Geguggt – Auf weiter Flur

Tja, was will man dazu sagen? Noch immer versucht sich die Riege europäischer Akteure mit konventionellen Mitteln über die Zeit des Wandels „hinüberzubuxieren“. Fast heldenhaft, wird sich gewunden, letztlich mit dem Ergebnis, dass mehr und mehr Systemteilnehmer an der Basis das Nachsehen haben. In Griechenland tritt dies seit längerer Zeit besonders zu Tage, spricht man doch immer noch von „Griechenland“, wenn es ums Sparen geht. Führt man sich jedoch die Struktur vor Augen, so fällt eine Hierarchie immer in sich zusammen, wenn die Basisstrukturen – von denen im Übrigen alle abhängig sind – sich verändern, dies bedingt durch die globalen Marktveränderungen, denen auch unser Land, wie auch der Mehrheit westlicher Nationen nicht annähernd gewachsen sind.

Globaler Markt – ob so mancher will oder nicht – erfordert andere Organisationstrukturen. Konventionelle Lösungsmuster zielen hierbei nur auf Problemverschiebung ab, die weitere Systemunzulänglichkeiten – wie wir sie gerade erleben – mit sich bringen.

In diesme zusammenhang will ich kurz auf die „Heißsporne“ eingehen, die lieber alles in Schutt und Asche sehen, um dann (leider) – mit altem Denken auf den Ruinen des Alten – vermeintlich „Neues“ aufbauen wollen. Ein kollektiver Trugschluss, der auf mangelndem Verständnis für die Zusammenhänge und Notwendigkeiten basiert. Wir können das „Alte“ neugestalten und mit dem „Neuen“ verbinden. So, dass das Vorhandene mit in die neue Zeit hinübergelangt.

Was es dazu nur braucht, sind wirksame ökonomische Strukturen, die Versorgungsbasis einer jeden größeren Gesellschaft.

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