Die lieben „Ungläubigen“

In einigen vorangegangenen Beiträgen habe ich das Thema bereits kurz angedeutet und mag im Rahmen so mancher „Islamischen Aufklärung“, den einen oder anderen Gedanken über die sogenannten „Ungläubigen“ rauslassen.

Ungeachtet, dass auch die Mehrheit der Muslime unter den gleichen Konditionierungen, Denk- und Verhaltenmustern aufgewachsen sind, wie der gute alte Mitteleuropäer, kann man das anhand der Organisationsform (Hierarchie) recht schnell klar machen.

Was die sogenannten Ungläubigen betrifft, zeichnen diese sich durch ein gut funktionierendes Verdrängungskonzept aus, was die Thematik einer reinen religiösen Betrachtung eben mal fix über Bord wirft. Die Religion wird gewöhnlich dazu genutzt, um sich durch ein Verdrängungsverhalten („Los, ab in die Religionsecke!“) nicht damit beschäftigen zu müssen, denn „geglaubt wird ja nur in der Kirche“.

Dabei ist alles, was wahrgenommen wird, auch nur ein glauben, was letztlich nichts anderes bedeutet als: annehmen.

Der eine verdrängt, was er nicht hören will, der andere verdrängt bereits stattfindende Realität – beide im Fokus eines stattfindenden Wandels.

Seit geraumer Zeit findet sich kaum noch ein Bedarf, nach einer rechtlichen Betrachtung (Okay, da steht noch eine Kurzbetrachtung zum Thema „Völkerrecht“ aus), die im Anschluss und recht einfach gestrickt, das Thema an sich in Frage stellt.

Ungläubigkeit findet bereits dort ihren Anfang, wo Gehörtes, was man bisher nicht kannte, nicht geglaubt wird und nach Beweisen verlangt wird.
Wenn man jedoch immer nur das akzeptiert, was man sehen und sinnlich wahrnehmen kann, so schneidet sich der Mensch für gewöhnlich selbst von seiner geistigen Entwicklung ab – nicht selten dafür noch belohnt.

Ich habe selbst erlebt, als ich über meine eigenen Erfahrungen der letzten Jahre jemanden darüber berichtete, der „durch die Bank weg“ alles pauschal abgelehnt hat, weil er es nicht glauben wollte.

„Das ist alles nicht wahr, das ist doch alles nur erfunden.“

Früher hätte ich mir Gedanken über Argumente gemacht. Und Heute?

Wer sich noch im Glauben bewegt, andere überzeugen (also von außen geistig befruchten) zu wollen, tut besser daran, dies auf einem Blog zu veröffentlichen, Videos zu machen oder nur auf einer echt gemeinten Bedarfsfrage hin, eine Erklärung abzugeben.

Das hat den Vorteil, dass er es auch aus dem Kopf hat und für ihn keine Belastung mehr darstellt.

Auf diese Weise spart man sich die ständigen Erklärereien und wenn wirklich mal jemand auf einen zukommt, dann lohnt sich die Zeit.

Das Verhalten der Ablehnung und Verdrängung beruht auf Erinnerungen an Erlebnisse aus der Kindheit: Bestrafungen für das Einbringen fremder oder eigener Erkenntnisse und Informationen in ein bestehendes System (Familie, Gemeinschaft usw.) und über seine Autorität hinaus.
Die Bestrafung war für gewöhnlich in Form eines Liebesentzuges (weil man sich ja selbst noch im Modus fortgeführter Fremdbestimmung bewegt hat).
Ein derartiges System ist intelligenter Weise auch degenerativ.

Da in der Regel damals zuhause auch über die sich „zuspitzende Situation“ nur gejammert und geklagt wurde und die Themen recht schnell und flachgründig abgetan wurden, passte man sich für gewöhnlich an, weil es normal zu sein schien.

Wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, war das Jammern nicht viel anders, als heute. Zumindest schien es so, als ob man sich damit „Luft machen“ wollte, ohne wirklich etwas bewegen zu wollen – außer das Kreuz bei der nächsten Wahl „woanders“ zu machen.

„Wer wählt, verliert seine Stimme. Wer sie wieder haben will, dem bleibt nur der Weg, etwas vollkommen Neues zu wagen.“

Denn es nutzt wenig bis gar nichts, sich gegen das geschaffene System zu widersetzen, es verliert nur dann an Bedeutung, wenn man sich daran macht, über die Konventionen des Systems hinweg, etwas „Neues“ ins Leben zu rufen.

Das beinhaltet die Infragestellung sämtlicher dem Menschen gewohnten und bekannten Handlungs- und Glaubensgrundlagen.

Und ich kann getrost sagen: Es nutzt wenig, nur am Bekannten festhalten (glauben) zu wollen. Weiterdenken erfordert die Überwindung konditionierter Verdrängungskonzepte und Grund, warum sich das Ganze so hinzieht.

Wenn man die Ungläubigen „einen Kopf kürzer machen“ will, sind jene Akteure nicht viel weiter mit ihrer Denke, als die hier in „Good Old Germany“.

Feindbild-Projektionen sind dabei nur ein weiterer Beweis für das Vorhandensein der Prinzipien der alten Ordnung.
Prinzipien, die als Programmierungen im „Ich“ des Individuums abgelegt sind.
Man kann es drehen und wenden, wie man mag: Am Ende muss der Einzelnen sein Gehirnschmalz ordentlich anstrengen.
Daran kommt er nicht vorbei. Es sei denn er dreht durch, bringt sich selbst oder andere ums Leben oder verkriecht sich für den Rest seines Lebens bis zur Erkenntnis in seinen vier Wänden. Dabei ist das was da stattfindet, etwas ganz Natürliches.
Nur der Mensch macht ein Haufen Brimborium darum – besser: sein „Ich“, was an seinen Mustern festzuhalten versucht.

An dieser Stelle mag ich betonen: Dass es richtige Freude macht, sich einer derartigen Detektivarbeit anzunehmen.

Aber wer weiß, vielleicht geht es ja beim „Kopfabschneiden“ nur darum, ordentlich falsch gelernte Angst zu schüren.

„Ich weiß, wo dein Haus wohnt.“

„Dschihad!“ „Gesundheit!“

Vielleicht beginnt der eine oder andere Reichsbürger auch mal darüber nachzudenken, dass das bisherige „deutsche Treiben“ nicht weit genug gegangen ist und mit Gewalt und Frustschieben auf dem nächsten Stammtisch kein Blumentopf zu gewinnen ist.

„Watson? Wo ist meine Pfeife?“

Allen eine schöne Zeit.

Man sieht sich sicher.

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