Die Wahrheit macht jeden frei

Diese Aussage zeigt den Weg aus der Täuschung heraus, was jedoch nicht bedeutet, dass es nachher keiner Täuschung mehr bedarf. Denn man benötigt sowohl die Täuschung wie auch das Wahre, sonst kann man das eine nicht vom anderen unterscheiden.

So am Rande: Manchmal werde ich darauf hingewiesen, dass ich nicht alles beachtet habe. Dazu mag ich an dieser Stelle sagen: Es macht Sinn auch noch andere Beiträge zu lesen, denn sonst werden die einzelnen zu lang.

Ein Gedanke als Denkanreiz, da beides stets vorhanden ist, sich jedoch mehrheitlich vordringlich nur mit den Unsäglichkeiten beschäftigt wird, die sich als Täuschung enttarnen oder als solche enttarnt werden – End-Täuschung.

„Watson, Sie sehen, jedoch erkennen Sie nicht!“ Sherlock, 2010

Vielleicht genügt es ja auch, nur die Auflösung des Systems zu beobachten. In meinem Fall scheint das nicht so zu sein, sonst würde ich nicht all diese vielen Beiträge schreiben.

Was die Täuschung verkörpert, kann so verstanden werden, dass sich der Mensch aufgrund seiner – ich nenne sie mal „Erstprogrammierung“ – zunächst ein System schuf, was sich von seinem Wesen her vom Leben selbst abgewandt bewegt und darin zu verweilen versucht.

„Am Tun wird man sie erkennen“, ist auch für diesen Zustand zutreffend, schaut man sich die vielen Auswirkungen individuell-gesellschaftlichen Handels an, an denen jeder mehr oder weniger einen winzigen Anteil hat.

Sogenannte Objektivität ist eine Erfindung, um sich selbst aus dem Geschehen herausdividieren zu wollen und eine Illusion. Selbst der Beobachter erzeugt eine Wechselwirkung durch den Prozess der Beobachtung. Somit sind Geist und Materie untrennbar in einer Wechselwirkung verbunden.

Im Grunde genommen sind beide dazu gedacht, „sich selbst“ und mit jedem festen Entschluss auch jeder andere zu entwickeln. An dieser Stelle kann man von einem „wahren Wir“ sprechen.

Alles deutet darauf hin, dass durch die Besetzung von Materie als Besitz und Eigentum und damit verbundener Geschäftemacherei, vom Aspekt der Entwicklung, wo Materie im Grunde genommen nur ein Entwicklungswerkzeug ist, abgelenkt werden soll.

Etwas versucht sich durch den Menschen selbst verstehen zu wollen. Das ist so zumindest der aktuelle Stand bisheriger Betrachtungen.

Wie man es also drehen und wenden mag, liegt die Aufgabe des Umdenkens beim Menschen selbst. Beobachtete Szenarien und Inszenierungen dienen zur Infragestellung und Hinterfragung des Systems, die sich mit: „Hier ist das Problem, dort die verantwortlichen Schuldigen und die müssen weg“ nicht so einfach abtut.

„Warum ist das so“, ist die entscheidende Frage, mit der man auch einen eigenen Kreisverkehr erkennen kann, den ich früher im Thema „Recht“ bei mir und bei vielen anderen beobachten konnte. Bis ich eines Tages die Frage stellte: „Warum wird nie (richtig) unterschrieben und warum trägt hier keiner Verantwortung?“

In weiteren Fragestellungen kam ich der Ursache für die Existenz des Systems(!) immer näher, wobei sich BRD und das ganze Staatsthema an sich, zunehmend nur als Ergebnisse der „Erstprogrammierungen“ der Menschen entpuppte und diese „Erstprogrammierungen“ mich viel mehr interessierten.

Später wurde mir klar, was manche so emsig zu bekämpfen versuchten, sich nur innerhalb des Systems bewegt, was sie selbst jedoch nicht erkennen konnten oder können. Und da wurde mir auf einmal dieses Zitat aus dem Film „Matrix“ klar:

„Möchtest Du wissen, was genau sie ist? Die Matrix ist allgegenwärtig. Sie umgibt uns. Selbst hier sie, in diesem Zimmer. Du siehst sie, wenn du aus dem Fenster guckst oder den Fernseher anmachst. Du kannst sie spüren, wenn du zur Arbeit gehst oder in die Kirche und wenn du deine Steuern zahlst. Es ist eine Scheinwelt, die man dir vorgaukelt, um dich von der Wahrheit abzulenken.“ Morpheus, The Matrix

Aus irgendeinem Grunde schienen meine Umfeldbeobachtungen alle etwas gemeinsam zu haben: Man suchte stets nach verantwortlichen Schuldigen „im Außen“.

