Das Grauen des Migrationspaktes

Im Dezember ist es soweit. Deutschland löst sich aufgrund des Migrationspaktes in Wohlgefallen auf und die gläubigen Staatsanhänger üben sich bereits im Heulen und Zähneknirschen.

An den nicht mehr vorhandenen Grenzen tummeln sich Abermillionen ausländische Ausländer und reiben sich bereits die Hände über die ihnen versprochenen Zuwendungen.

Der Petitions-Server der Regierung des alten Bundes ist von Petitionssüchtigen und Zeichnungswütigen belagert, wo es wohl darum geht, durch Masse dem Migrationspakt entgegen wirken zu wollen.

„Die große Schar aus allen Völkern: Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei unserm Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!“ Offenbarung, Kapitel 7

Es sollte sich doch etwas ändern. Doch durch das vereinbarte „so tun, als ob“ (also das übliche Showgeschäft), reichen die üblichen Lippenbekenntnisse, Absichtserklärungen, Willensbekundungen nicht aus.

Während also mündlich gewollt wird, dass sich etwas ändert, wird insgeheim gehofft, dass man selbst von Veränderungen ausgenommen ist.

So zeigt das Handeln, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Widerstand ist nur ein Zeichen dafür, am Liebgewonnenen festhalten zu wollen.

Das auch das Austauschen von Polit-Gesichtern und Farben zu keinem nennenswerten Ergebnis mehr führt, sieht man daran, wie lange es dauerte eine altsystemische Regierung bilden zu wollen: über 180 Tage.

Dabei wurde noch übersehen, dass die dafür notwendige Grundlage, das Bundeswahlgesetz seit 25.07.2012 seine Geltung für alle Ewigkeit eingebüßt hat und nur noch das Gewohnheitsrechts wirkt, was bedeutet, dass nur noch Traditionen, Konventionen und Gewohnheiten unterwegs sind.

Und das alles kann man ja ändern. So einfach ist das. Warum in Deutschland keine Revolution stattfinden wird? Weil es dafür keine Antragsformulare gibt.

Um es so aufzudrücken Revolution (engl. to revolve = sich im Kreise drehend) wäre auch nur der übliche Firlefanz „ungerechte Vorgesetzte“ gegen „gerechte Vorgesetzte“ austauschen zu wollen.
Während die Frage, warum es überhaupt Vorgesetzte gibt, geflissentlich überhört wird (Das liegt wohl daran, dass so mancher auf ein Pöstchen hofft, wo er sich zumindest eine Weile als „Gerechter“ hervor zu tun versucht.).

Solange sich der Mensch selbst auf arbeiten und Geld verdienen reduziert, solange erfüllt er selbstentschlossen den gesellschaftlich Vertrag:

„Der Mensch macht sich durch Verschiebung der Verantwortung selbst zum Sklaven und schafft sich so seine Herren, die ihm sagen, was er zu tun hat.“

Es gibt keine anderen, die ihn zwingen, sondern er wird vordringlich durch seine eigenen Denk- und Verhaltensmuster gezwungen.
Die „Anderen“ sind lediglich dafür das Spiegelbild. Sichtlich hat sich der Mensch selbst vergessen und hält sich für einen unschuldigen Objektiven.
Und um sich selbst nicht damit zu beschäftigen, gibt er anderen lieber die Schuld für seine Situation.

Da Schuldzuweisung erst einmal Feinde benötigt, werden die gleich mit erfunden und da es ja nahezu überall so gehandhabt wird, wird es für richtig gehalten.
Auf diese Weise hält sich die Gesellschaft selbst von ihrer  eigenen Entwicklung ab.
Dafür wird sie auch noch belohnt und alles andere automatisch ausgegrenzt, stigmatisiert und bestraft.
Belohnung und Bestrafung sind beide Methoden der Alten Ordnung und unterliegen der Regel: „Du bist solange gut, solange mir das gefällt“.

Das alles funktioniert jedoch auch nur solange, wie sich der auserkorene Feind, entsprechend wie ein Feind verhält, was nichts anderes ist, als dass man das im anderen erkennt, was man selber in sich trägt: Prinzip der Resonanz: „Man bekommt das, was man sich nimmt“.
Die Gleichschaltung der Kernverhalten macht es möglich.

„Gewalt ist das Werkzeug der Unwissenden – und ihrer Gegner.“

Im Grunde verhalten sie sich wie Dämonen, die sich für Menschen halten. Ihr „so tun so, als ob“ macht sie dazu. Auch zeigt sich, dass „Himmel“ und „Hölle“ keine Orte sind, die man nach dem Tode aufsucht, je nach dem wie man sich gegenüber der Obrigkeit (den Vorgesetzten, den erfundenen Pöstchen und Titeln) verhalten hat.
„Himmel“ und „Hölle“ stehen symbolisch nur für zwei Geisteshaltungen im Hier und Jetzt; nicht gestern noch vor oder in tausend Jahren.

