Gedanken zum Frieden – Wie Dinge von selbst zueinander finden

Erkennt man das weltweite Geschäftmodell, so wird klar, warum ein Friedensvertrag von der Profiteuren nicht gewünscht ist. Verständlich. Er bedeutet das Ende dieses „Geschäftes“, wie auch das Ende des noch bestehenden, ungeschriebenen Gesellschaftsvertrages (zwischen Wertschöpfern und Kaufleuten). Schmunzelnd auf das Gleichnis von der Tempelreinigung hinweisend.

Wenn wir es auf der einen Seite mit Kaufleuten, welche die Dienstleistungen und Produkte der selbst entmachteten Wertschöpfer zu Markte tragen, gilt es ein Angebot, ein Lösungsmuster auf den Tisch zu legen, welches beiden Gruppen zum Vorteil ist, jedoch unter anderen Regelprinzipien des Miteinanders sich vereinen.

Da mehrheitliches Handeln – sowohl auf der einen, wie auf der anderen Seite – in der Regel auf einem ökonomischen Grundkonzept der Gewährleistung der Lebensgrundlagen beruht, ist auch ersichtlich, warum jedes uns bekannte System zu „Unternehmen“ umfunktioniert wurden. Sichtlich jedoch mit einer unzeitgemäßen Organisationsstruktur versehen.
Man nennt sie wohl „Hierarchie“, welche sich übrigens aus der Verschiebung der Verantwortung heraus ergibt.

Und genau diese Form des Miteinanders führt zu den Unzulänglichkeiten, mit denen man sich dann konventionell- traditionell, die Schuld zuweisend, Karriereverhalten usw. auseinandersetzen muss. An dieser Stelle dem Tohuwabohu gelassen zuschauend.

Die kollektive Verantwortungslosigkeit ist im Übrigen eine konditionierte Fortführung des Kindseins, was in jedem Erwachsenen sich als das innere (verletzte) Kind manifestiert. Letztlich sehen alle nur alt aus. Jeder ist nach wie vor ein Kind. (Hinweisend: Mit diesem Thema beschäftigt sich unsere Bewusstgruppe in Fulda. Erkennend, dass die Gesellschaft unter den gleichen Konditionierungen „leidet“.)

Im Kern bewegt mich die Ökonomie – die Werte schöpfenden Strukturen, die Basis der Gesellschaft – dies in (normalerweise) sinnvollem Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Sind die Lebensgrundlagen gefährdet, ist klar, warum alle plötzlich Bauchschmerzen haben. Es geht ans „Eingemachte“, die „Schäfchen im Trockenen“ und „Felle“, die wegschwimmen.

Diese drei Teilsysteme, Gesellschaft, Natur und Ökonomie entarten über die Organisationsform der Hierarchie über die Zeit, mit dem Verursacher des inneren (verletzten) Kindes, bis sie am Schluss, weil wider der Natur in sich zusammenfallen. An dieser Stelle an das Gleichnis vom Turmbau zu Babel erinnernd. Höhö.

Als ich im März 2012 den Weg hier ins Büro fand, war mir so gar nicht klar, warum ich hier bin. Kämpfen und „gegen etwas sein“, beherrschte mein Handeln. Und heute? Alles Humbug.

Doch was ist das, was Rechtssystem und seine offensichtlich täuschenden Regelprinzipien und das eigentlich geltende Prinzip im Hintergrund mit der Basis der Gesellschaft verbindet und was blieb übrig? Der (fehlende) Friedensvertrag. Und damit auch die Erkenntnis, dass wir es mit einem Vertrag! zu tun haben – ein popliges Rechtsgeschäft. Ein neuer Bund.

