Das Wesen der Empathie

Da kann man schon mal das eine oder andere gute Buch darüber lesen, aber so richtig „zischt“ es, wenn man die Bedeutung von Empathie erkennt.

Denn es hat mich immer gewundert, wie so mancher Einzelne sich nahezu unberührt bei räumlich nahestehenden Menschen verhält und nicht selten argumentiert, als ob er von etwas ganz Fernem spricht, während es in seiner Nähe steht.

Empathie entwickelt sich zusammen mit dem Selbstvertrauen zum eigenen inneren Gefühl und ist ein Werkzeug, um nicht nur ein zwischenmenschliches Mitempfinden mit anderen zu erleben – sich in ihnen einzufühlen – wie auch die Authentizität anderer zu erspüren – es gilt für jede Art von Leben sowie komplexe Strukturen an sich.

Ist das Selbstvertrauen unausgebildet – in der Regel durch die fortgeführte Fremdbestimmung (beginnend in der Institution Familie und nachfolgend den Kindergärten, Bildungseinrichtungen und später Unternehmen wie auch in der Gesellschaft im Allgemeinen) – ist es verständlich, wenn sich der Mensch durch die oft erlebten „Enttäuschungen“ zurückzieht, um sich an dieser Stelle „schützen“ zu wollen. Hätte er auf sein Gefühl „gehört“.

„Erlebend. Erliebend.“

Man sieht Verstand allein reicht in der Regel nicht aus, um Situationen umfassender wahrzunehmen und auf der anderen Seite zeigt dies seine Aufgabe auf, das bisher „unnotwendig“ Erscheinende in sich selbst zu entwickeln.

Verstand an sich reicht zum Weiterdenken ebenfalls nicht aus. Wohl genügt es doch nicht, sich nur seines Verstandes zu bedienen, wenn man in jedem Problem nur einen Nagel sieht, den man mit dem Hammer zu bearbeiten gedenkt.

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