Ein allzu treffendes Beispiel aufgreifend

(V1.1) In Fulda macht sich ein Mann – beauftragt von wem auch immer – zur Aufgabe, den Kneipenbesitzern unmissverständlich klar zu machen, dass AfD-Veranstaltungen zu einer Schließung führen können.

Es geht also mittlerweile nur noch um reinrassige Feindbildprojektion und gleichzeitig ein Zeichen der Selbstoffenbarung der Akteure einheitlicher Couleur (Weltanschauung, Einstellung), während man mich rückwirkend als „Terrorist“ bezeichnet.

„Haben sie Waffen?“ „Nein, ich schreibe.“ Während auf dem Tisch ein frisch angespitzer TK-Stift mit Metalleinfassung liegt. Feindbild- und Angstphantasien. Wobei der Umgang mit der Angst hausgemacht falsch gelernt wurde.
Ich bin da auch ein Schwein und lasse jene in ihrem eigenen Glaubenssud (Kennst du den Sud?) schmoren.

Denn was vergessen wird, gibt es dadurch immer eine sich selbst verstärkende Rückkopplung.
Vom Prinzip her wie bei einem Lautsprecher, dem man ein Mikrophon vorhält und sich das Signal nochmals aufnimmt und automatisch verstärkt und dies jene für gewöhnlich noch selbst besorgen.

Mir selbst liegt recht wenig an traditionell-konventionellen Parteien, denn man tappt dort noch im Dunkel angestrebter Fremdregulierung herum.
Klassisch-politideologische Ausrichtungen gehen vom Prinzip her nicht weit genug, da sie sich den Bürger als Denk- und Verhaltensverbleiber zunutze machen.

Klassische Politik ist ein Teilsystem der alten Ordnung, entstanden aus der mehrheitlich konditioniert-gelebten Verdrängung selbst erzeugter „Probleme“ und deren gleichzeitiger -verschiebung „woanders“ hin.

Lässt sich das, was sich „Volk“ nennt, also nicht gewohnt das Zepter nur wieder aus der Hand nehmen oder agiert es motiviert, das Zepter nur allzu willig aus der Hand zu geben? Und machen sich die Parteien – besser ihre Mitglieder nicht nur selbst etwas vor, wenn sie sagen: Nur das beste für das Volk?

„Wir für Deutschland!“ „Wer ist „wir“ und was ist „Deutschland“?

„Wirtschaft mit Vernunft.“ „Was für eine Vernunft?“

„Damit Deutschland weiter gut regiert wird.“ „Da stimme ich zu: Denn nur Gierige brauchen ein Re-Gierung. Ein Volk bekommt immer die Re-Gierung, die es verdient hat.“

„Das Wirr entscheidet.“

Solange die anonymisierte Masse gewohnt in ihren Konditionierungen verbleibt, ist jede Politik nur der berühmte „Tropfen auf den heißen Wahlkampfstein“. Der Grund, warum ich keine politische Karriere machen mag und „Kaufangebote“ ablehne.

Hier in der Region drehen sich die klassischen „Volksvertreter“ mittlerweile selbst den Spieß um, während sie „Lösungen für die Bürger“ entwickeln, die sich bei genauerer Betrachtung und konkretem Nachrechnen als das genaue Gegenteil für den Bürger erweisen und es sich nur noch um Strukturerhalt und Schaffung unnützer Pöstchen handelt, wie eine „Klimaschutzbeauftragte“ (was im Kern nur eine bezahlte Beschäftigungstherapie darstellt), siehe „Heute schon geatmet?“

Auf diese Weise bereichert sich die Strukturen nur um willige zu belohnende Gläubige, während der Bürger diese Last – und der Holzkopf weiß das auch noch – durch seinen dritten Nebenjob zu tragen hat, während die Familie vor die Hunde geht. In der Regel sieht er sich selbst nicht im Stande oder mag sich nicht dahingehend sehen, mal „seine Stimme“ zu gebrauchen, überlässt er dies lieber seinen „Farbigen“.

Dass das alles so sein muss, auch wenn es gern anders gesehen wird, findet sich in der Tatsache wieder, dass in der Familie der junge Mensch zum Obrigkeitshörigen herangezogen wird und in ihm die ersten Hierarchie erzeugt wird!!!

„Cottbuser Tor, ich spring‘ vom Zug,
zwei Kontrolleure ahnen Betrug.
Im Affenzahn die Rolltreppe rauf,
zwei Türken halten die Beamten auf.
Oranienstraße, hier lebt der Koran,
dahinten fängt die Mauer an.
Mariannenplatz rot verschrien,
ich fühl‘ mich gut, ich steh‘ auf Berlin!“

„Berlin“, Ideal

Nicht selten entwickelt der Mensch innerhalb des gesellschaftlich-geistigen Aquariums sein eigenes Ding – zumindest meint er das.
Dies, während er dem Massenphänomen des ihm Ankonditionierten inneren Mangels und damit verbundenen äußerlichen „Geldverdienens“ hintereilt und so sein Schweigen durch Geld und Arbeit auslebt, die sie von ihren Herren zugewiesen bekommt.

