Die Dinge, die es nun zu tun gilt

(V1.2) Die Aufgabe bestand darin, das Wesen der alten Ordnung zu erkennen, die Kernzusammenhänge und deren Auswirkungen zu verstehen, alsdann schrittweise in Frage zu stellen und einen Ausweg aufzuzeigen. Es war sichtlich eine echte Herausforderung, die mir sehr viel Freude bereitet hat.

Aus den vielen Dialogen und Erfahrungen von und mit anderen Menschen und deren Themen, entwickelte sich daraus ein zunehmend umfänglicheres Bild, was sich nicht einfach durch eine zunehmende Fülle an Informationen von Unsäglichkeiten zum Ausdruck brachte, sondern offenbarte zunehmend das Wesen(!) der alten Ordnung. Das geht wiederum nur aus Sicht einer anderen Ordnung, die ein vorangegangenes Umdenken – besser: ein Andersdenken voraussetzt – zum Verständnis, warum man mich nicht immer versteht.

Während sich eine Mehrheit mit den Unsäglichkeiten auseinandersetzt, murrend erträgt und diese in ihren Blogs zum Ausdruck bringt, war dies nur von anfänglicher Bedeutung eines Weges, den ich zu gehen hatte, um zu erkennen, dass es so nur zu Beschäftigung und Gemäre „vom mehr des Selben“ führt.
Die fehlende Verantwortung der Mehrheit, führte mich zur Erkenntnis, dass eine andere „Nummer“ läuft, was mir in 2014 bestätigt wurde.
Und so ging ich diesen Weg immer weiter. Begleiter kamen und gingen wieder. Stehenbleiben war für mich nie die Option.

Recht früh wurde mir klar, dass es um mehr ging, als gewohnte Staatsbemühungen und damit verbundene Erhaltungsambitionen – egal von welcher Seite. Im Fokus der Zusammenarbeit, sprach ich mit Kollegen offen darüber.
Denn ein Staat ist nur eine Ansammlung von Personen, die sich dem Staat zugehörig sehen – im Kern „Iche“, die sich ihrem „Großen Bruder“ unterstellen. Der Mensch, der sich einem Staat mit seinen „gerechten Vorgesetzten“ unterstellt, macht sich selbst zur Fiktion, da er sich im Kern nur an den natürlichen Regelwerken zu orientieren braucht.

Für gewöhnlich konzentrierte sich bei den Begleitern das Interessebewusstsein lediglich auf den Dialog, während sie später wieder in ihre Gewohnheitstrance verfielen. Einige Anläufe zeigten, dass sich dieser Zustand auch nicht veränderte, was irgendwann die Zusammenarbeit von sich aus schon unmöglich machte. Vor allem dann, wenn durch neue Erkenntnisse, die bisherigen Themen und Engagements zunehmend an Bedeutung verloren.

Der Wandel ist im Kern ein Bedeutungswandel. Denn es sind stets die Bedeutungen, die wir den Dingen verleihen, nicht die Dinge selbst. Und mit dem Verfall der Bedeutungen, verfallen damit verbundene Strukturen und sie erzeugende Denk- und Verhaltensmuster. Der Grund, warum jene, die daran festzuhalten glauben meinen, dann scheitern. Was jedoch nicht endgültig sein mag.

Heute ist mir klar: Man kann niemanden „mitnehmen“, der nicht von sich aus mitkommen will – so sehr man sich auch bemühen würde. Denn es wäre nur eine weitere Betreuung, die ich für andere nicht übernehmen mag. Den Willen mag jeder selbst aufbringen.

Heute ist mir mehr denn je klar, dass ich meine Texte auch nicht so formulieren muss, dass sie ein Kind versteht, wenn meine Söhne sie verstehen mögen, sich sogar in diesem Denken bereits bewegen.

Entwicklung hat immer etwas damit zu tun, Dinge verstehen zu wollen, die man nicht versteht und nicht rückwärtsgewandt darauf wartet, dass sie einem so erklärt werden, dass es auch „jeder“ verstehen kann. Denn so entwickelt sich der Mensch nicht. Verstehen ist hierbei nur ein, es zu verinnerlichen, jedoch der wesentlichere Aspekt.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass es auch zu keiner Veränderung führt, weil in der Regel nur Kuschelargumente gewünscht sind und angenommen werden.

Aus diesem Grunde wird eine Zusammenarbeit auch nur dann funktionieren, wenn die jeweilige Ausrichtung weitreichend genug gesetzt ist. Rückwärts gewandt ist sie es jedenfalls nicht.
Es führt kein Weg in die Vergangenheit und den „Handlungshinweis zur Infragestellung von Vergangenheit“ symbolisiert die Entscheidung des BVerfG vom 25.07.2012, indem es sich und seine es erzeugende Struktur letztmalig selbst und endgültig in Frage gestellt hat – von starker Symbolkraft.
Ich spreche von Symbolen, weil sich der Mensch Symbole geschaffen hat, um das Unbeschreibliche für sich selbst greifbar zu machen und es im Laufe der Zeit dabei vergessen hat. Und nun meint er, es sei bereits alles, was es gibt.