Wer also noch „Feinde“ sieht, bewegt sich zwangsläufig weiter im Alten – wer verdrängt ebenfalls.
Durch beide Haltungen bringt er sein Einverständnis zu einer vom Leben selbst abgewandten Haltung zum Ausdruck. So hart das klingen mag.

Wer demnach an seinen Denk- und Verhaltensmustern festzuhalten gedenkt, ist auch für das, was ihm widerfährt verantwortlich. Denn diese bestimmen darüber, was und wie er etwas macht und erfährt und nicht das, was er gerne redet – es sei denn: Er tut auch das, was er sagt. Wobei wir beim Thema „die Authentizität des Menschen“ angekommen sind.

„So tun, als ob“, ist das Gegenteil von Authentizität. Authentizität ist nur eine Eigenschaft des selbstbestimmenden Menschen.

Die Schauspielerei spiegelt das „so tun, als ob“ der Gesellschaft recht nett wider:

Der amerikanische (ein Mensch in der Rolle als Rechtssubjekt, als Staatsangehöriger, der sich dem positiven Recht und damit auch seinen Verkündern unterwirft) Schauspieler (das ist bereits eine Rolle) Chris Evans (Name der Person) im Film „Avengers“ (Fiktion) in der Rolle (so tun, als ob) als Steve Rogers (so tun, als ob) als Captain America (so tun, als ob).

„Woher weiß der Boden, dass er deutsch ist?“

Der Kinobesucher, der den Film sieht, ist davon überzeugt, dass es eine Fiktion ist, während er selbst eine Rolle spielt – nicht nur die des Kinobesuchers.
Denn das System in dem er gewohnt lebt und agiert, ist selbst eine geschaffene Fiktion.

Fiktion, weil jenes System nur das Leben simuliert. Die Simulation findet sich durch die vom Menschen künstlich geschaffenen Bedingungen, denen er sich unterwirft, um als Teil des Systems anerkannt zu werden – vereinfacht ausgedrückt. Das Leben hingegen ist bedingungslos und kommt als Geschenk daher. Das Leben liebt alles, was lebt, weil es sich selbst liebt.

„Erliebend, erlebend.“

Lediglich der Mensch hat es durch seine Konditionierungen geschafft, sich vom Leben selbst abzuwenden, was auf seiner geistigen Ebene stattfindet, getriggert von seinen Verhalten, die sein Fühlen, denken und Handeln beeinflussen.

Damit er selbst nicht darüber nachdenkt, versuchen sich diese Denk- und Verhaltensmuster gegen Veränderung zu schützen und erfinden durch Projektion „Freunde“ und „Feinde“.

Damit das alles ganz hübsch aufrechterhalten bleiben soll, erfand man Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut, an dem man sich festhalten kann, was einem jedoch wieder weggenommen werden kann. Doch im Grunde genommen gehört niemandem etwas. Es sind nur Erfindungen.

Wer also der Meinung ist, ihm gehöre Land oder: Andere gehörten nicht hierher, kann es drehen wie er will: Er läuft innerhalb der Simulation, die er belohnt als Realität akzeptiert. Auch das „Land“ (politisch) ist nur eine Erfindung, um sich gegen andere abgrenzen zu wollen.

Wer bereit ist, dagegen (als Ausdruck für Kampf und Widerstand, was beides nur Verdrängungskonzepte sind) etwas zu tun, sei gesagt:

„Mein ist die Rache, spricht der Herr“, bedeutet nichts anderes, dass es sich auf natürliche Weise selbst regelt. Die Natur besteht aus Selbstregelmechanismen.

Nur der Mensch in seiner selbstgeschaffenen Illusion meint ums Überleben kämpfen zu müssen – in einem System, was von Anfang an nur auf Überleben programmiert war/ist – besser: auf künstlichem Aufrechterhalten ausgelegt war/ist, zulasten des Menschen selbst – besser: des Lebens selbst.

Jenes System, was er nicht im Außen zu bekämpfen hat, sondern in sich selbst findet. Denn es sind seine eigenen Denk- und Verhaltensmuster, die ihn so agieren lassen, siehe: „der Esau-Segen“

Aufrechterhalten durch den vordringlichen Glauben ans Geld – besser an die Art und Weise, wie es zu ihm gelangt. „Im Schweiße deines Angesichts, sollst du dein Brot verdienen.“

„Fritzchen, ich geb’ dir jetzt mal zwei Mark. Dann drückst du die Oma mal ganz lieb. Sag’ aber nichts deinem Bruder.“ „Oma, das kostet aber extra.“ Jürgen von der Lippe

P.S. Man bat mich, die Petition gegen den Migrationspakt mit zu zeichnen. Ich bin jedoch kein Teil mehr von etwas, was sich als Fiktion herausgestellt hat. Deshalb steht bei mir auch „Staatsangehörigkeit: nicht bekannt“.

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