„Arbeit macht den Kopf frei.“

Vielleicht ist es auch an der Zeit, dass sich die Masse endlich emanzipiziert (über die gewohnte Vorstellung hinaus, dass der Emanzipationsprozess sich bereits mit der Gleichstellung von Mann und Frau erschöpft habe). Es sieht ja schon danach aus, dass sie es mittlerweile selbst an sich praktiziert – mit zunehmendem Druck.

Die Gestaltung einer gesellschaftlich-ökonomischen Ordnung scheitert in der Regel an den Konzepten, die sich bereits durch Gesetzeserlassungen und anschließender „Durchsetzung“ und Kontrolle und Einhaltung erschöpfen, da sie für gewöhnlich nur auf Fremdbestimmung und Lösungs-Oktroyierung ausgelegt sind und nur weiter die Form der Hierarchie verkörpert – jener Organisationsform, die die alte Weltordnung verkörpert, siehe „Turmbaus zu Babel“.

„1984 lässt weiter grüßen.“

Darüber hinaus wird übersehen, dass Ideologien nur Erfindungen sind des „Ichs“ sind, was sich im entstehenden Gruppenzwang durch äußere Abgrenzung(!) von Andersdenkenden zu behaupten versucht – der eigentliche Spalter, Unterteiler und Herrscher. nicht die Ideologie bestimmt, sondern das Prinzip, was nur die Ideologie zum Zwecke nimmt.

„Der Zweck reinigt die Mittel.“

Es scheint an dieser Stelle vielleicht der Eindruck zu entstehen, als wolle ich nur der üblichen Betrachtung nachgehen. Es waren lediglich nur einige Vorgedanken.

Als ich in 2005/06 durch das Dokument „Ganzheitliche Neuordnung ökonomischer Systeme“ von Karl heinz Schubäus mit dem Thema „Ökonomie“ das erste Mal bewusst zusammenkam, erkannte ich recht schnell seine Wirksamkeit, die sich nebenbei durch eine hierarchielose Organisation auszeichnet, die sich durch Selbstregelmechanismen, statt gewohnter Fremdregulierung zum Ausdruck bringt und den Menschen in einer Ökonomie frei von Fremdbestimmung wirksam lässt – jetzt stark vereinfacht ausgedrückt, was zu einer zwei bis siebenfachen Steigerung der Gesamtproduktivität des Unternehmens führt.

Dem einen oder anderen wird das zwar was sagen. Doch in der Regel versucht sich er gewohnte Denker es sich mit üblichen Mitteln „zusammenreimen“ zu wollen und kommt aus seiner gewohnten Sichtweise nur auf: noch mehr Arbeiten, statt vorher. An dieser Stelle ist mir so manches Gespräch eher ernüchternd in Erinnerung geblieben, da die Mehrheit tatsächlich in einem selbstgeschaffenen Kopfknast unterwegs ist, der ihnen Ausflüge über ihre Disziplinen hinaus erfolgreich verbieten lässt.

„Du musst es so erklären, dass es ein Kind versteht“, heißt es in der Regel, doch mir graut davor, es anderen wie „kleinen Kindern“ darlegen zu wollen, während sie nur vergessen haben, erwachsen werden zu wollen. Ich will es so ausdrücken:

Eines Tages kam mein 12-jähriger Sohn Maximilian zu mir.
„Du, Papa? Du hast doch gerade die Avocado gekauft.“ „Ja.“
„Und nun hast du den Kern gepflanzt.“ „Ja.“
„Und sicher willst Du, daß auch etwas wächst.“ „Ja.“
„Und wenn es dann gewachsen ist, dann willst du sicher auch ernten.“ „Klar, deshalb habe ich das auch gemacht.“
Mein Sohn umfasste meinen Oberarm, schaute mir in die Augen und sagte leise: „Papa, das hast du gut gemacht.“

Ich fühlte mich geschmeichelt und da umfasste er plötzlich nochmals meinen Oberarm, schaute und sagte: „Das ist aber auch wiederum schlecht.“
Ich war sichtlich verwirrt und fragte warum. „Weil der Mann, der dir die Avocado verkauft hat, kein Geschäft mehr mit dir machen kann.“

Erkennbar, daß man von jedem Menschen lernen kann und ein 12-Jähriger das Wesen des alten Systems erkannt hat.

In der Absicht einen Beitrag leisten zu wollen, schrieb ich nicht nur die Fuldaer Politikgesellschaft an, um darüber zu berichten, dass etwas vom Grunde her „Neues“ hier in Fulda vorliegt, doch die Rückmeldung zeigte nur das Gegenteil.
Aus diesem Sachverhalt heraus steigerte sich dies bis zum heutigen Tage, wo erkennbar eine Alte Ordnung sich am Leben zu halten versucht, die nicht davor zurückschreckt – klassisch ausgedrückt – Existenzen unter den Hammer zu bringen, um sich so weiter in den Fokus „gewählt-struktureller Gutartigkeit“ rücken zu wollen.

