Europa benötigt wirksame ökonomische Grundlagen

(RFD, Fulda, 14. Juli 2012) Um zu verstehen, was bei der Entwicklung einer Gesellschaft von wenigen bis zu ganz vielen Menschen ursächlich ausschlaggebend ist, gehen wir in die entfernte Vergangenheit unserer Zivilisation. Die Versorgung geschah über die Natur und ihre Ressourcen. Wenn sich die Lebensgrundlagen erschöpften, zog man als Einzelner oder Gruppe weiter. Heute hingegen ist dies nicht mehr so einfach möglich – dennoch gilt nach wie vor die gleiche Regel für jede Gesellschaft: Gewährleistung der Lebensgrundlagen.

An dieser Stelle bewegen wir uns zunehmend in einer Sackgasse, die durch zwei Prozessmuster kontinuierlich vorangetrieben wird. Zum einen geschieht den exponential  Zinseszins und damit verbundene, zunehmende Verschuldung. Im Weiteren durch eine falsch gelernte Art und Weise Probleme zu lösen, die zu weiterer Komplexität in den lebenswichtigen Systemen führt. Beide Muster stehen zudem in Wechselwirkung.
Es zeigt sich, dass dieses Denken nur zu weiteren Problemen (eigentlich sind es nur Symptome) führt und somit den gegebenen Aufgabenstellungen auf regionaler, nationaler, europäischer und gesamtweltlicher Ebene zunehmend unwirksam entgegensteht. Jeglicher, damit verbundener Aktionismus führt nur zum mehr des Selben – von dem man sich eigentlich bereits lange trennen wollte.

All dies, weil die betroffenen Akteure nicht gelernt haben in komplexen Zusammenhängen und wechselseitigen Abhängigkeiten zu denken und zu handeln. Nun muss an dieser Stelle betont werden, dass man dieses Denken nicht einfach mal lernen kann, denn man muss sich von seinen Gewohnheiten und alten Denk- und Verhaltensmustern trennen.

Projiziert man dies auf unsere heutige gesellschaftliche Basisstruktur, die Ökonomie, wird schnell klar, warum alle zunehmend Bauchschmerzen haben, hat die Mehrheit nicht gelernt, wie man wirksame Organisationsstrukturen aufbaut und warum auch nicht jeder einfach dazu geeignet ist, weil ihm u. a. die notwendigen Ausbildungsgrundlagen dazu fehlen.

An dieser Stelle halten wir das Schubäus Modell in Händen, um die ökonomischen Basisstrukturen schrittweise mit gestandenen Mitstreitern und Machern neu zu gestalten, die wir in die praxisbewährten Grundlagen und Methoden zur Gestaltung wirksamer Organisationstrukturen einweisen.

Aktuell versanden die Gelder zur Revitalisierung der europäischen Nachbarstaaten und zunehmend stehen auch die eigenen Systemstrukturen auf dem Spiel. doch wie ein Sprichwort sagt:

„Man kann ein kaputtes Fass nicht dadurch reparieren, indem man ständig Wasser hineinkippt, bis einem Selbiges bis zum Halse steht.“

Drum lassen Sie, statt in der Bekämpfung von Symptomen, uns den eigentlichen Ursachen handelnd zuwenden. Erst dann verschwinden die von allen wahrgenommenen Symptome von selbst.

Packen wir es an.

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