Das Thema des Miteinanders

Mir fiel dieses Video auf, was sich mit dem Hinderungsgrund eines möglichen Miteinanders auseinandersetzt und mich zu einer näheren Betrachtung bewegt hat.

Meinungen bewegen sich für gewöhnlich innerhalb der Systemkonventionen, zu denen sich das Verhalten der Abtrennung untereinander, als etwas „Normales“ hinzugesellt. Entstanden ist diese Verhalten aus einer Konditionierung heraus, für die selbständige Bewusstseinsentwicklung in seiner Kindheit bestraft(!) worden zu sein.
Die übliche Problemorientierung ist eine damit verbundene Erscheinung, mit der ein gewohntes Gleichtun und Nachahmen mit anderen einhergeht.

„Willst du nicht mein Bruder sein…“

„Das System“ selbst (erzeugt sich aus dem „Ich“) überlagert(!) alles und so mancher scheint sich damit recht schwer zu tun, das Gewohnte hinter sich zu lassen, in dem er gerne eine Lösung (möglichst schnell) oder andere, mögliche Schuldige zu erwarten glaubt.

„Die Inhaber konventionell-traditioneller „Ich-Programmierungen“ erzeugen das aktuelle System wie gerade gesagt, aus diesen Programmierungen heraus, mit dem sie dann in Wechselwirkung gehen und nicht selten durch Bekämpfen zu überwinden versuchen – was zum Scheitern verurteilt ist.
Die Verdrängung, andere wären „das System“, ist eine Täuschung und führt nur zu „Dauersendungen“ nach dem Prinzip „vom mehr des Selben“. Die beste Täuschung, auf die der Mensch für gewöhnlich reinfällt, dass er denkt, er sei sein „Ich“. Dabei hat(!) er nur ein „Ich“.“

Man kann dadurch recht schnell erkennen, ob so mancher wirklich daran interessiert ist, dass sich was ändert oder er nur so tut, als ob. „So tun als ob“, ist das Phänomen mangelnder oder sogar fehlender Authentizität.

Nun könnte jemand behaupten, ich selbst wäre nicht an den aktuellen Lösungen interessiert und das stimmt sogar. Das liegt daran, dass ich die letzten Jahre den notwendigen Freiraum hatte, mich näher mit den verbreiteten Lösungen zu beschäftigen und diese zu hinterfragen – teilweise, weil ich auch involviert oder direkter Beobachter war und auch die Ergebnisse miterleben durfte. Ich spreche jetzt nicht von Ernährung oder neuzeit-technischen Lösungen. Wer die Beiträge auf dem Blog liest, erkennt die vielen Thematiken selbst.

Und so wurde die Liste möglicher „Lösungsansätze“ zunehmend kürzer, teilweise, weil sie sich auch gegenseitig aushebelten, siehe alles rund um Recht, Politik, Reich, Gemeinden, Bundesstaaten usw. Das sind aus heutiger Sicht nur Irrwege und von außen implementierte Beschäftigungsszenarien.

Mir selbst geht es nicht darum, ob diese oder jene „funktioniert“. Es geht darum, ob und wie sie sich auch logisch mit anderen verbinden lässt.

Erkennt man, dass hinter allem ein natürlicher Lern- und Entwicklungsprozess wirkt, von dem man sich bisher abgewandt und mit einer Scheinwelt umgeben hatte, so verlieren für gewöhnlich die viel propagierten „Lösungen“ (Reich, Recht, Gemeinden, Patriotismus, Staats- und Landesglaube an sich, Bundesstaaten, Personenausweise usw.) zunehmend an Bedeutung. nur die klassischen „Iche“ halten daran fest.
Während dieser andauernden Detektivarbeit entstehen wunderbare Momente, wenn es „Klick“ macht, Klarheit folgt und man zunehmend das größere Ganze erkennt, während das Alte (System) zunehmend an Bedeutung verliert.

„Stadt XYZ auf dem Planeten Erde.“ Das klingt doch viel einfacher. Warum also nicht mal weit, weit denken? Und das ohne gewohnte oder oktroyierte Betreuung. Das kommt auch nicht erst in tausend Jahren, für alle, die gerne Veränderung – besser: ihre Anpassung an Veränderung vor sich herschieben. Die grundsätzlichen Gedanken sind bereits vorhanden. Wo sind die anderen Systembetrachter, die sich über den Tellerrand hinausgewagt haben?

„Weiterdenken, statt weiter denken.“

Wo die alte Nummer anfängt
Das „Ich“ in seiner aktuellen Betriebssystemversion beinhaltet das vordringliche Verhalten im Empfangen, Nehmen, Besitzen (von besetzen), Behalten, Bewahren, Schützen, Sichern und Verteidigen – alles Phänomene der Unvernunft und damit verbundener Betreuung.
Dabei handelt es sich um die künstliche „Verlängerung“ eines anfänglich noch natürlichen Zustandes. Verlängert durch die Bedingung: „Du bist solange gut, solange mir dies gefällt“ und somit der Startschuss für dauerhafte Fremdbestimmung.

Auf diese Weise wird auch die Entwicklung der Unvernunft auf dem Weg zu Vernunft und Gewissen nahezu unterbunden und so die anfänglich noch natürliche Betreuung, künstlich weitergeführt: Unvernünftige müssen ja auch betreut werden! Daraus folgt: das aktuelle System.

Damit niemand auf klassische Art und Weise „entkommen“ kann, wird das „dableiben“ belohnt – mit Hab und gut, Geld und sonstige „Annehmlichkeiten“.
So stehen die „Händler am Eingang zum Tempel“ und locken mit tollen Waren, Pöstchen, Versprechungen von Hab und Gut, Besitz und Teilhabe an der Macht und viele lassen sich dann auch wieder „einbalsamieren“.

“Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn.
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.“ Matthäus 7,13 und 14

Es nimmt seinen Lauf
Doch schuf sich der Mensch auf Basis seiner „Ich-Programmierungen“ ein System, sich möglichst gegenseitig oder sogar selbst von seiner natürlichen Entwicklung abzukoppeln. Und jene, die andere schikanieren, weisen nun auf ihre ungewohnte Art und Weise darauf hin, mal umzudenken. Die meisten gehen jedoch nur gewohnt in den Widerstand und somit in den Stillstand, also wieder als „Systemlinge“ unterwegs.

„System = Ich; Widerstand im Außen = Widerstand als getriggertes Verhaltensmuster gegen grundsätzliche „alternativlose*“ Veränderungen im Inneren.“

*Denkprozess wird durch Widerstand ausgehebelt.

Es ist erkennbar, dass die Mehrheit noch im bekannten Modus funktioniert: „Ich will dass es anders wird, aber nicht bei mir!“ Nicht selten verbunden mit einem gewissen Leidensdruck, der allerdings auch selbst erzeugt wird, weil man sich am Alten festhält, während man gleichzeitig das Neue herbeiwünscht. Man sieht auch: Willensbekundungen und Absichtserklärungen reichen einfach nicht aus.

„Mit dem Denken aus dem die Probleme entstanden sind, kann man keine Lösungen entwickeln.“
„Mit dem was man weiß, bekommt man nur das was man kennt.“
„Der Hörer hört gerne seine Meinung, von denen, die er sich erkoren hat.“

Warum es schwer erscheint
Das gewohnte „Ich“ ist auf Trennung fokussiert, um sich gegen Veränderungen zur Wehr zu setzen, um seine eigenen Programmierungen schützen zu wollen, da sonst seine „programmtechnische Existenz“ gefährdet ist – der Grund, warum sich gewohnte Zusammenarbeit schwer tut.

Erst gestern Nacht hatte ich einen längeren Dialog mit einem Bekannten aus Leipzig. Dabei kam kurz zur Sprache, dass es mehr darum geht, die Schnittstellen vorhandener Teillösungen mit einander zu verknüpfen, um so zunehmend ein größeres Bild vom Neuen zu entwickeln.
Dazu ist ein Umdenken über das gewohnte Getrenntdenken und -handeln hinaus notwendig. Denn das Übliche mündet meist in Klein-in-Klein-Diskussionen. Die Zeit kann man sich getrost ersparen.

Und anstatt sich in privater Riege zusammen zu finden, diesen gemeinsamen Erkenntnisdialog im offenen Raum zu organisieren, wie ich dies die Tage bereits in einem Beitrag angeregt habe.

Im Video wird von „Teilen und Herrschen“ gesprochen, was ebenfalls ein Verhalten des „Ichs“ ist, um sich gegen seine Veränderungen abgrenzen zu wollen. Es sind nicht irgendwelche „Herrscher“. Denn mit der Aussage verbläst man nur die eigene Kraft und gibt die Verantwortung ab, dass andere „Schuldig“ sein sollen.

Die Ursache für „Teilen und Herrschen“ findet sich in der „ersten Hierarchie“, wo das „Ich“ (Programmierungen des Menschen) solange über den Menschen herrscht, er also von seinem „Ich“ unterjocht wird, solange er in diesem Programmierungen (Denk- und Verhaltensmuster) verweilt. Hinweis: Esau-Segen.

In den letzten vier Jahren ist mir dieses Phänomen „Teilen und Herrschen“ reichlich begegnet und betraf auch Menschen, die zwar „Selbstbestimmung“ für sich forderten, jedoch alles unternahmen, um die Selbstbestimmung von anderen zu verhindern.

So kann ich jeden beunruhigen: „Teilen und Herrschen“ geschieht nicht „irgendwo“ oder gar „woanders“. Ich habe das irgendwann auch absichtlich provoziert, um die „Freidenker“ von den „Freidenkern“ zu unterscheiden.

Man mag es glauben – oder nicht
Die alte Ordnung liefert selbst offensichtliche Hinweise zur Befreiung des Menschen, was über das einfache „Nicht das ist gültig, sondern das…“ hinausgeht. Hinweise zur Befreiung finden sich in der Bibel, Kinofilmen, Gesprächen usw.
Nur lassen sich die Menschen gerne allzu leicht darauf ein, alles pauschal als Märchen zu deklarieren, was wiederum ein Hinweis auf ein Verdrängungskonzept ist und nichts mit „Denksport“ zu tun hat.

Die Hinweise erkennt man jedoch mit entsprechender Klarheit, was wiederum die Bereitschaft vom Alten abzulassen erfordert – einschließlich der vordringlichen Problemorientierung, Klagen, Jammern, Beschweren und übliche Schuldzuweisungen (Verdrängung, wie Kampf und Widerstand, statt Selbstreflektion) usw.

Dabei ist erkennbar, dass bereits eine Art Zusammenarbeit stattfindet, jedoch nicht jeder bereit ist, sich mit dem einen oder anderen Thema beschäftigen zu wollen und nicht selten weiterführende Hinweise ablehnt, was ich mir umgedreht zu Nutze mache. Ein anderer Aspekt ist das Lernen aus den Fehlern von anderen, was mit selbst sehr viel Zeit erspart hat.

Es ist empfehlenswert, sich zu öffnen.

P.S. Die nationalsozialistischen, staatlich selbstverwaltenden Terror-Reichsbürger-Prepper fanden’s gut.

Beitragsbild: Robert the Bruce, Schottland

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