Der Hinweis: „Wir müssen sie zur Verantwortung zwingen!“ (Wobei sich das in der Regel durch Papierkram gestalten sollte) sowie ein Hinweis einer Bekannten, dass man stets bei sich selbst beginnen sollte, entschied ich mich, den Spieß einfach mal umzudrehen und mich damit zu beschäftigen, wo ich oder andere selbst Verantwortung besser: keine Verantwortung trugen.

„Verantwortung ist jener Zustand, aus einer Handlung sich ergebende Rückmeldungen anzunehmen, um sie – das wurde mir erst später klar – zur eigenständigen(!) Selbstentwicklung zu verwerten und daraus sich ableitende Handlungen.“

Dann wurde mir klar, dass das System den Zustand der nahezu Verantwortungslosigkeit auf allen Ebenen in sich trug und das war dann der Startpunkt, an mir selbst zu arbeiten und dass es Sinn machte, auch dem Umfeld davon zu berichten – was jedoch ignoriert wurde – denn man müsse ja „kämpfen“.

So verlor das Rechtsthema und allem, was damit in Verbindung steht, zunehmend an Bedeutung als wirksame Handlungs- und Gestaltungswerkzeuge.

„Staat“ ist lediglich eine Struktur innerhalb des Systems, um die Gesellschaft damit zu umhüllen und zu „verwalten“, ohne jedoch eigene Wertschöpfung zu betreiben, und deshalb auch Steuern und Abgaben notwendig waren, um den Apparat aufrecht zu erhalten.

Mittlerweile haben diese Strukturen nur noch die Eigenschaften von Unternehmen (siehe: u. a. der „Bundestag“ mit Umsatzsteueridentnummer, im Impressum zu finden), nach wie vor ohne eigene Wertschöpfung und damit auch keine Rechtsgrundlagen (Rechtfertigungsgrundlagen) mehr, Steuern und Abgaben zu erheben. Es bleibt nur noch die Macht und die Gewalt und so mancher Treugläubigen.

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ Horst Seehofer

So am Rande: Das Video wurde mir auf Facebook zugeschickt. Mit „diejenigen, die entscheiden“, können im Grunde genommen auch nur die Wähler gemeint sein. Und als weiterer Hinweis, das Wahlgesetz ist am 25.07.2012 durch das Bundesverfassungsgericht mit der Eigenschaft „verfassungswidrig“ belegt worden. Es darf aus rechtlicher Sicht nicht mehr gewählt werden und geschieht also nur noch nach Gewohnheitsrecht.

So erkannte ich (auch ohne Studium der Psychologie), dass das Thema „Selbstreflektion“ durch Schuldzuweisung überlagert wurde (Psychologie ist eine von vielen Disziplinen, die ebenfalls in fremde Hände gelegt wurde, damit andere darüber befinden, was „gut und richtig“ für einen selbst sein soll.).

Heute ist mir klar, dass die Mehrheit auf Verdrängung konditioniert ist und dies als vollkommen „normal“ angenommen hat, wie auch die Unvernunft als „Vernunft“ angenommen wurde. Verdrängung ergibt sich aus einer Bestrafung(!) für eigenständiges sich entwickeln wollen unter Umgehung der kontrollierenden Autorität.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR)

… bis die Konditionierungen des jungen Menschen in der Familie einsetzen.

Die AEMR beinhaltet auch den Hinweis, dass es sich bei Vernunft und Gewissen um Eigenschaften des Menschen handelt, die er selbst zu entwickeln hat, wenn wer will, dass die nachfolgenden Artikel der AEMR funktionieren sollen.

Und als ich mich umschaute, wurde mir noch deutlicher klar, dass nahezu alles unternommen wurde, die Entwicklung dieser beiden Eigenschaften und einem Begegnen auf Augenhöhe (Brüderlichkeit) zu verhindern.

Ich erinnerte mich zudem von positivem und überpositivem Recht gehört zu haben. In dieser Zeit tauchte auch ständig der Begriff „Naturrecht“ auf und so schrieb ich den Beitrag „Vom Positivem und Überpositivem“, der letztlich wieder den Hinweis auf die Vernunft enthält – und auch dass der Mensch alles bereits in sich trägt, das Bisherige an diesem Punkt ins Neue, ins Andere zu verwandeln.