Wenn beide Vertragspartner sich zufrieden in die Augen schauen, ist die Situation einer Win-Win-Situation für beide die beste Voraussetzung. Die aktuelle Situation gibt dies jedoch noch nicht her. Sichtlich gelangweilt schauend, weil beide Vertragspartner sich in alten Denk- und Angstmustern ihrer eignen Konditionierung bewegen. *Gähnender*

Jedoch gibt es eine Lösung, besser: Sie liegt bereits vor.

Wenn die Form der Hierarchie in den wertschöpfenden Strukturen zu Verfall, Gegeneinander, Angstmustern, wilden Aktionismen und all den hübschen Unzulänglichkeiten führt, wie wir sie kollektiv in der Welt wahrnehmen, liegt doch der Gedanke nahe, hieran das Lösungsmuster zu messen.

An dieser Stelle weise ich auf einen zwar ernüchternden, jedoch in keiner Weise hinderlichen Sachverhalt hin: 90% der Menschen sind lediglich Systemnutzer, jedoch keine bewussten Systemsgestalter. Es ist ein Unterschied, ob man in einer Matrix lebt, diese bewusst gestaltet oder gar das Verständnis dafür hat, nach welchen Prinzipien bei der Gestaltung zu verfahren ist. Mehrheitlich macht man sich um Pfründesicherung Gedanken, weil so konditioniert. Jedoch stellt dies keinerlei Problem dar.

„Damit Seeleute zur See fahren können, bedarf es erfahrener Schiffsbauer.“

Jeder sollte wissen, dass es Schiffsbauer gibt, sicher existieren einige auch dadraußen, die sich gerade fragen, wie sie sich einbringen können. Es bedarf derer, die Strukturen erkennen und sinnvoll wirksam nach ganzehitlichen Regelprinzipien neuorientieren wollen. Diese können aus der ganzen Welt den Weg zu uns nach Fulda finden, um nach erfolgter praxisorientierter Ausbildung in ihre Heimatländer zurückkehren, um dort die vorhandenen Organisationsstrukturen schrittweise von Engpässen und Hierarchien zu befreien, zurückgelangend in eine „Neue Normalität“.

Und das für den Friedensvertrag notwendige Friedensangebot halten wir in Form der Grundlagen zu schrittweiser Revitalisierung der ökonomischen Strukturen in den Händen. Bereits 2011 erhielt ich eine Anfrage aus Indien, ob wir die Versorgungskette zwischen 500 Mio. armen Farmern und 1,3 Mrd. Verbrauchern neu orientieren können. Das Friedensangebot liegt hier, ein Lösungsmuster aus der Praxis, basierend auf Strukturen ohne Hierarchien.

Man sieht, es kommt wieder etwas aus Deutschland, was in der Welt benötigt wird. *zufrieden lächelnder Smiley*

Was sind die Schritte, es lediglich zu tun gilt, damit wir neu beginnen können?

Verantwortung tragen, durch nachfolgenden ähnlichen Handlungsschritt. Dies kann jeder für sich selbst schreiben, gilt es dies im Anschluss öffentlich Kund zu tun.
(siehe http://blog.berg-kommunikation.de/?p=5551)

Denn die Lösung der Gesellschaft liegt beim Individuum. Auf diese Weise verlässt man bewusst und selbstverantwortlich den bestehen, sich gerade auflösenden Gesellschaftsvertrag, durch ein: „Ich mache hier nicht mehr mit.“
Jener entschlossen handelnde gelangt so in die Neue Zeit. Für den Einzelnen gibt es keinen anderen Weg. Mauscheln, drucksen, lamentieren, Masse bilden, regeln sich somit von selbst.

Das mit dem Friedensvertrag bedarf es des richtigen Momentes, der sich von selbst ergibt. Das Angebot liegt in seiner Gänze vor.

Im Übrigen ist es der Moment, in dem Esau und Jakob sich wieder auf Augenhöhe begegnen.

Es ist schon eine spannende Zeit.

Schön hier zu sein, dabei gemütlich den Tag blickend und an meine Liebste denkend.

Liebe Grüße aus Fulda
Alexander

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