Gemeinschaft am Scheideweg

http://kurier.at/wirtschaft/4150611.php?mobil (Kurier.at)

Es ist leicht, immer von „Land“ zu sprechen, wenn es in der Tat um die Menschen geht, die dort leben und alles „rausreißen“ sollen. Führt man sich vor Augen, bleiben letztlich nur diejenigen übrig, die die Werte für alle schaffen.

Hierarchisch geprägte Demokratiestrukturen haben ihre Zeit längst überschritten, kollektiv betriebenes, verantwortungsloses Handeln führt letztlich immer zu den Problemen, wie sie sich gerade in Griechenland abspielen. Andere Länder darf man hierbei aber nicht außer Acht lassen; auch wenn sie in den Medien mal nicht genannt werden.

Auch noch soviel Druck aus den Geldmittel gebenden Ländern wird nicht dazu führen, dass sich das Land in eine „wirksame“ Richtung bewegen wird.

Die EU bleibt eine künstlich geschaffene Welt der Wunschvorstellungen weniger.

Wenn sinnvolle Lösungsmuster ausbleiben, greift man zu üblichen Mitteln: „Wer nur gelernt hat mit einem Hammer umzugehen, sieht in allem einen Nagel.“

In der Tat haben wir es mit einem strukturellen Problem zu tun, was sich mit traditioneller Denke nicht lösen lässt, da klassische Denke sich meist mit der „Lösung“ sichtbarer Unzulänglichkeiten beschäftigt.

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