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Das Ende – oder: Was auf der Strecke bleibt, Teil 3: Ein Prequel

Lesezeit: ca. 12 Minuten

Heute morgen sprachen eine Bekannte und ich darüber, dass man die Menschen doch erst mal dort abholen sollte, wo sie sich gedanklich bewegen. Sie sagt hin und wieder, dass ich mit meiner Einstellung „tausend Jahre in der Zukunft unterwegs“ sei. So habe ich mich spontan entschlossen, vor der Einführung noch eine Einführung zur Einführung zu formulieren.

Vorangestellt sei auch die Information zu meinem Blog, dass es sich hierbei nicht um eine lose Ansammlung von für mich gleichbedeutenden Beiträgen handelt, sondern es ein vom ersten bis zum heutigen Tage um eine öffentliche „Wendeltreppe“ individueller Entwicklung handelt, in der sich die Bedeutung und die Priorität mit dem Voranschreiten zunehmend verändert.

Die einen sind noch arbeitend und Geld verdienend unterwegs und bekommen so gut wie gar nichts mit und glauben noch an das, was ihnen im Fernsehen gesagt wird.
Sie wollen in der Regel auch nichts andere hören wollen, weil so ihr Liebgewonnenes womöglich in Gefahr wäre. Sie glauben (bedeutend im Sinne von „festhalten“) an das was ihnen präsentiert wird. Sie glauben an Recht und Gesetz und allem, was damit in Verbindung steht.

Die zweite Gruppe, sind jene die erkannt haben, was die Nummer „in diesem Land“ ist, jedoch schweigen sie, weil sie sich nicht trauen und deshalb nur in gewissen Situationen darüber reden. Sie wollen nicht auffallen. Die Angst vor Bestrafung oder Ächtung erscheint für sie zu mächtig.
In der Regel wissen sie gar nicht, was sie tun könnten. Und wenn sie auf einen nächsten Handlungsschritt kommen, dann haben sie Angst davor ihn zu realisieren, weil ihnen plötzlich die Konsequenzen bewusst sind.

Kaum jemand realisiert, dass er sich unter den gewohnten Bedingungen in einer Simulation von Leben bewegt, die er als einzige (meist belohnt) angenommen hat.

Die dritte Gruppe sind jene, die sich – in der Regel „fremd motiviert“ – mit dem Thema der Hinterfragung beginnen, sich intensiv damit auseinandersetzen und dies nicht mehr hinter vorgehaltener Hand und somit beginnt die Phase der öffentlichen Aufklärung.

Einstiegsthemen sind: „die BRD ist kein Rechtsstaat“, die „richtige“ Verfassung, Artikel 146 und 139 Grundgesetz, Bundesbereinigungsgesetze, die natürliche und die juristische Person, OWIG, Steuern, HLKO, Besoldung, Leibrente, UCC, Personenstandserklärung, die Jungens und Mädels vom Sonnenstaatland, Lebenderklärung, IRS (amerikanische Steuerbehörde), es gibt seit 8. Mai 1945 keine echten „Beamte“ mehr (sie heißen nur so), Deutschland ist besetzt, deutsche Geschichte, Holocaust, Kinder und Jugendamt, Kontopfändung, Hausdurchsuchung, Gelber Schein, Personenausweise alle möglichen Reiche, kommissarische Reichsregierungen, ZDF-Nachrichten: „…die BRD als Rechtsnachfolgerin des dritten Reichs“, Reichskanzlerernennungen, nicht geltende Rechtsgrundlagen mangels fehlender, räumlicher Geltungsbereiche in Form eines klar ersichtlichen Staatsgebietes, keine Steuern ohne gültige Rechtsgrundlagen, illegaler Rundfunkbeitrag, alternative Staatsgründungen, klassische Existenzvernichtung, „Accepted For Value“, Zwangsversteigerungen, Herleiten von Rechtsargumentationen (die jedoch auf der Empfängerseite ignoriert werden), „Konkludentenverträge“, „Malta Maschen“, Reichsbürger, Nazis, Ausländerfeinde, Internationaler Gerichtshof, gewohntes Einfordern von Menschenrechten, Bar-Vermutungen, „Wir (wer immer mit „wir“ gemeint ist) werden alle versklavt“, keiner unterschreibt richtig, es wird keine Verantwortung in den Behörden getragen, fehlende Amtsausweise, Kirche, Staat, die Marke „POLIZEI®“ &c.

