Die Befreiung des deutschen Volkes

(V1.25) Nicht selten wird zu Beginn der Reise davon ausgegangen, dass man nur einen Zettel auszufüllen, diesen bei Behörden und entsprechenden Institutionen abzugeben hat und dann ist man frei. Ich sag’ das mal so überspitzt und gebe offen zu: Ich habe vor Jahren auch mal so gedacht.

Das was gewohnt unter Freiheit verstanden wird, bedarf nicht nur eines Stück Papiers, sondern auch der Erlaubnis. Wie definiert sich also besagte „Freiheit“? Mit den gewohnten auswendig gelernten Worten?

„Freiheit ist, alles zu tun, und dabei keinem anderen zu schaden.“

Offen gesagt einen recht „einfache“ Erklärung. Ob jene das wohl ernst meinen? So wie sie sich damit beschäftigt haben schon. Bedeutungsvoll ist demnach zunächst, was die Unfreiheit ausmacht. Für gewöhnlich sind die anderen an der  eigenen fehlenden Freiheit schuld. Das ist auch recht einfach gedacht. Und auch in der Szene wird die Schuldzuweisung immer noch vorangetrieben… als ob das was nützen würde?

Die eigene „Freiheit“ von der Annahme eines Stück Papiers durch einen anderen abhängig zu machen oder gar auf dessen „erlösendes Wort“ zu hoffen, zeigt bei näherer Betrachtung, wie sehr die Probanden in sich selbst Gefangene sind – Gefangene ihrer eigenen Konditionierungen.

Sicher gibt es das eine oder andere Konzept, wie zum Beispiel „Urkunde 146“. Jedoch ist es lediglich nur der erste Schritt, wo auf dem weiteren Weg sogar das, was man als anstrebenswert erachtet hat (so etwas wie ein Rechtsstaat) auch nicht mehr von Nöten ist. Vorausgesetzt wenn erkannt wird, dass nahezu alles unter dem Aspekt der Fremdbestimmung geschaffen wurde.

Was nahezu kollektiv übersehen wird: Das gesamte System ist ein geschaffenes Geisteskonstrukt, um sich mit den künstlichen Bedeutungen von Freiheit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und so weiter zu umgeben.

Die mehrheitliche Herausforderung ist, nur weit genug zu denken, über das Gewohnte hinaus und nicht bei der nächsten „Reichsgaststätte“ wieder einzukehren und sich wieder von einem „Kanzler“ massieren zu lassen.

Man sagte des Öfteren zu mir: „Du machst immer nur dein Ding. Du bist ein Egoist.“ Ich antwortete irgendwann darauf: „Ja, dann mach’ doch mit.“

Ich finde Aufklärung wichtig. Jedoch sollte sie nicht an den gewohnten Konventionen und Vorstellungen „haften“ bleiben, wie sie sich gern in einer vorwurfsvollen und Schuld zuweisenden Haltung zum Ausdruck bringt oder auf gewohnte Werkzeuge und Methoden zurückgreift oder sich auf der anderen Seite in spirituelle Räume „zurückgezogen“ wird.

Während ein Großteil damit beschäftigt ist, sich gegenseitig das Gewohnte zu erzählen, dass die anderen erst… jene Schuld wären, und man müsse ja…, jene die Bösen sind… und was es sonst noch so an hübschen Formulierungen gibt, bleibt die eigentliche (im Sinne von „wesentlich“) Herausforderung weiter unbetrachtet.

Denn das „System“, was im Kern die nahezu gleichgeschalteten Denk- und Verhaltensmuster der Mehrheit sind, ist gern mit Nebensächlichkeiten beschäftigt. Und wenn dann Aussagen von den erkorenen Aufklärern kommen, dass die „anderen“ ja noch nicht soweit seien oder „jeder“ habe ja seine eigene Bewusstwerdung, spätestens dann ist klar, dass jene für andere wohl bereits entschieden haben.

So ganz nebenbei: Viel zu sehr ist man damit beschäftigt, die Europäer doch ausrotten zu wollen. Tja, was soll man davon halten? eine Nachricht, die dann im mit durch Angst durchtränkten Geist voll zur Wirkung kommt.

„Hassrede“, „Reichsbürger“, „Volksaufklärung“ und „die Szene“ sind ähnliche Begriffe, mit denen man auf entsprechend „gespannten Nervensträngen“ ein fröhliches Staccato absolvieren kann.

Nach ein paar hundert Jahren erfolgreicher Unterwerfung anderer Völker, muss der Europäer sich einfach mal auf ein entsprechendes Feedback einstellen.
Doch was wäre, wenn der Boden, auf dem sich jene bewegen, keinen Namen tragen würde und es kein „Europa“ gäbe? Könnte man dann auch keine „Europäer“ ausrotten?

