Das Geld den Reichen „abnehmen“ – eine Symptombekämpfung

Es gilt, die FÜR ALLE wichtigen ökonomischen Strukturen im Sinne globalen Denkens und Handelns den weltweiten Veränderungen anzupassen; dies nicht mit den klassischen, bereits überholten und unwirksamen Mitteln konventionell-traditioneller Vorgehensweisen.

Ausufernde Verschuldung (Eine Kernprozessbetrachtung) wird durch zwei Faktoren beschleunigt. Zum einem durch die Zinseszins-Problematik im Geldsystem – ein exponentieller Verlauf. Zum anderen durch ein falsch gelerntes Problem-Lösungs-Prinzip, was ebenfalls exponentiell verläuft und zu vermehrter Komplexität in den ökonomischen Strukturen führt. Ersteres wird durch Zweiteres zudem befördert.

Mehrheitlich gelernte “Gegenmaßnahmen” zur Aufrechterhaltung der immer komplexer und ineffizienter werdenden Systemstrukturen allgemein: Mehr Arbeitsaufwand für immer weniger Lebensqualität, mehr Energieeinsatz und damit verbundene Umweltthematiken, mehr Druck in den Hierarchien, Gegendruck und Burnout, gesteigerter Ressourceneinsatz in einem begrenzten System und – wie bereits angerissen- mehr Geldmittel und somit mehr Schulden, Zinsen und Zinseszinsen (bei Schaffung von Geld aus dem Nichts).

An dieser Stelle wird klar, dass der Verfall solange weitergeht, bis man sich für eine schrittweise Neuorientierung entschließt.

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Albert Einstein

Wir lernten über Jahrhunderte die Welt als eine dingliche Welt unabhängig voneinander existierender Probleme wahrzunehmen und richteten unser Handeln nach sicht- und spürbaren „Problemen“ aus.

In der Tat bewegen wir uns in dynamischen Systemen – Zusammenhängen und wechselseitigen Abhängigkeiten, wo ersichtlich wird, dass die von uns wahrgenommenen „Probleme“ nur Symptome vorgelagerter, vernetzter Ursachen sind.

Das Lösungsmuster liegt in der Überwindung kartesianischer Denk- und Verhaltensmuster hin zu einem konsequenten Verständnis für das Verständnis offener dynamischer Systeme, wechselseitige Abhängigkeiten, kybernetische, symbiotische, synergetische und kausale Wirkmechanismen.

Erst auf diese Weise gelingt es uns die eigentlichen Ursachen wahrgenom-mener Unzulänglichkeiten zu erkennen und aufzulösen – wahrgenommene „Probleme“ lösen sich dann wie von Geisterhand von selbst auf.

Wenn wir uns vor Augen führen, dass die ökonomischen Strukturen alle betreffen, so wird schnell klar, je effizienter sie für alle gestaltet sind, desto besser.

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