Die alte Ordnung benötigt für ihre Existenz „Täter“, „Opfer“ und „Feindbilder“

(v1.1) (Überschrift geändert) Der Begriff „Feindbildprojektion“ ist Ihnen hier sicher schon öfters über den Weg gelaufen. Ein Feindbild wird dazu benötigt, um damit die es erzeugenden Denk- und Verhaltensweisen zu rechtfertigen.

Der „Feind“ ist jedoch nur eine Erfindung des „Ichs“ und durch eine früher erfahrene Bestrafung entstanden. Somit ist auch der „Freund“ nur eine Erfindung.
Auf diese Weise trennt das „Ich“ zwischen „Zuträglichem“ (Gut) und „Abträglichem“ (Böse); was sein darf, was nicht sein darf; wer dazu gehört, wer weg muss, wem man anhört und wen man ignoriert &c.

„Willst du nicht mein Bruder sein,…“

„Erst haben wir sie gereizt und als Feinde bezeichnet. Dann haben sie uns angegriffen. Da mussten wir uns „natürlich“ verteidigen und haben sie getötet.“

Der Tod eines Lebewesens ist stets bedauerlich und bedarf des Mitgefühls.

Heute morgen las einen aktuellen Beitrag im Falle des zu Tode gekommenen Walter Lübcke und über die Festnahme eines Rechtsextremisten (Bezeichner), nachdem man den ersten Tatverdächtigen hat wieder gehen lassen.

Es sieht danach aus, als ob man händeringend nach einem Schuldigen sucht, der für den Tod verantwortlich gemacht werden soll. Dafür soll die sogenannte „Rechte Szene“ wieder einmal mehr erhalten, die selbst unterwandert ist. Auf diese Weise wird das Ganze auf die politische Ebene (eine Fiktion) gehievt – der Anfang eines Politikums.

Um es so auszudrücken: Menschen töten Menschen. Zu keinem Zeitpunkt der Menschheit war dies anders, gleich wie sie sich selbst alle – ob völkisch, staatlich oder religiös – zu bezeichnen, zu Kategorisieren vermochten.

Dieses Verhalten findet sein Fundament in einer anerzogenen(!), grundsätzlich dem Leben abgewandten Haltung.
Menschen kommen nicht einfach als Mörder, Betrüger, Lügner, Kinderschänder, Vergewaltiger und Serienkiller zur Welt. Sie werden dazu gemacht – durch Bestrafung – in der Regel geschehen in der Familie. Doch kaum jemand interessiert sich für die Ursachen. Die „Politik“ soll das lösen. Wer ist eigentlich „die Politik“?

Bevölkerung und Establishment unterlassen es vereinbart, über die Notwendigkeit der Ursachen und damit verbundenem Umdenken vordenken zu wollen. Es hängt für beide zuviel mit dran: Geld, Arbeit, Eigentum, Besitz, Macht, gesellschaftliches Ansehen &c.

Und dass dies alles nicht ohne Verstand und nur unbewusst geschieht, kann man an diesem Dialog erkennen:

„Wissen sie, warum sie in der Funktion als Polizeibediensteter existieren?“ „Nein.“ „Weil sie vorgeschickt werden, um die Auswirkungen gesellschaftlich tolerierter Unvernunft oberflächlich zu kaschieren.“ „Stimmt. Und ich gehe davon aus, dass dies noch eine Weile der Fall sein wird.“ Gespräch mit Selbigem in 2017

Man belässt die Gesellschaft im Irrglauben, dass ihr Handeln auf Vernunft basiert.
Wenn dem wirklich so wäre, warum gibt es dann jene, die für die Bevölkerung entscheiden, was „gut und richtig“ sein soll? Und da Betreuung nicht umsonst ist, wählen und bezahlen die Betreuten ihre Betreuer auch noch selbst.
Auf diese Weise wird an der gesellschaftlich tolerierten Unvernunft und damit verbundenen Gier – unter Beibehaltung der gewohnten Denk- und Verhaltensweisen partizipiert.

„Wir brauchen mehr Wachstum.“

Nahezu alle schweigen darüber, weil ihnen auf irgendeine Weise Arbeit, Geld, Macht und damit verbundene Annehmlichkeiten winken. Doch wer nimmt, dem sei auch genommen. Und es wird immer das geerntet, was gesät wurde.

„Gewalt ist das Werkzeug der unwissenden – und ihrer Gegner.“

Was nicht in diesen gewohnten Denkrahmen passt, wird häufig einfach in eine „Rechte Ecke“ gestellt.
Vor allem dann, wenn das Liebgewonnene„auf dem Spiel steht“ – im Kern dann, wenn sich „Abtrünnige“ auf den Weg machen, „die Rechtmäßigkeit der gewählten Autoritäten und ihrer Regelwerke“ in Frage zu stellen.

Zur Stigmatisierung stehen nachfolgende Begriffe zur Verfügung: Nazi, Reichsbürger, Nationalsozialist, Rechte, Linke, Staatsverweigerer, Antisemiten, Rechtsextreme, Holocaustleugner, Reichsdeutsche, staatliche Selbstverwalter, Terroristen und was es sonst noch so alles „Nettes“ gibt.

Ist es nicht peinlich, wenn man den Unterschied zwischen „die Rolle zu sein“ und „die Rolle zu spielen“ nicht kennt? Nein! Denn auch dies wurde verschwiegen.

Deshalb kann man auch keine vom Menschen für Menschen geschaffenen Kategorien/Rollen/Hüllen/Personen töten.

„Eine Fiktion kann deshalb im Prozess auch nicht widerlegt oder entkräftet werden, da sie definitionsgemäß vom tatsächlichen Sachverhalt abweicht.“ Wikipedia, Fiktion (Recht)

Eine Fiktion (BRD) kann man deshalb mit keiner anderen Fiktion (DR) begegnen, was nur das übliche Verdrängungskonzept wäre. Jedoch kann man die Existenzgrundlage einer Fiktion in Frage stellen auf der sie sich gründet.

Die Nummer mit der Stigmatisierung funktioniert im Übrigen auch nur solange, wie die in der Familie anerzogene Obrigkeitshörigkeit (bedingungslose Kapitulation) wirksam ist. Denn wer nicht artig ist, wer nicht entspricht, wer aufmuckt, der wird bestraft. Denn das war ja schon immer so.

Der „Kampf gegen Rechts“ ist dabei das finale Politikum des sich verabschiedenden Systems mit seiner Verfechter.

Zeit, darüber vorzudenken, die Rollen abzulegen und nicht mit ihnen unterzugehen.

Nachtrag: Es ist sinnvoll darüber öffentlich aufzuklären und in den Dialog zu treten.