Das eigentliche Thema – ja, schon wieder eigentlich – ist, dass es gar nicht darum geht „Europäer“ auszurotten, sondern nur deren Denk- und Verhaltensmuster, jene die Opferung, Versklavung sowie Eroberung, Unterwerfung – im Wesentlichen die Verdrängung in sich tragen. Wie wäre es also mit Um- und Weiterdenken?

Das Problem dabei ist, dass nicht nur die „Europäer“ (hat jemand schon mal „Europäisch“ gesprochen) unter einer einseitig kollektiven Täuschung unterwegs sind, sondern nahezu die gesamte Bevölkerung des Planeten. Denn all jene denken, sie seien ihre Denk- und Verhaltensmuster, also ihr „Ich“.

Das versteht kaum jemand und da kann ich meine liebe Bekannte sehr gut verstehen, wenn sie bisweilen sagt: „Du bist ja schon tausend Jahre in der Zukunft.“
Wenn ich höre: Dort und dort, sei es besser, gestern war alles besser und in tausend Jahren wird es besser, stellen sich Raum und Zeit zunahmend auch nur als Verdrängungs- und Abgrenzungskonzepte dar.

Doch zuvor müssen die Völker durch die „Neue Weltordnung“ noch unterworfen werden. Ja, was habt Ihr denn gedacht?
Dass das Wahrgenommene in der Regel einem als Opfer konditionierten Geist entsprungen ist, merkt der Geist recht selten, fällt er ja gewohnt auf seine eigenen Konditionierungen herein und täuscht den Mut nach außen durch Angriffslust, Drohgebärden und lautem Krakeele zur Schau.

Am Ende wird er doch noch von den „Fingermännern“ abgeholt, seine Familie in andere Länder verkauft. Nicht weil das so ist, sondern, weil er es selbst so bestellt hat. Man bekommt immer das, was man sich nimmt – auf geistiger Ebene.

Doch auch das übliche Gezeter hat eine Bedeutung: Man kann sich so ein Bild davon machen, dass das, was gern als Hölle (ein Ort, verschoben auf nach dem Tode) bezeichnet wird, einfach nur eine Geisteshaltung ist – aus denen die meisten Betroffenen nur selten zu entfliehen versuchen.

Kaum jemand ist sich über die Macht der Konditionierungen und seine Macht, diese auch verändern zu können bewusst. Denn dazu dient das „im außen“ wahrgenommene, um diesen Prozess zu vollziehen. Das Werkzeug der Infragestellung (die eigentliche (schon wieder) Inquisition) wird dabei noch zu sehr unterschätzt.

Um es so auszudrücken: Es nutzt wenig, sich nur über die Unsäglichkeiten aufzuregen oder nur genug davon ansammeln zu wollen. Ich selbst nutzte die Erkenntnisse und Erfahrungen aller anderen, um meine eigenen Schlussfolgerungen davon abzuleiten.

P.S. Es liegt in jedem ein unermessliches Entwicklungspotential vor. Warum es also nicht nutzen? Der menschliche Geist ist ein Wunderwerk der Natur. Warum sich also nur mit wahrgenommenen Problemen (Phänomenen, Symptomen) des Systems auseinandersetzen und „Lösungen“ sich in der Regel durch Verdrängungskonzepte zum Ausdruck bringen?

P.P.S. Wer in der Vorstellung unterwegs ist, es gäbe eine zu kopierende „Lösung“, sei dahingehend informiert: Es gibt „eine“ – doch jeder hat sich „selbst“ da heraus zu entwickeln. Denn Selbstbestimmung ist kein zustand, wo man alles von anderen einfach nur – ohne wirklich vorzudenken – kopiert oder genug davon sammelt, um sich dann anders „zu fühlen“ – was in der Regel nur ein sich selbst etwas vormachen darstellt.
Somit gilt es als erstes zu erkennen, dass man sich mit den „alten Konditionierungen“ für gewöhnlich nur selbst und alsdann auch anderen etwas vormacht. Die Schauspielerei spiegelt dies der Gesellschaft am trefflichsten, indem jene so tun, als ob sie so tun. Das Kino ist somit auch der Spiegel der Gesellschaft: Rollen und ihre Darsteller. Wie wäre es mit öffentlicher Authentizität?

Das bedeutet jetzt nicht, dass alle nun daherkommen und „fordern“, dass „etwas“ endlich anders wird, sondern sie selbst sind gefragt. Das sieht man gut an ihrem Tun. Denn am Tun erkennt man das eigentliche Gedankengut, nicht am Reden. Somit hat es selbst in der Hand.

Und das Alte? Das ist nur noch dazu da, um in Frage gestellt zu werden. Denn auch so ändert sich seine Bedeutung.

„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Bedeutungen, die wir den Dinge verleihen.“ Epiktet 2.0