Du hast es selbst in der Hand!

Dass der Geist über der Materie waltet, mag ich voranstellen, also alles was dem Geist entspringt, manifestiert sich über kurz oder lang in der „Realität“.

Wie schrieb ich noch vor kurzem?

„Was du in dir trägst, ist das was du wahrnimmst. Was du nicht in dir trägst, kannst du auch nicht wahrnehmen. Folglich gilt für einen Umdenkprozess…“

„Du bist solange gut, wie mir dies gefällt“, erzeugt über die damit verbundene Fremdbestimmung nur eine Vorstellung eines Menschen, der in seinem Wesen unbewusst gehalten und fremdbestimmt ist. In Wahrheit mehrheitlich nur eine Projektion der eigenen inneren Leere von Generation zu Generation undbewusst oder absichtlich weitergegeben. Gut dass der Mensch die Fähigkeit zum Umdenken in sich trägt und er dabei auch die gewohnte Schuldzuweisung unterlässt.

„Man könnte sagen, wir sind Marionetten. Aber ich glaube, wir sind Marionetten mit Wahrnehmungsvermögen – mit einem Bewusstsein. Manchmal können wir die Fäden sehen – und vielleicht ist dieses Bewusstsein der erste Schritt zu unserer Befreiung.“ Stanley Milgram, Experimenter

Selbsterfüllung ist im Alten in jeglicher Weise untersagt, es sei denn, es ist dem Bestimmer willkürlich-opportun von Nutzen.

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ Immanuel Kant

Bei Leere denke ich an „Person“, „Maske“ oder „Hülle“ und stelle ich die These der heute mehrheitlich verwendeten Begriffe wie Demokratie, Gerechtigkeit, Sicherheit, Souveränität, Frieden, Würde, Liebe, Vernunft &c, sind lediglich gebrauchte Worthülsen, als Sinnbild für den „leeren“ Menschen, dem Trugbild, den Hüllen, den Fremdbestimmten dieser Welt. Gleiches gilt für die Werte, die immer wieder gefordert werden.

„Der unfertige Mensch, also jener der sich seiner Verantwortung nicht bewusst ist, ist ohne Würde. Die Würde ist im Alten antastbar. Sie lautet: Geld und Besitz.“

Seine Unfertigkeit lebt er über den Begriff einer Verzerrung der Vernunft aus, die ihn selbst zum Opfer und Betreuten werden lässt.

„Nur scheinbar hat Obama den Friedensnobelpreis nicht verdient. In Wahrheit zeigt er uns nur, wie es nicht funktioniert.“

Wer an dieser Stelle immer noch nach Vorgesetzten und „gültigen“ Gesetzen suchen mag, die stellvertretend für das Volk das Paradies erschaffen sollen, mag bis zum jüngsten Tage warten oder endlich seinen Kopf bewegen.

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