Gerard Menuhin – Wahrheit sagen, Teufel jagen

Wer hier üblicherweise „kurzgreift“ und nach üblichen Lösungen der Bestrafung, Stigmatisierung und Ächtung schaut, wird sich lediglich wieder im Umfeld der Polarisierung wiederfinden – vollkommen Wurst, ob er „es“ selbst machen würde oder sich gewohnt „im Schatten“ polemisierend zu bewegen weiß.

Am Ende wird er erkennen, wenn das „Gesäte“ vor der Tür steht, dass er selbst Teil von etwas war, was er vorher bereits durch seine gewohnten Konditionierungen zum Ausdruck gebracht hatte. Jeder bekommt das, was er sich nimmt.

Die Lösung liegt erfahrungsgemäß außerhalb gewohnter Denkweisen. Und darauf lohnt es sich zu konzentrieren.

Im Verlauf des Lesens kommt ebenfalls die Thematik der Ökonomie zum Tragen, welche die Basis einer jeden Gesellschaft bildet. Und die Art und Weise, welche Verhaltensmuster zu Kriegen führen, die in der Regel auf ökonomischen Aspekten basieren.

Staatmänner, die durch ihre konditionierte Manipulierbarkeit und ihre „Schwächen“ zum Werkzeug von etwas werden, andere die „stark“ sind sowie jene, die sich durch Täuschung am Leben zu halten versuchen. Und letztlich jene, die sich als „Auserwählte“ sehen (was man ihnen tatsächlich anerkennen muss), um (allen) zu zeigen, wie es nicht funktioniert. Wahrscheinlich, weil sie es auch nicht anders wussten.

Es zeigt sich, dass auch die Monarchie keine Lösung zu sein scheint, ebenso wenig die Re-Publik, noch die aktuelle Form der Demokratie, noch die Diktatur oder sonst etwas, weil stets die Hierarchie als maßgebliche Organisations- und Erscheinungsform dies alles überlagert – in Verbindung mit der gewohnten und unbetrachteten Manipulationsfähigkeit der „Teilnehmer“ also eine zweifelhafte Angelegenheit. Wie immer – zumindest mir geht das so – liegt es am Einzelnen selbst.

Sicher wird es jene geben, die anderer Meinung sind. Die Frage ist dann: Gehören jene zu denen, die die Verantwortung wie immer abgeben wollen oder wieder jene, die über andere zu bestimmen gedenken?
Letztlich ist erkennbar, dass es zum Backen von Brötchen in einem System ohne Zinseszins, keiner „Gesetzesausdenker“, Richter und Henker bedarf.
Denn sie verkörpern lediglich die gesellschafltiche Projektion ins Außen – stellvertretend für die eigenen, unbetrachteten „Unsäglichkeiten“, von denen man sich in der alten Ordnung allzu gerne abgelenkt (Verdrängung).

„Wir müssen kämpfen.“ „Das ist nur ein gewohntes Projektionsverhalten und Ausdruck deines eigenen Widerstands gegen Anpassung an Veränderungen. Dabei geht es auch nicht darum, das andere als Verlierer einfach anzunehmen, sondern darüber hinaus nachzudenken, wie die Situation an sich infrage gestellt werden kann und so erst gar nicht mehr stattfindet (gewohnte Denk- und Verhaltenmuster drehen sich hier in der Regel im Kreise) und man erkennt, dass hier die Mehrheit der Teilnehmer willige Vertreter ihrer eigenen Kondtionierungen ist, die man nur zu triggern braucht.“

Wir haben die Chance, die Situation schrittweise zu verändern. Jedoch nicht, indem wir uns auf alte Gewohnheiten berufen – das würde nur wieder zum Alten führen.

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