Geschnappt, Eckschwede!

Da stolpere ich doch beim Volksbetrug über einen Beitrag, der sich mit der Bewertung von Ergebnissen zweier Staatsgründungen beschäftigt. Dies in der Weise, dass man beginnt, das Getane der anderen gewohnt madig machen zu wollen.

Die Illusion an sich, es genüge einfach nur einen Staat gründen zu wollen, um sich dann als „Souverän“ zu bezeichnen, reicht bei weitem nicht aus, da es im Kern für die Deutschen darum geht, etwas Neues zu entwickeln, statt sich auf Altes zu berufen, um damit „Neues“ entwickeln zu wollen.

„Wir machen etwas anderes, was vom Prinzip her jedoch das Gleiche ist, mit anderen Darstellern und heißt aber nur anders.“

Souveränität beginnt nicht mit einem wohlklingenden Etikett auf einer leeren Weinflasche, wo sich nachher nur der „Wein der Hierarchie“, aus betreut werden wollendem Volk und von ihm gewählten, betreuungswilligen Volksvertretern (Vorgesetzte) darin wiederfindet – kompakt ausgedrückt.

Es ist vollkommen gleich, ob das Teil BRD, DR oder sonst wie heißen mag, wenn die Denk- und Verhaltensmuster, die zu einer hierarchischen Ordnung(!) führen, die gleichen sind, dabei ist das Rechtssystem auch nur ein fragwürdiges Werkzeug der alten Ordnung, dem nur das gläubige Volk hinterher rennt, während andere darüber befinden, was für es „gut und richtig“ sein soll.

„Der von dem Bundeskanzler und seinen Ministern zu leistende Amtseid, Artikel 64 in Verbindung mit Artikel 56 des Grundgesetztes ist ein politisches Versprechen und kein Eid in einem gerichtlichen Verfahren. Er wird von der Strafvorschrift des § 154 des Strafgesetzbuches nicht erfasst.“

Es vollkommen gleich, welchen Titel man vergibt, wenn das Prinzip dahinter seit ein paar Jahrtausenden das Gleiche ist: Durch Wahl entsteht die Fremdbestimmung und die Hierarchie und das Recht ist lediglich ein Mittel, um die Auswirkungen gesellschaftlich tolerierter Unvernunft symptomartig kaschieren zu wollen.

Aus der (beobachteten) anfänglich natürlichen Unvernunft hat sich, die Bedingung entwickelt, dass andere darüber befinden, was pauschal gesagt, für einen selbst „Gut und Richtig“ sein soll, daraus die Kontrolle sowie Belohnung und Bestrafung, Verhalten, Konditionierungen und Konventionen. Daraus das Rechtssystem und das Geldsystem, die Staatsformen – in der Regel mit hierarchischer Ordnung.

Wenn man was Neues machen will, gilt es das Alte in Frage zu stellen – und dies zur zur Gänze. Da macht es insgesamt keinen Sinn, an irgendwelchen „alten Rockzipfeln mit eingebauter Fremdbestimmung“ festhalten zu wollen.

Zumal es etwas Wichtigeres gibt, als eine Verwaltungsstruktur mit Re-Gierungsabsichten und ohne ökonomische (wertschöpfende) Grundlage.

Wie solche Strukturen in der Regel genannt werden, kann sich jeder gerne selbst beantworten.

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