In der Ferne, dämmernd…

„Mit dem Wissen, was man hat, wird man stets nur das bekommen, was man bereits kennt, wenn man sich nicht um neues (im Sinne von: weiterführend) Wissen bemüht“.

Das ist grob umschrieben die Kernaussage dieses Beitrags, der sich einmal mehr mit dem Aspekt der Entwicklung des Menschen und jenem System beschäftigt.
Ein System, was er mit Hilfe seiner, nenne ich sie mal „Erstprogrammierung“ – an der er festzuhalten gedenkt, während er es nicht selten ablehnt und was „anderes“ fordert – jedoch selbst erzeugt.

„Wer nur das glaubt, was ihm bewiesen werden kann, darf sich nicht wundern, wenn er sich selbst im Kreise dreht – während der Wandel gleichzeitig vor der Türe steht.“

Das ist das wesentliche Selbsthaltungselement, was den engagierten Systemanhänger ausmacht – und „System“ ist nicht „BRD“ oder „Deutsches Reich“.
Letztere sind nur künstlich geschaffene Erscheinungsformen (Betreuungsanstalten) innerhalb(!) des Systems: Geschäftsmodelle.
Es wird zu wenig über das System nachgedacht, bzw. fast gar nicht. Das sorgt bei den Aufklärungsakteuren für entsprechende Ungewissheit und Unsicherheit und Gewohntes: „Schau mal, wie Scheiße alles ist!“
Und noch immer wird nicht gedacht, sondern nur im Gestern gerührt und fleißig verdrängt.

Noch immer wird gehofft, dass sich etwas durch Beibehalten von Gestern im Morgen erfüllt, was sich durch „Staat“, „Land“, „Recht und Gesetz“, „Geld“ und „Bestrafung bei Abwenden von der Autorität und Belohnung für Gefügigkeit“ zum Ausdruck bringt, wo man sich nachher entspannt, jedoch bezahlt, wieder zurücklehnen kann.

„Sie wussten alles. Nur nicht das, was wichtig war.“

Interessant ist zu beobachten, wenn jene „Beweiswütigen“ mit Informationen außerhalb gewohnter Themen in Kontakt kommen, wie zum Beispiel das Thema: „Der Mensch und seine Konditionierungen“, kann ich bei den Beobachteten etwas Interessantes feststellen.

Sie beginnen sofort in sich zu suchen und finden dort keine Entsprechung zum Gesagten, es folgt so etwas wie ein geistiger Reset, und dann geht es munter im Alten weiter – während sie gleichzeitig versuchen, Altes was nicht funktioniert hat, durch Wiederholung wiederbeleben zu wollen. Was nicht ist, darf nicht sein, weil sonst die Veränderung droht.

Gerade wenn es um die Entwicklung von Lösungen (Lösungsmuster) geht, zeigt sich, dass es mit den gewohnten Informationen und ihrem Umgang zu keinem anderen, als den bekannten Ergebnissen führt, wenn keine weiterführenden Informationen zugelassen werden und damit nicht um- und weitergedacht wird.

„Das Denken zum Wahrnehmen von Problemen ist ein anderes, als das Denken zum Entwickeln von Lösungsmustern (Puzzleteile, die sich zu einem größeren Ganzen und vor allem Wirksamen zusammenfügen). Zweiteres wurde der Mehrheit nicht beigebracht, damit sie stets betreuungswürdig verbleibt. Aus diesem Grunde emp(ath)finden die Erstdenkenden die Doppeldenker immer als „komisch“.“

Und gerade das(!) Weiterdenken findet nicht statt, weil genau die oben genannte Bedingung der ultimativen Beweisführung dies außer Kraft setzt oder jenen einfach die Geduld fehlt.

„BRD – Unternehmen – Reichstag – Bodenrecht – Preußen – Deutsches Reich – HLKO – BIZ – Willkür – Betrug – Illegal – Alliierte – Krieg – Friedensvertrag – BRD und dann wieder das Ganze von vorne. Und jetzt im dreistimmigen Kanon!“

Diese Haltung führt unter Anwendung oben genannter Bedingung jedoch nur in eine geistige Waschmaschine aus Betrachtung, Argumentation, Selbstbestätigung und im Kern: Ratlosigkeit – besser: selbst geschaffene Ratlosigkeit, Wunschdenken und der fortwährenden Frage, warum nicht zusammengearbeitet wird.

Ich beobachte und erlebe live, wie die Themen eine Art Jobrotation erfahren, in der Vorstellung irgendwie so etwas wie „Deutsches Reich“, „Geldmittel“, „Sicherheit“ oder eine „Abrechnung“ bewerkstelligen zu wollen.

„Wer am Ende der alten Ordnung eine Rechnung schreiben mag, der hat das Kleingedruckte nicht gelesen, wo drinsteht: Gehen Sie zurück bis auf Los und ziehen Sie keine 20 Euro ein.“ „Wie? Waren das nicht einmal 4.000 DM?“ „Stimmt. Jedoch haben die Leute heute kein Geld mehr.“

Was sich klar zeigt, dass jene kein Vertrauen zum Leben haben, da sie nur den Beweisen trauen. Und die Beweise sind so erdrückend, während ihnen gleichzeitig klar wird, dass sie nirgendwo Gerechtigkeit in Form einer Entschädigung erfahren (werden).

„Am Ende soll niemand sagen können, er habe nichts davon gewusst…“

An dieser Stelle ist für gewöhnlich erkennbar, dass sich die Masse gegenseitig unten hält und in der Regle ruft: „Das Alte muss erst weg…“ und dann waren sie weg. Da fällt mir spontan die Frage dazu ein: „Ja, warum seid ihr dann noch da?“

Die nahezu fehlende Selbstreflektion macht den Kreisverkehr möglich, die sich erst aktiviert, wenn man sich zu konsequenter Selbstentwicklung entschließt. Nach dem „Staatsthema“ geht es weiter… noch viel weiter, sei hier grob angedeutet.

Nach drei Hinweisen in einem Gespräch, dass „die Nummer weit aus größer ist“ und dabei erlebter Regungslosigkeit, entschloss ich mich nichts mehr zu sagen. Mögen sie ab jetzt so sein, wie sie sein mögen.

„Was rückbetrachtend fehlt, ist das Vertrauen zum Leben selbst, weil das, was jene unter Leben verstehen, nur eine künstliche Abbildung ist – mit ihren Anhänglichkeiten, dem untrüglichen Gefühl von falscher Sicherheit, unter dem Gesamtfokus willkürlich-opportunen Verhaltens. Die Alte Ordnung ist jedoch ein Nullsummenspiel!“

Und um es klar zu sagen: Man kann sich den „Himmel“ (also die weitere Sicht über die Dinge, Bewusstwerdung) nicht erkaufen, gar kopieren, noch „so tun, als ob“. Da helfen auch noch so viele Informationen nicht, wenn daraus kein inneres Fundament entsteht, sondern man hofft mit einer losen Backsteinsammlung sei die Aufgabe bereits erfüllt.

„Hoffnung ist ein Bettler.“ Jim Carrey

Gestern ist mir klar geworden, dass ich ein Geschenk vom Leben erhalten habe, was ich nicht weiterverschenken kann, so sehr ich mir dies auch wünsche. Ich kann es jedoch jedem wünschen, dass er es ebenfalls erhält.

Musikalische Missgestaltung:

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