Faschismus als „natürliches“ Signal des zu Ende gehenden Systems

Hat man sich von der gewohnten Denkweise der Schuldzuweisung (Verdrängungskonzept) abgenabelt, in der sich noch eine große Mehrheit zu tummeln weiß, reduziert sich das ganze Brimborium auf Verlustangst und exponentiell zunehmender, struktureller Überhäufung mit gewohntem Ausgang.

Und im Hintergrund jene, die mit dem Zünglein an der Waage das Chaos auszulösen gedenken. Es gibt immer welche, die schuld sein sollen. Ob das wirklich so einfach ist, mag dahingestellt sein. Für den gewohnten Denker scheint es sich als Allheilmittel darzustellen, „irgendwo“ immer „andere“ finden zu wollen.

Worum geht es bei dem ganzen „Gepimper“?

Ein System erfüllt für seine Teilnehmer eine Funktion. Dazu wurde es geschaffen. Die alte Ordnung brauchte dazu etwa 100.000 Jahre. Ein System unterliegt einer Organisation und in der alten Ordnung ist dies die Hierarchie.

Ein System bedarf natürlich auch seiner Erhaltung, was ebenfalls durch seine Teilnehmer zu erbringen ist.

Befinden sich „Funktion“ und „Aufrechterhaltung“ in einem dynamischen Gleichgewicht, so spricht man von Suffizienz.

Jetzt nehmen wir mal den gesellschaftlich tolerierten, klassischen Egoismus hinzu, der sich durch seine Weiterführung, der damit einhergehenden gesellschaftlich tolerierten Unvernunft im einseitigen Empfangen, zum Ausdruck bringt. Dieser „rechtfertigt“ die Betreuer in ihrer Handlungsexistenz und auf der anderen Seite die Betreuten, weiter ihre unverantwortliche Unvernunft unter Schutz und Beobachtung ausleben dürfen.

„Du musst das so schreiben, dass es ein Kind versteht.“ „Du bist aber keins.“

Durch das damit gewohnte Verhalten des Empfangens, werden die Systemstrukturen zunehmend komplexer. Auf der anderen Seite muss laut der Betreuer jeder mit in diese Struktur, um sich betreuen zu lassen. Wer dieses Spiel der Unmündighaltung und auf der anderen Seite des unverantwortlichen Handelns durchschaut, gefährdet in der Tat diese Gemeinschaft.

Je komplexer eine Systemstruktur wird, umso mehr verschiebt sich der Fokus weg von der Aufgabenerfüllung, hin zur Systemerhaltung, was letztlich zu Insuffizienz führt – Ausfall der Funktion und was letztlich folgt, ist der Zusammenbruch) .
Zunehmende Kontrolle ist dabei ein Verhalten, mögliche „Andersdenkende“ frühzeitig ausmachen, um so das Auseinanderfallen verhindern zu wollen. Dabei führt die Zunahme durch weitere Kontrollsysteme nur zu weiterer Komplexität.

Also egal, was innerhalb des Systems von den Verfechtern (Betreuer oder Betreute) traktiert wird. Es geht nur in eine Richtung, solange man sich konventioneller Mittel bedient und das Andersdenken stigmatisiert.

Es sei denn, es wird umgedacht und sich anders entschieden.

P.S. Es ist auch nicht damit getan, nur wieder eine weitere Partei gründen oder einer beitreten zu wollen. Denn es betrifft den Menschen in seinen Handlungen an sich.

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