Bürgerkriege und unbequeme Wahrheiten

Auch im TV grummelt es fleißig. Und fix sind die „eigentlichen“ Gegner auserkoren: rechte Nazis gegen Muslime. Und damit soll es das auch schon gewesen sein.

„Was hab‘ ich gelacht. Eigentlich läuft ja eine ganz andere Nummer. Weitreichender, weitaus.“

Im Dialog positioniert man den sogenannten „Staat“ geschickt als eine unabhängige Einrichtung in objektiver, unantastbarer, nicht hinterfragbarer und ewig geglaubter Haltung – versucht ihn also aus der Gesamtsituation der Teilnehmer heraus dividieren zu wollen – der „Staat“ als besorgter „Beobachter und Beschützer“.

„Staat bezeichnet lediglich die Art und Weise, wie sich Menschen zueinander organisieren. Und dort, wo die Verantwortung abgegeben wird, entsteht die Hierarchie, als Widersacher der natürlichen Ordnung. Also eine selbstgeschaffene Institution, die Freiheit durch Sicherheit zu gewährleisten versucht, während sich Betreuter und Betreuer einig sind: Wir wollen an der alten Ordnung festhalten.“

„Die Titanic hatte Rettungsringe aus purem Gold.“

Und genau hierauf gilt es den Fokus zu richten, denn hat es null mit Souveränität oder Freiheit zu tun. Das sind alles Kinkerlitzchen und Plumperquatsch.
Das Harmagedon ist im übertragenen Sinne die letzte Schlacht zwischen „Gut“ und „Böse“ (wobei beides als Trennung falsch gelernt ist und zur alten Ordnung führt) und mit der Überwindung dieses Sachverhaltes beginnt der Umdenkprozess – vereinfacht ausgedrückt.

„Ich habe Euch jetzt an den Eiern.“

Und so mancher Politiker verspricht bereits mehr Polizei, Sicherheit, Schutz und – oh, wer dachte es: die Bundeswehr im Inneren. Denn „der Bürger“ muss ja „beschützt“ werden. Vor jenen, die man sich selbst ins Land rief? Im Kern gehört die Bundeswehr ja auch dahin – nach Hause. Sigmar Gabriel selbst sagt, dass die BRD nur eine NGO in Deutschland ist.

„Ach, nee. Dann bewegt sich die Bundeswehr ja wie eine private Söldnerarmee außerhalb des Völkerrechts.“ „Zumindest, wenn das positive Recht hier für die Argumentation herhalten soll.“

„Mama, Du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen.“, Heintje

Es geht darum, die alte Ordnung am Laufen halten zu wollen, damit die schönen Pöstchen und Bevormundungen der „Bürger“ weitergehen kann und die „Bürger“ auf eine gewohnte Normalität in Sichtweite des Komfortsofas hoffen können. Das Problem sind dabei nur jene Menschen, wie ich einer bin.

Die eigentliche Nummer an der man festzuhalten und die man zu verteidigen gedenkt, kann man so formulieren:

Der „Bürger“ (also der Schutzsuchende, der Komfortsofaverwöhnte &c.) wählt gewohnt seine Vorgesetzten (also jeder, der ihm sagt, was er zu tun hat und was „gut und richtig“ sein  soll, solange es belohnt wird), die ihn dann betreuen und vor jeglichen Unsäglichkeiten und seiner eigenen geistigen Entwicklung zu schützen versuchen, also Bemuttern und Betutteln.

Der Traum von Sicherheit geht jedoch zu Ende – der „Schwarze Mann“ legt seine Hand in den feuchten Schoß der Gesellschaft.

„Wir werden… wir planen… wir haben vor… wir – äh – beobachten… wir sind… zumindest sehr besorgt.“ „Ach so, Politik.“

„Der Mensch macht sich durch Verschiebung der Verantwortung selbst zum Sklaven und schafft sich so seine Herren, die ihm sagen, was er zu tun hat.“

Und genau dieser Vertrag kommt nun unter Druck.

Wenn man meine Beiträge verfolgt, so kann man nicht nur darüber lesen, dass Staatsgewalt, Richter, Polizei und Verwaltung, „Jellinek’s Drei-Elementelehre“ über den Haufen geworfen sind und im Neuen keine Bedeutung mehr haben.

„Es geht um die Infragestellung aller Konventionen und nicht darum, sich nur ein paar „Reichs-Rosinen“ aus dem Kuchen zu picken.“

Denn ungeachtet der Dinge, sind wir auf einer Ebene angekommen, wo wir uns mittlerweile zwischen dem Alten und dem Neuen hin- und herbewegen. Ganz hübsch sieht man dies beim positiven und überpositiven Recht.
Deshalb sollten wir uns bisher auch mit dem Recht und seiner eigentlichen Unsinnigkeit beschäftigen.

„In der neuen Weltordnung werden sie uns unterwerfen, wir werden alle Sklaven sein.“ „Wenn du von neuer Weltordnung sprichst, was ist denn dann die alte Weltordnung?“

Mit dieser Frage kommt der geistige Sturm im Wasserglas in der Regel zum Stillstand und das ist – offen gesagt – auch ganz gut so. Weiterführende Meinungen sind gefragt, statt vordringlicher, gebetsmühlenartiger Psycho-Opfer-Problemorientierung.

„Jeder mag seine Meinung äußern…“ „… doch manchmal hilft auch einfach nur weiterdenken.“

„Weiterdenken, statt weiter denken.“

Und da sind wir auch schon am Kern des Bürgerkrieges angekommen. Denn im Gegensatz zum Horror-Film, werden die Opfer gesellschaftlich bereits von Klein an mit dieser Haltung aufgezogen und das ist kaum einem bewusst.
Mit ‚Opfer‘ kann man alles betiteln, was sich an den gewohnten Verteidigungs- und Gewaltmechanismen orientiert. Die alte Ordnung wurde von Opfern entwickelt. Ich war auch ein Opfer. Jetzt nicht mehr.

Gewalt ist ein Werkzeug, geboren aus selbstgeschaffener Unwissenheit.“

„Hör auf mich… und glaube mir… Augen zu… vertraue mir.“

„Hör’ auf de Muddi…“

So macht es Sinn, sich nicht als Bauer an die geistige Nationalfront schicken zu lassen, um gegen andere zu kämpfen, während das System mit jedem Opfer versucht, sich am Leben erhalten zu wollen, soweit man versteht, was „das System“ überhaupt ist.

„Ein Kessel Buntes.“

„Alles nur Spaß – fast.“

Weiterdenken und Aufklärung sind angesagt.

Bild-Erklärung: Das Blut des Muslimen am Khakihemd des Nationalsozialisten, frisch aufgetragen von den Mainstream-Medien. Bei ARD und ZDF reihern Sie in die ersten Sitze.“

„Welche Drogen werden denn hier gereicht?“

Erst recht mal weiterdenken.

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