Nicht selten werden in der Aufklärung daraus die gewohnten Geschäftsmodelle und teuren Seminare gemacht. Ein Zeichen dafür, dass sich im Handeln im Alten bewegt wird, während die Betrachtung und Hinterfragung der eigenen Verhalten unterbleibt.

„Wenn ich etwas gebe, will ich auch etwas dafür kriegen. Schließlich muss ich ja auch leben.“ (Was da „leben“ will, ist jedoch nicht der Mensch, sondern sein „Ich“ nach dem er funktioniert. Das „ich“ ist sozusagen der Behälter der sein Fühlen, Denken und Handeln und die Art welche Bedeutungen er den Dinge gibt, beeinflusst.)

Aus dieser unbetrachteten Haltung heraus entwickelt sich in der Regel ein recht instabiles Fundament, was im späteren Voranschreiten, vor allem bei zunehmenden „Ent-Täuschungen“, wieder in sich zusammenfällt. Denn sie wissen nicht, warum sie es so tun.

„Merkel muss weg!“ (als Ausdruck gesellschaftlich gelebter Verdrängung) „Merkel ist bereits weg. Sie hat einen Termin.“

Die meisten verbleiben in diesem üppig gesteckten Themenrahmen, tauschen die Themen inhaltlich, wenn sie jeweils nicht den Erfolg brachten, nur miteinander aus.

Und wenn der maximale Tausch- und Kombinationsmöglichkeit erreicht ist… bleiben am Ende die üblichen Optionen: Gewalt gegen sich, Gewalt gegen andere, Resignation und Regression und recht selten: Erkenntnis und Entwicklung. Das liegt häufig daran, dass sie sich von den eigenen Emotionen haben blenden lassen.

Wenn so mancher aufgibt, tut er dies auch nicht, weil die anderen(!) daran schuld sind – sondern, weil er selbst dafür verantwortlich ist. Schuldzuweisung ist nur ein in der Gesellschaft als „normal“ angesehenes Verdrängungskonzept – genau wie Kampf, Widerstand, Flucht usw.

In der Regel wird alles traktiert um das, wenn es den Betroffenen „weggenommen“ wurde, per „Gerechtigkeit“ wieder einzufordern. Letztlich, um das alte Leben mit seinen Gewohnheiten, Vorstellungen und damit verbundenen Besitztümern zurückhaben zu wollen. Es wird gekämpft und sich mit allen Mitteln verteidigt und wenn das Erreichte am Ende doch „fort“ ist, wird es meist ruhig um sie.

Nicht selten reicht auch die Drohung, das Verbliebene zu verlieren, wenn man nicht „artig“ ist.

Die Motivation beruht in der Regel auf der Schaffung von Feindbildern, um die eigenen Verhalten rechtfertigen zu wollen. Dies, aufgrund einer erfahrenen Ent-Täuschung, und damit verbundene Rache und Vergeltung, meist übertüncht mit „Patriotismus“ und anderen „edlen Zielen“.

„Der Zweck heiligt die Mittel.“ Machiavelli

In der Regel bewegen sich die Akteure weiter in den ihnen gewohnten Denk- und Verhaltensmustern (also Programmierungen) des Kampfes, des Widerstandes, der Verteidigung, sind auf der Flucht und/oder suchen gleichgesinnte Mitstreiter – in der Vorstellung, dass Mehrheiten, Klagen, Jammern (kollektiv → Demonstrieren), Jorren, Greinen und sich beschweren zu etwas führen. Der Ernst ist ihr dauerhafter Begleiter.

