Geld – das liebe Thema

(v1.2) Des Öfteren werde ich angesprochen – zunächst zum Thema „Deutsch“. Ich lege das dann auch gerne dar. Nicht selten folgt die Frage zum „Liebengeld“. Das ist wie „Gutebutter“, ein Wort. Alsdann folgt die Aussage, dass ich ja auch das „Fiatgeld“ brauche.

Um eine einmalige Sache – wie heißt es so schön in der DS-GVO: klar, einfach und verständlich daraus zu machen, versucht so mancher seine Versklavung damit zu rechtfertigen und sie so zu meiner machen zu wollen, indem er behauptet, es ginge nur um „Geld haben“ oder „kein Geld haben“. Das ist leider ein Irrglaube und nur gewohnte Denke und der Versuch einer Projektion.

Es geht jedoch nicht einfach um „Geld haben“ oder „nicht haben“, sondern ausschließlich darum, unter welchen Bedingungen es zu einem gelangt, ob durch belohnte Unterwerfung oder als Geschenk. Das Denken in „haben“ oder „nicht haben“, soll nur die Rechtfertigung der belohnten Versklavung darstellen.

Manchmal tauchten auch „Vertreter“ auf, die zunächst mit einem Geschenk („rote Linsen“*) zur Tür hereinschneiten, während sie sich viel später einen großen Gegenwert erhofften, während sie stets auf den entgegengebrachten Dank betonten, dass das alles „keine Ursache“ habe.

In dem Moment, wo bedingungslos Empfangen wird, ist es ein Geschenk. Andere – künstlich geschaffene – Zusammenhänge gibt es nicht, denn wären das ja nur Verträge.

Dem Empfangen geht stets ein bedingungsloses Geben voraus. Die Inhalte des Blogs schreibe ich sowieso, ob mit oder ohne „Geld“ – genauso, wie ich andere Dinge tue, was die meisten nicht verstehen können/wollen/mögen. Allerdings lasse ich mich auch nicht „vor den Karren spannen“.

Das mit den Beiträgen mache ich bereits seit 2012, inklusive der aus seit 2010 entstandenen und übertragenen Beiträge.

„Herr Berg. Im Grunde genommen sind wir beide gleich. Uns geht es nur ums Geld.“ „So? Würden Sie 15.000 (Stand heute: etwas über 17.500) DINA4 Seiten schreiben und nach und nach ins Internet stellen?“ „Nein, natürlich nicht.“ „Sehen Sie, aus diesem Grund unterscheiden wir beide uns voneinander.“ Stattgefundener Dialog, 2018

Jene, die es bezweifeln, tun das aufgrund der ihnen anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen. Sie tun es jedoch nur, weil es ihnen diese so vorgeben. Ich bin für deren Zweifel, Handlungen, Glauben usw. – wie heißt es so schön – nicht zuständig.

Es ist schon interessant, wenn man länger auf einen Geldschein blickt, der sich plötzlich bewusst als Schein präsentiert, und man die eigenen Denk- und Verhaltensweisen dabei betrachtet.

„Geld, Gelt, gilt.“

Sie wissen ja, was das Wörtchen „gilt“ bedeutet.

P.S. Versuchen Sie nicht, mich aus einer gewohnten Perspektive zu betrachten. Die Dinge die Ihnen – ohne mich persönlich zu kennen – dazu einfallen oder was so gemunkelt werden mag, sind lediglich ihre Glaubenssätze, nach denen Sie zu leben bereit sind.
Der Versuch der Übertragung ihrer Gedanken ist lediglich die Projektion der eigenen Denk- und Verhaltensweisen und damit verbundene Lebensphilosophie.

Wenn Sie Philosophie als Quatsch bezeichnen mögen, ist das auch nur eine Philosophie. Doch um es treffender zu formulieren: Auch der Mensch der alten Ordnung verfügt auch über ein Sein – ein wenig über sich selbst bewusst sein. Dafür ist es belohnt.

Selbst wenn Sie sich nun ärgern und mich als „Spinner“, „Penner“ „Arschloch“ oder sonst was bezeichnen, ist es lediglich der Versuch der Schaffung eines Feindbildes, was Sie gewohnt nur zu projizieren versuchen, um weiterhin Ihre eigenen Denk- und Verhaltensweisen rechtfertigen zu wollen. Jene, die Sie beherrschen, nicht mich.

Sie kommen aus Ihrer „Nummer“ letztlich nur, indem Sie Ihre Denk- und Verhaltensweisen ändern.

So schrieb ich heute: „Denken Sie spaßeshalber einfach mal darüber vor. Zudem ist es von Vorteil, wenn Sie sich erst dann wieder melden, wenn Sie es verstanden haben.“

* „Linsengericht bezeichnet im übertragenen Sinne eine momentan verlockende, in Wahrheit aber geringwertige Gabe im Tausch für ein sehr viel höherwertiges Gut. Hintergrund dieser Bedeutung ist die biblische Erzählung (Gen 25,29–34 EU), der zufolge Jakob, der jüngere Sohn Isaaks, seinem älteren Bruder Esau dessen Erstgeburtsrecht gegen einen Teller Linsen abkaufte, als Esau erschöpft von der Jagd heimkehrte.“ Wikipedia

P.S. Ein Bekannter bringt gleich Streuselkuchen mit, und es gibt dazu eine Tasse Kaffee.

Nachtrag: Mit dem Akt des Schenkens, beschenkt man sich selbst. Es ist ein Selbstheilungsprozess, wenn er als solcher erkannt und im Sinne der eigenen Entwicklung gedacht ist und demnach nicht im Sinne finanz-ökonomischer Perspektiven verwendet wird.

Nachtrag: Es ist sinnvoll, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was denn da immer meint, dass man ja nicht anders könne. Dann kommt man auf etwas, was einen sich selbst kontrollieren lässt.

„Wenn Du die Regeln änderst, die dich kontrollieren, dann änderst du auch die Regeln deiner eigenen Kontrolle.“ Revolver, 2005