Eine Frage der Zusammenarbeit

Erst vor zwei Tagen kam das Thema der „Zusammenarbeit“ wieder einmal zur Sprache und dass man sich doch freuen würde, wenn es mehr davon gäbe.

Der Urgrund dafür ist, dass zum einen kein Vertrauen vorhanden ist und man sich auf der anderen Seite ausschließlich auf das eigene Thema, als das Gültige begrenzt beruft. So die gewohnte Betrachtung. Mangelndes Vertrauen unterbindet die Beziehungen zwischen den Themen und verhindert so die Zusammenarbeit.

Hinzukommt das sogenannte „Komplexitätsargument“, dass „mehr von etwas“ als stets gewichtiger empfunden wird, als das „Wesentliche“ an sich. Deshalb reagiert so mancher auch ziemlich sauer, wenn man ihm sagt, man habe sein Thema „bereits durch“. Das bedeutet im Kern jedoch nur, dass man das Wesentliche! (die Bedeutung) des Themas erkannt hat und so ein Bedeutungswandel sich einstellen konnte.

Denn was gern gewohnt außen vorgelassen wird ist, dass wir es mit einem Bewusstseineswandel zu tun haben, der alles überlagert. Da man sich  mehrheitlich an den Themen festhält, bleibt dieser Wandel für den Festhaltenden außen vor. Nicht selten endet das Ganze mit Kampf, Gegenwehr, Frust, Jammern, Klagen und letztlichem Aufgeben (Resignieren), Rückzug und nicht selten die Entscheidung zum eigenen Untergang. So einfach ist das.

Und dies alles, weil man an alten Zöpfen festzuhalten gedenkt und weiterführende Signale unterdrückt, statt sie als Signale des Bedeutungswandels und damit verbundenem Handeln nutzt.

Das Argument: „Wir müssen doch zusammenarbeiten“ funktioniert nur dann, wenn sich die Beteiligten über einen fortlaufenden Sinnes- und Bedeutungswandel stets bewusst sind – einschließlich der Möglichkeit, dass das Erkannte an dem man seine Argumente und Handlungen bisher aufgebaut hat, unter Umständen sogar die Bedeutung „verliert“ (sich wandelt).

Als Verlust wird es nur dann wahrgenommen, weil man daran festhielt und anderes ablehnt(e).

Denn Recht, Verantwortung, Bewusstsein, Wirtschaft, Gesellschaft, Verhalten, Konventionen, Energie, Gesundheit, Lebensgrundlagen, Natur usw., sind klar miteinander verbunden. Man muss sich nur mal damit beschäftigen.

Mir selbst genügt es, wenn ich selbst davon überzeugt bin. Andere können sich auch nur selbst von etwas überzeugen.

Informationen sind lediglich dazu gedacht, sie lediglich zur Verfügung zu stellen – im Sinne der Lösungsorientierung, statt der gewohnten Symptombekämpfung und Problemkaschierung, in der die Masse konditioniert wurde.