„Die Lage ist ernst!“ „Ernst, noch eine Lage!“

„Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“ Paul Watzlawick

Um sozusagen in die nächste „Level“ zu gelangen, ist der Schlüssel „fehlender Verantwortung“ anzuvisieren. Sie wirft gleichzeitig die Frage auf, wer da überhaupt (und vor allem auch man selbst) Verantwortung für sein Handeln trägt.

Wenn man sich selbst nicht dazu bereit erklärt, Verantwortung für das eigene Handeln zu tragen und diesen Aspekt ignoriert, wird man sich alsbald wieder frustriert im „Wohnzimmersessel vor der Glotze“ wiederfinden. Denn das ist der erste Stein des neuen Fundamentes.

„Will you partake of that last offered cup or disappear into the potter’s ground?“ Johnny Cash, The Man Comes Around“

Um kurz nochmals auf den Blog zu hinzuweisen: Wo derjenige thematisch einsteigt, ist dies seine aktuelle Entwicklungs- und Bedeutungsposition, in der er sich bewegt. Sie hat jedoch nicht unbedingt mehr die selbe Bedeutung für mich. Das bedeutet, warum ich manchmal schreibe, dass ich ein Thema „durch“ habe.

Das bedeutet auch, dass sein Thema möglicherweise nur für ihn und all jene, die sich ebenfalls damit auseinandersetzten „brisant“ ist.

Hat man bspw. erkannt, dass das positive Recht (also alles vom Menschen gemachte Recht, damit verbundene Fremdbestimmung und Werkzeug zur Behandlung der Auswirkungen gesellschaftlich tolerierter Unvernunft) nur dazu da ist, um den Anwender in einer geglaubten Fiktion (der Mensch in der Rolle als Rechtssubjekt und damit verbundener Fremdbestimmung) zu halten.

Nur das überpositive Recht (das Naturrecht oder auch Vernunftsrecht) steht für den Menschen – verbunden mit der Aufgabe der Entwicklung von Vernunft und Gewissen, siehe u. a.: „IRS – oder: Was mir zusteht“

„Entwicklung findet über die Veränderung von Bedeutung über Dinge und das Geschehene statt, nicht über das Beibehalten ihrer Bedeutungen.“

„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Bedeutungen, die wir den Dingen verleihen.“ Epiktet 2.0

Es macht auch keinen Sinn, jemanden darüber aufzuklären, wenn er noch nicht einmal weiß, dass die „BRD-Nummer“ nur eine „luftige“ ist, da er ja für seine Arbeit belohnt wird, später Rente erhält und sogar eine Krankenversicherung hat, ein Auto, ein Haus und eine Familie.

Das klingt doch alles prima. Und wenn man mal keinen Job hat, dann bekommt man vom „Amt“ Geld dafür, dass man ja nicht „untergeht“. Es wird die Gläubigkeit des Geld dazu genutzt, die Gläubigen „bei der Stange zu halten“.

Das sich dies zunehmend anders entwickelt, dafür sorgen ja bereits diejenigen, denen man seine Stimme gab und hier und da mehr und mehr abknapsen, das Erreichte „kunstvoll“ schmälern.

Wer ahnt schon, dass ihm nichts gehört, weil es auch nur ihm überlassene Privilegien sind, die ihm wenn er nicht „artig“ ist, wieder aberkannt werden können, durch seine jeweiligen „Vorgesetzten“. Das ist die Ausübung der Macht.

Und wer ahnt darüber hinaus, dass ihm nichts gehört, weil auch die Privilegien im Umgang mit dem Erreichten nur eine kollektiv vereinbarte Vorstellung ist, an die geglaubt wird, weil an Belohnung und Bestrafung geglaubt wird – im Kern nie in Frage gestellt wurde – da es ja schon immer so war.

Tja, jedoch ändert sich alles grundlegend und kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Zeit um- und weiterzudenken.

„Weiterdenken, statt weiter denken.“

Ein funktionierendes Fundament in sich selbst schaffen, dass ist die einzige Sicherheit neben dem Leben selbst, was sich liebt und alles, was sich ihm zuwendet.

Das worin die Mehrheit unterwegs ist, ist lediglich die Simulation des Lebens.

Mal was zu darauf herumdenken.