Etwas, was nicht recht ist…

…muss nicht zwangsläufig unrecht sein. Denn an welchem Maßstab wird dies gemessen und wer bestimmt, was recht ist und was nicht?

Solange man sich natürlich – eigentlich „unnatürlich“ – auf gewohntes Recht bezieht, nimmt man auch die damit verbundenen Akteure in Kauf.

„Recht = bekommen; Pflicht = geben.“

Da in der Regel der Mensch mit unausgewogenem Vernunftgebahren aufgewachsen ist.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“

Denn nach der Geburt läuft jedoch eine ganz andere Nummer und die Frischlinge geraten in ein Korsett gesellschaftlicher Regeln, die zu hinterfragen in der Regel mit Entzug von Aufmerksamkeit und liebe bestraft werden.

„Du hörst wohl schlecht…“ „Wohl auch der Grund, warum irgendwann niemand mehr zuhört.“

Der Junge Mensch kommt mit einen natürlichen Defizit zur Welt, was in der Regel von seinen Eltern sowohl materiell und immateriell erfüllt werden sollte, wenn nicht die Eltern bereits selbst mit einer gewissen inneren Leere aufgewachsen wären, die sie von ihren Eltern geerbt haben.

Spätestens wenn die Aufmerksamkeit zum Kind dahingeht, sich seiner „kontrollierend Habhaft“ machen zu wollen – in der Regel zunächst unbewusst – kehrt sich im jungen Menschen die innere Beziehung zu sich – mit der Möglichkeit selbst zu wachsen – nach außen hin um. Willkommen in der Welt äußerer Abhängigkeiten, Manipulation, Belohnung, Bestrafung usw.

„Ich weiß, was für dich gut und richtig ist.“

„Mutti, was ist Souveränität?“ „Nichts für dich mein Schatz. Das wollen immer nur die Nazis.“ „Mutti, was sind Nazis?“ „Reichsbürger, mein Schatz. Und jetzt sei brav. Papa kommt gleich von der Arbeit. Der darf davon nichts wissen.“

Es wird deutlich, dass die Funktion des Richters in dieser Welt die nach außen projizierte Entscheidungsinstanz darstellt, die es mit zunehmender Beschäftigung des Einzelnen mit der Vernunft nicht mehr notwendig ist.
Denn alle Auswüchse gewohnter „Verstöße“ lassen sich auf die gesellschaftlich vereinbarte und unausgeglichene Vernunft im Einzelnen zurückführen.

„Man erkennt, warum die Welt so ist, wie sie ist.“

Mit ausgewogener Vernunft, also als „Herr“ über sich selbst, tendiert der Mensch von einem bedingten Geben (müssen) und Empfangen (wollen), hin zu einem intuitiv getriggerten, bedingungslosen Fühlen, Denken und Handeln.

„Der ‚Herr‘ über andere hat ausgedient und damit auch die vielen Funktionen aus der alten Weltordnung.“

Dass einigen Akteuren nicht daran gelegen ist, ist damit auch klar zu erkennen und verständlich.

Es stellt sich mir jedoch immer noch die Frage, warum auch soviele von den „Systemaussteigern“ wieder wertschöpfungsfreie Akteure befürworten. Sollte der Wunsch nach einem neuen Komfortsofa mit Betreuung ganz oben auf der Liste stehen?

„Nächste Woche ist Al-Qaida-Sammlung.“

Als Jakob zur Welt kam, war er nicht nur der Urvater der Kaufleute, sondern erhielt seinen Namen, weil er sich an der Ferse seines Bruders Esau festhielt.

Jakob, der „Fersenhalter. Das klingt wie „Trittbrettfahrer“.

In einer E-Mail, die ich die Tage erhielt, soll Gregor Gysi mal zu Andreas Clauss gesagt haben: „Alles in der Welt, wird ökonomisch entschieden.“

Ich habe so dass Gefühl, dass von dem, was die alte Weltordnung an Personal zur Betreuung (Verwaltung usw.) notwendig war, irgendwann nichts von diesen Funktionen übrig bleiben wird. Und das geht alles ohne betriebsbedingte Kündigungen – ohne Aussicht auf wunschmögliche „Nachrücker“. Der blick in die Gesetze zeigt dies ganz deutlich. Und das „Ewiggestrige“? Bleibt ewig gestrig.

Wohl auch der Grund, warum das Geldsystem umgestrickt wird. Der negative Zins, als Ausdruck der Befreiung des Menschen. Denn früher musste man für den nicht mitgeschaffenen Zins „zusätzliche“ Werte schöpfen und bezahlte damit das Gehalt der Banker.

Soviel vom Neuesten von der natürlichen Basis.

Zeit, sich mal an einen Tisch zu setzen.

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