Die Vernunft näher zu betrachten kam ich, als ein lieber Bekannter aus Hagen so nebenher sagte: „Wenn ich viel Geld auf dem Konto habe, dann ist das vernünftig.“ War das wirklich Vernunft?

Zumindest solange, bis ich feststellte, dass es sich um Unvernunft handelte, und sie ihren Ursprung im nahezu einseitigen Empfangen hat und wieder an den Urzustand des Menschen nach der Geburt und seiner beiden Bedarfe im Geistigen und in der Materie erinnert.

So fragte ich, was denn der Ausgleich zum Empfangen sei und erkannte das Geben und plötzlich wurde mir klar, warum das Leben eine andere Eigenschaft in sich trägt, als jenes System, in dem die Mehrheit und auch ich zunächst aufgewachsen ist.

Wieder war klar zu erkennen, dass die – ich nenne sie jetzt mal „authentische Vernunft“ – der wesentliche Dreh- und Angelpunkt ist, wo der Mensch die Kraft in sich selbst trägt, sich schrittweise aus dem System herauszubewegen – besser: etwas wirklich Anderes zu beginnen.

Schließlich stehen wir am Ende an einem Anfang, von dem mit allem Mitteln abgelenkt werden soll.

Ich sage jetzt mal nicht „Neu“, da alles bereits vorhanden ist und nur von der Wahrnehmung und vom Bewusstsein des Betrachters abhängt und auch: Dass jeder, der immer nur Feinde sieht und kämpft, sich noch im Alten bewegt.

„Vernunft in ihrer sich entwickelnden Form zeigt sich durch bedingungsloses Geben und bedingungsloses Empfangen. Und weitergedacht, findet sich dort auch die Gerechtigkeit, die im Außen immer „woanders“ gefordert wird und nochmals weitergedacht, findet sich dort auch der Frieden und die Freiheit.“

„Wer nimmt, dem sei genommen. Wer gibt, dem sei gegeben.“

Und mit der gesellschaftlich tolerierten Unvernunft, die sich aus einer natürlichen und durch fortgeführte Fremdbestimmung zu einer künstlichen verändert hat, erklärt sich auch das Vorhandensein aller Betreuungsstrukturen und Vorgesetzten in jeglicher Form, deren Organisationsform die Hierarchie darstellt.

Um diese Veränderung nochmals näher zu beleuchten: Der Mensch wird mit zwei Bedarfen geboren, einem geistigen (sich entwickeln zu wollen) und einem materiellen (der Körper als Behälter des Geistes) Bedarf.

Und durch die Bedingung; „Du bist solange gut, solange mir das gefällt“, manifestiert sich die Fremdbestimmung über das Leben des jungen Menschen auf geistiger Ebene, als „natürliche Vereinbarung“.

Diese Fremdbestimmung wird in nahezu allen Lebenslagen und im(!) System geschaffenen Institutionen fortgeführt und kann nur durch das Vorleben von Vernunft (siehe: oben) überwunden werden.

Und wieder kann man sie am Tun erkennen.

Andere, die das System der alten Ordnung verteidigen, kann man nicht durch Überzeugung davon abbringen daran zu glauben.

„Du musst verstehen, die meisten dieser Menschen sind nicht bereit um abgekoppelt zu werden. Und viele von ihnen sind so hoffnungslos abhängig vom System, dass sie bereit sind zu kämpfen, um es zu beschützen.“ Morpheus, Matrix

„Menschen verteidigen notwendigerweise ihr eigenes „ich“. Wir nennen das: „ohne Grenzen“. Sie werden lügen, betrügen, stehlen, morden. Sie werden alles tun, was notwendig ist, um das aufrechtzuerhalten, was wir „die Grenzen des Ichs“ nennen.“ Andrew Samuels, Ph. D., Film: Revolver

Am Ende der alten Ordnung ist erkennbar, dass es bei ihr darum ging zu erkennen wie es nicht funktioniert und damit auch der zunehmenden Erkenntnis wie was funktioniert.

„Wahrheit ist das, was funktioniert.“ Ernst von Glasersfeld

P.S. Vielleicht ist „Wahrheit“ einfach nur das, was sich leicht und rechtens anfühlt und was man nicht verteidigen muss, siehe: Gewissen.

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