeln, sowie Wahrnehmung und Bewertung. Das ist der eigentliche „Große Bruder“. Die Hierarchie im Menschen selbst.

Viel Freude beim Umdenken und eigenverantwortlichen Umkonditionieren.

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