Die Polizei rät…

Ist die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung?

VI. Schlussthesen

1. Die anhaltende Finanzkrise ist auch die Folge eines Politikversagens, das in Gestalt absichtsvoller und klientelorientierter Deregulierung der Finanzwirtschaft kriminelle Tatgelegenheiten eröffnet hat, die in ihrer gemeinwohlschädlichen Qualität historisch beispiellos sind.

2. In einer durch Inkompetenz korrumpierten Politik haben überambitionierte Amtsträger ein Milieu der Gefälligkeit geschaffen, in dem Akteure der Finanzwirtschaft mit strategischer Weitsicht eine globale Bereicherungsorgie vorbereitet und schließlich über viele Jahre gefeiert haben.

3. Während die konventionelle Organisierte Kriminalität mit kaufmännischer Rationalität eine „Mischkalkulation“ entwickelt, auf deren Grundlage sie legales und illegales Handeln kombiniert, ist es der Finanzwirtschaft zunächst gelungen, den offensichtlichen Rechtsbruch zu vermeiden, indem sie Gesetzgebungsprozesse so beeinflusste, dass sie ihre eigensüchtigen Interessen optimal verfolgen kann.

4. Die jahrelange Serie massiver Verstöße gegen wichtige Vorschriften in zahlreichen großen Geldinstituten überall auf der Welt zeigt, dass mitten in der bürgerlichen Gesellschaft der Rechtsbruch zu einem kommerziellen Prinzip geworden ist.

5. Die Politik hat sich mit ihrer Duldsamkeit entweder vorsätzlich oder aufgrund von Kompetenzmangel objektiv der Beihilfe beim Aufbau eines Milieus schuldig gemacht, das durch systematischen Betrug und durch organisierte Untreue geprägt ist.

6. Das Verständnis der Organisierten Kriminalität ist immer noch durch Klischees (Drogen, Prostitution, Gewalt, etc.) geprägt, eine Reduktion, die bislang verhindert hat, dass auch die Gepflogenheiten der Finanzindustrie dem Spektrum der Organisierten Kriminalität zugeordnet werden.

7. Die Justiz und die Staatsbürokratie haben es bislang nicht geschafft, hinreichend wirksame und flächendeckende Strategien und Verfahren zu entwickeln, mit denen den Gefahren entgegengewirkt werden kann, die von den Zielsetzungen und Methoden der Finanzindustrie ausgehen.

8. Wie die Gesetzgebungsgeschichte im Bereich der Finanzmarktregulierung zeigt, ist die Politik noch nicht einmal mehr in der Lage, ordnungspolitische Vorstellungen durch geeignete Gesetzesentwürfe umzusetzen, weil sie es versäumt hat, den erforderlichen Sachverstand in den zuständigen Ministerien vorzuhalten.

9. Der Gesetzgeber ist bei dem Versuch einer sozialverträglichen Regulierung des Finanzmarktgeschehens auf die Mitwirkung einer wuchernden Beratungsindustrie angewiesen, die gleichzeitig die Profiteure der intendierten Gesetzgebung betreut, so dass objektive Interessenkonflikte nicht verhindert, sondern von der Legislative sogar integriert und kultiviert werden.

10. Die Tatsache, dass die Finanzindustrie der Organisierten Kriminalität in mehrfacher Hinsicht den Rang abgelaufen hat, ist besonders alarmierend, weil Banken Teil der „kritischen Infrastruktur“ sind und es nicht wie bei der Organisierten Kriminalität um isolierbare Rechtsgutsverletzungen geht, sondern um die Frage, ob Finanzingenieure und deren Führungseliten sowie überforderte Politiker einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Selbstzerstörungsmodus aktiviert haben, der die Volkswirtschaften ganze Länder als Geisel nimmt und deren Zivilgesellschaften zum Opfer macht.

Inspiriert durch: Kriminalpolizei.de

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Liebe Polizeibedienstete,

gerade überflog ich Ihren Beitrag „Ist die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung?“

Die Frage ist eher, was ist die eigentliche Nummer, die hier läuft? Denn das ganze Tamtam wird von etwas überlagert, wo sich die Mehrheit bis jetzt keine Gedanken zu machen scheint.

Erkennt man dies, so wird man wie ein Fuchs gejagt und das Lebensumfeld zerstört. Das ist dann der Moment, wo Menschen wie ich sich vermehrt Gedanken machen, um die eigentliche Nummer zu enttarnen. „Watson, wo ist meine Pfeife?“, heißt es dann.

Das „System“ geht dabei soweit und lässt keine Aktion aus, sich seiner Machtstrukturen auch weiterhin bemächtigen zu wollen. aber dafür findet man stets ein kleines Schmunzeln.

Wenn man aber das Thema durch hat und erkennt, worum es wirklich geht, ist die Sache nur ein Spiel, dass nur so ernst erscheint, wenn man sich selbst als Teil der Veranstaltung sieht.

Ich erlebe seit 2006 ein spannendes Abenteuer, wo man bisher alles daran setzte, um mich kriminalisieren, stigmatisieren und psychiatrisieren zu wollen. Die ganze Nummer mit der Rechten Ecke macht die Sache dann so richtig spannend.

Lächelnden Blickes.

Gut, dass ich mit einem ausländischen Staatsanwalt über die tatsächlichen „Begebenheiten“ gesprochen und mein Erkanntes bestätigt bekommen habe, was inhaltlich sogar das Geldsystem und seine Akteure überlagert.

Ein Krimi ist da gar nichts dagegen.

Wissen Sie, ich liebe das sehr.

Liebe Grüße
Alexander Berg