Doch wie bereits gesagt, hat sich die Struktur den Spieß schon selbst umgedreht. Dem Bürger wird nur eine farbige Wahl geboten, dahinter wirkt jedoch nur die Hierarchie und das Bestreben der Machterhaltung des „Meta-Ichs“. Mich macht das jedoch nicht mürbe, denn sind derartige Systemstrukturen immer mit einem Ablaufdatum versehen.

Denn Eine funktionierende Wirtschaft (ob Landwirtschaft oder Industrie) beeinflusst nicht nur die Entwicklung der Menschen einer Nation, eines Landes, einer Region – klassisch ausgedrückt. Unter dem Aspekt der Fremdbestimmung sicher ein Händerreiben der sich als gerechte Vorgesetze sehenden.

Managerin aus der mittleren Stufe ruft an: „Herr Berg, ist das Schubäus Modell ein Management-Tool?“ „Nein. Nach einer Neuorientierung gibt es kein Management mehr.“

Auf dem Weg verstehen zu wollen, warum alle zwar nach „Veränderung“ rufen, während gleichzeitig alles so bleiben soll, bin ich heute zur Erkenntnis gelangt, dass ein Umdenken der Mehrheit erst dann eintritt, wenn der seelische Druck unerträglich hoch ist oder die Verdrängung zu einem geistigen Verhängnis wurde. Auf der anderen Seite wünsche ich mir sehr, dass dies nicht der Fall sein wird. Dazu bedürfte es jedoch eines Um- und Weiterdenkens, was sich in der Schuldigensuche und Aufdecken von Lügen, des Beklagens (was nur ein Opfer macht) nicht bereits erschöpft hat.

Vielleicht erkennt der eine oder andere nun die Absichten der Gedanken auf diesem Blog. Denn es nutzt wenig, nur wieder alte Weisheiten in neuen Farbräumen präsentieren zu wollen.

Damit der Druck aus dem System abgeleitet wird, schafft man sich eine „rechte Szene“, wo durch Ausgrenzung gewährleistet wird, dass die Heniden weiter im Hamsterrad ihren Gefangenenkanon anstimmen und dem Einfluss von Anderdenkender entgegengewirkt wird. Und wer nicht ihr Bruder ist…

Der vom Einzelnen dabei wahrgenommene Druck, wird von ihm selbst(!), während er gerne bei anderen dafür die Schuld und ein Ablassventil sucht.
Auch dafür ist eine „Szene“ aus Sicht der Systemtreuen und ihren Beschützer ganz nützlich, kann so weiter die konditionierte Verdrängung durch Schuldzuweisung praktiziert werden. Und da es ja auch die Betreuer vorleben, kann es aus Sicht ihrer Betreuten wohl mehr als nur „richtig und gerecht“ sein.

„Was an Qualen und Leid unser harret,
uns’rer Heimat bewahr’n wir die Treue!
Teure Heimat, wann seh ich dich wieder,
dich, nach der mich die Sehnsucht verzehrt?
Teure Heimat, wann seh ich dich wieder,
dich, nach der mich die Sehnsucht verzehrt?“
Nabucco, Giuseppe Verdi

„Jong, du brüchst Ärbitt…“

Um es so auszudrücken und auch mit der bewussten Absicht, das übliche Geheule der auf Schuldzuweisung getrimmten Akteure, auf ein Nachdenken hinzuweisen: Solange die eigenen Denk- und Verhaltensmuster nicht erkannt und verstanden sind, funktionieren jene Akteure recht gut nach dem pawlow’schen Prinzip: Wirf ihnen ein Problem hin und der Chor des Klagens erklingt oder „jede Woche wird nur eine andere (alte) Sau durchs Dorf getrieben“.

„Frau Meier bitte in die Fünf. Das Besatzungsstatut ist ausgelaufen.“

P.S. Kaum jemand ist sich darüber bewusst, dass wir die Aufgabe haben, uns neu zu erfinden und „neu“ meint nicht, das „ewig Gestrige*“ beizubehalten, sondern in Frage zu stellen. Es gibt wohl einen Spruch:

„Alte Verhaltensmuster ändern sich nie. Sie sterben immer nur aus.“

Zeit zum Umdenken.

P.S. Im Kern läuft die Nummer ja noch auf einer anderen Ebene, jedoch würde das zu weit führen. Denn von dort erkennt man erst, warum das Ganze, so wie sie geschieht, seinen berechtigten Sinn hat und selbst die oft propagierte Beschuldigung ihre gewohnte Bedeutung dramatisch verlieren.

Ich bin gelassen. Da kann man veranstalten, was man mag.

Rechts? Reichsbürger? Terrorist? Kinderkram. Die Nummer ist viel größer.

* Der Ausdruck „ewig Gestrig“ definiert sich über die letzten 100 Jahre deutscher Geschichte hinaus und steht für eine gesellschaftlich(!) – mehrheitlich zivilisatorisch – rückwärts gewandte Lebensweise, wo die Vergangenheit wie Sand, nur aus einem neuen Förmchen in den Sandkasten der unvernünftig gehaltenen Gesellschaft gestürzt wird.

Musikalische Untermalung:

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