Ein neues Morgen ist etwas anderes, als ein Gestern, was als Morgen verkauft wird. Aus diesem Grunde gehen Personen wählen, sie wählen solange das Gestern, bis sie es erkennen. Die Nummer bleibt erkennbar eine andere, auch wenn noch soviel von „Gott, Heimat und Vaterland“ gesprochen werden mag.

An dieser Stelle würde ich wieder eine gewohnte Herleitung der Kernursache der des Systems starten, was ich mir ab heute ersparen mag, da dies bereits hinreichend geschehen ist.

Für all jene, die in meiner Entscheidung einen gewissen Egoismus sehen mögen, kann ich diese dahingehend beunruhigen: Es ist nur eine Feindbildprojektion und der Versuch einer Gleichmachung – wie jede andere Art der Stigmatisierung, siehe „Reichsbürger“, „Terrorist“ wie auch fortwährende Problemorientierung jener selbst.

Es wird immer ein „Ich“ geben, die Frage ist nur, ob jene selbst bereit sind umzudenken oder ob sie in ihren bisherigen Mustern (abgelegt in ihrem „Ich“) verbleiben wollen, während sie gleichzeitig laut nach Lösungen schreien und gleichzeitig „Schuldige“ für ihre eigene Situation zu bestrafen versuchen.

Es gibt ein „Ich“ der alten Zeit und ein „Ich“ der neuen Zeit. Der Weg vom einen zum anderen nennt sich Entwicklung des Menschen und seiner Verhalten, was nur durch einen selbst stattfinden kann. Und der gefühlte Druck und damit verbundenes Verdrängungsverhalten von all jenen, die sich oft aus diesem als „Mitstreiter“ zusammenfinden, ist lediglich der Versuch des eigenen „Ichs“, diese Erkenntnis und damit verbundenes Handeln nur weiter vor sich herschieben zu wollen. Selbsterkenntnis.

Seit 2010 betreibe ich diesen Blog, der sich unter anderem mit der eigentlichen Aufgabe des Menschen beschäftigt, da es ja immer so weinerlich heißt: „Man könne ja sowieso nichts machen.“

Jemand, der sich noch im Verhalten des Kampfes und des Widerstandes bewegt, kann man zwar sagen, dass beides lediglich Mittel sind, sich gegen die eigene Veränderung zur Wehr zu setzen. Er wird es jedoch nicht verstehen, wenn er sich selbst nicht auf den Weg der Erkenntnis, sondern der Verteidigung bewegt. Weil er sich nicht selten als Opfer und unschuldiger Teilnehmer sieht.

Letztlich beschäftigt und bekämpft er sich nur selbst und kann nicht erkennen, dass er nur aus der „Nummer“ rauskommt, wenn er sich selbst ändert. Und selbst das wird er nur dann erkennen, wenn er seine Einstellung zu sich selbst ändert. Man kann lediglich Hinweise geben, falls sich die Situation ergibt.
Wenn ich jenen in die Augen blickte, konnte ich mich erkennen – wie ich selbst einmal war und welchen Weg ich in dem Moment der Betrachtung bereits gegangen bin.

Wer festhält, erzeugt selbst den Krieg, den er gerne „woanders“ hinprojiziert und plötzlich für ihn Realität wird. Die Kraft der Gedanken. Das Opfer wird immer den einfacheren Weg suchen und lieber den Krieg (seinen eigenen Untergang) wählen, als an sich zu arbeiten. Es wird auch lieber alle gleichmachen wollen, damit es am Ende seines Seins sich nicht alleine fühlt. Man nennt es auch das Fegefeuer.

„Wir sind Sklaven des Systems. Sie wollen uns alle töten und wir werden alle sterben. Wir müssen uns verteidigen und wir müssen deshalb Masse bilden.“

Jedem geschehe nach seinem Glauben – bis er erkennen mag, welche Kraft in ihm selbst ruht, sich anders zu entscheiden, nach vorne zu schauen und zu erkennen.

Verweilt er hingegen in alten Verhalten, wird er weiter nur das ernten, was er gesät hat und er wird sich dabei ängstigen, heulen, mit den Zähnen knirschen und gleichzeitig bestätigt fühlen, während er nicht versteht, dass er es die ganze Zeit selbst in der Hand hält, dass es auch anders werden kann.

Die Lösungen sind vorhanden, was eine vorwärts gewandte Sichtweise erforderlich macht und es nicht in meiner Macht und Aufgabe liegt, diese in irgendeiner Form erzwingen zu wollen.

Ich selbst habe mich heute Morgen dazu entschieden, dass es genug der gesellschaftlichen Aufklärung in dieser Art sein mag. Worum es im Kern für jeden geht, hat jeder selbst erkennen.

„Man kann mit dem Gestern nur dann das Morgen gestalten, wenn man das Gestern in Frage stellt, statt daran festzuhalten. Es macht keinen Sinn, seinen Kindern das Gestern als Morgen verkaufen zu wollen, wenn man weiß, dass man sie und sich selbst nur damit belügen würde.“

Meine Aufgabe mag nun eine andere sein, auf die ich mich konzentrieren mag. Mal sehen, was das Leben für mich bereithält.

Wohlgeformtes
„Sonnenstrahl durchdringt die Nacht,
berührt die Herzen – lässt uns schau’n.
Ein Lächeln zaubert – gar heftig lacht.
Drum schwinge auf, und lass‘ dich trau’n.“

Musikalische Untermalung (wiederholend?):

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