Es geht nicht um Gut „oder“ Böse

(v1.21) Noch sehr verbreitet besteht die Vorstellung, man tue ja das „Gute“, während das, was einem nicht gefällt (abträglich erscheint), das „Böse“ sein muss. Vor allem dann wenn sich sein Handeln auch so zeigt.

„Der Terrorist im fremden Land, ist der Held im eigenen.“

Das war meine Erklärung in 2014 auf den Gedanken, was das „Gute“ und das „Böse“ betrifft, als ich mich mit dem ehemaligen Staatsanwalt aus Ungarn über meinen Vortrag: „Hinüber in die Neue Zeit“ ausgetauscht habe.

Es geht um den Wandel, der sich stets zwischen diesen Polen aufspannt (eine Wechselwirkung) und zu Veränderungen führt, unter anderem beschleunigt durch das Internet, dass eine alternative Vernetzung von Informationen erlaubt. Der Beobachter bewegt sich in dieser Wechselwirkung, also weder nur im einen noch nur im anderen und erkennt, indem er sich darauf einlässt, für sich den dritten Weg.

Die Abkehr des „Ichs“ vom natürlichen Lern- und Entwicklungsprozess bescherte jenes System, wo es darum ging und noch geht, zu lernen, wie es NICHT funktioniert – und dies in seiner Gänze. Aus diesem Grunde kann man sich jegliche Rechtsakrobatiken sparen, um eine neue Grundlage zu schaffen.

Denn es ist an der Zeit, dass der Mensch beginnt, sich selbst zu erfüllen und die bisher gelebten „Worthülsen“, wie Liebe, Demokratie, Gerechtigkeit, Vernunft und die vielen Werte, die er meist von anderen fordert in sich selbst mit Leben zu füllen.

Das wird ihn in seinen Grundprogrammierungen und somit in seinem Handeln im Umgang mit der Materie verändern und damit auch die Welt, in der er lebt, die er stets durch sein „Ich“, was seine Denk- und Verhaltensmuster beinhaltet, erzeugt und ihn untrennbar darüber mit allem verbindet.

Und wer es wissen mag, wo das System seinen „Anfang“ findet und eine Hierarchie besteht: Es ist das „Ich“ des Menschen, was über ihn solange herrscht, wie er sich selbst in seinem „Ich“ nicht zu wandeln vorhat.

Finden sich mehrere so kondtionierte „Iche“ zusammen, entsteht ein gemeinsames, übergeordnetes „Ich“ und damit auch das, was man in der Regel mit „Gruppenzwang“ (Meta-Ich) umschreibt. Das setzt sich in der Regel fort, bis zu einem Staatsgebilde (Großer Bruder, Meta-Ich) und so weiter.

P.S. Es geht im Kern um Wandlung und Transformation genau der damit verbundenen Denk- und Verhaltensmuster.

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