Goldmann Zappanuss: „Das hast du echt Klima gemacht“

(v1.1) Klimawandel ist – nach den mittlerweile in Vergessenheit geratenen Reichsbürgern, schauträchtigen Terroranschlägen und mordenden IS-Horden – scheinbar das letzte große Abenteuer.
Es beinhaltet im Wesentlichen, dass man sich auch mal Gedanken um die Umwelt macht und nicht nur zum arbeiten und Geld verdienen geht. Schade jedoch, dass das Wesentliche nicht wirklich erkannt wird.

Auf der anderen Seite ist der Arbeiter mit Geld in eine Sackgasse gelockt worden. Er muss er ja arbeiten und Geld verdienen und deshalb kann man bei ihm auch recht nett abkassieren. Wer nicht denkt, der zahlt.

„Aber wir fragen die Menschen nicht nach ihrer politischen Meinung. Ich kann ihnen auch verraten warum. Es interessiert sie einfach nicht.“ „Wahlkampfberaterin“, Longshot, 2019

Je mehr man sich mit dem „Klima“ auseinandersetzt – was in der Regel von „gewichtigen Persönlichkeiten der Wissenschaft“ (die von Steuern bezahlt werden und aufgrund der Anerkennung ihrer Autorität) gelenkt wird, eröffnen sich mit jedem Gedanken nur mehr Fragen.

So entsteht nur mehr Verwirrung und erlangt durch diese Eigenschaft die eines Nebenschau- und Ablenkungsplatzes – zur Belustigung der Aufklärer genau das richtige Thema, neben dem kultur-heroischen Trachtenfest und dem Treffen der arischen Lagerkameradschaft.

Nachdem ältere Amerikaner das Thema „Klima“ ins Rollen gebracht haben, versucht man es jetzt mit Kinderdarstellern.

„Hat nicht mal jemand behauptet: Wer Zöpfe hat, ist ein Reichsbürger?“ Pippi Langstrumpf, 1969

„Der Klimawandel ist ein globales Problem mit schwerwiegenden Umwelt-Aspekten und ernsten sozialen, wirtschaftlichen, distributiven und politischen Dimensionen; er stellt eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit dar.“ Papst Franziskus, Enzyklika, Juni 2015 (Anmerkung: Er muss es ja wissen.)

„Keine Zeit. Muss arbeiten und Geld verdienen.“

Die Webseite „Climate Company“ spricht von „klimaneutral“.

Differenziert man tatsächlich zwischen den beiden Prozessen Bio- und Fossil-CO2, so bedeutet „klimaneutral“ das Weglassen aller Prozesse, bei denen langzeitgebundenes Fossil-CO2 (durch Verbrennung von Kohle, Öl und Gas) freigesetzt wird.

Der mit Schuld beaufschlagte Bürger („Ich kann ja nicht anders. Ich muss doch arbeiten und Geld verdienen.“) versucht es dann lieber mit der Bezahlung.
Das mit der Schuld hatten wir im Übrigen schon mal und so wird aus der anerzogenen Opferrolle „Flocken“ gemacht.

Er selbst ist viel zu beschäftigt, um zu erkennen, dass er sich nur durch seine Entwicklung daraus befreien kann. Geld ist ihm jedoch lieber, als er sich selbst.
Statt also den Gehirnskasten in die Gänge zu bringen, zahlt der Bürger lieber, damit er eben nicht zu denken braucht. Das wurde ja auch noch nie bezahlt.

Es kommt ja noch viel besser: Um ihn weiter als „betreuungswürdigen Kostenträger“ vor dem Leben selbst zu bewahren, reicht es bereits aus, wenn ihm seine Betreuer von einer „CO2-Steuer“ erzählen – und von einer „Fleisch-Steuer“.

Beim Fleisch würde ich im Übrigen zwischen Kriech-, Lauf-, Schwimm- und Flugfleisch differenzieren.
Da kann man sich ganz gut in der Buchhaltung vertun und kommt bei der nächsten unangekündigten Steuerprüfung in jedem Fall nicht gut an – wo der Buchhalter anschließend eine Abmahnung erhält.

Hinweis: Wenn ein Polizeibediensteter drei Strafanzeigen erhält, nennt sich das übrigens „EDEKA“: Ende der Karriere.

Natürlich gibt es noch eine Steigerung zum gewohnten Fleisch.
Das politisches Fleisch. Es ist am teuersten, da das Futter über Steuern und Abgaben finanziert wird. Politisches Fleisch oder auch „Betreuungsfleisch“ genannt, ist das zarteste und teuerste der Welt.

Es wird ruhend in einem klimatisierten, von Tageslicht durchfluteten Großraum gelagert, während sich seine anfänglich zarte Marmorierung über die Reifezeit von mindestens vier Jahren zunehmend verfeinert.

Betreuungsfleisch gibt es in unterschiedlichen Qualitäten zwischen vier und sechzehn Jahren – vereinzelt auch länger. Das hat jetzt nichts mir Jeffrey Epstein zu tun. Obwohl…

Politisches Fleisch wird um so teurer, wenn es bewegt wird. Gegen dieses Fleisch wirkt das vom Kobe-Rind gerade mal wie ein angetrockneter Qualitätsrinderschinken in der Auslage für drastisch reduzierte Produkte beim Discounter.

„Dienstag ist Schwienstag.“

Mein Opa erzählte mal, dass die SA (Sturmabteilung) sonntags in die Wohnungen kam und die Suppentöpfe herumrührte. Denn Fleisch gab es nur für die Soldaten an der Front. Ja, so wichtig war mal das Fleisch.

„Die einströmenden Flüchtlinge verschlechtern die deutsche CO2-Bilanz maßgeblich“, wäre für so manche Partei ein vortrefflicher Wahlkampf-Slogan.

Mittlerweile hat sich nämlich herausgestellt, dass „Die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg“, nur noch ein Argument dafür ist, dass man selbst genauso viel zustande bringt.

Man darf ja nicht meckern. Jemand sagte neulich: „Man muss ja zufrieden sein, dass man Arbeit hat.“

Allen Unkenrufen zum Trotze: Ich finde den Vorstoß mit den Elektroautos wirklich gelungen. Vor allem, weil der Bürger erst ab 2030 zum Kauf eines Elektrofahrzeugs gezwungen werden soll.

Einen „Wehrmachtstropfen“ hat jedoch das ganze Thema: Die Fahrzeuge sind nur für Kurzstrecken tauglich.

„Chef, ich komm‘ heute später zum Arbeiten und Geld verdienen.“

Apropos „verdienen“. Den Gedanken muss ich jetzt mal hier reinschieben.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Auto von Fulda aus zur Arbeit – sagen wir mal nach Frankfurt.
Auf dem Weg setzen Sie also willentlich, bewusst und gewollt Unmengen an langzeitgebundenem Fossil-CO2 frei. Das verdrängen sie jedoch, sonst bräuchten Sie ja gar nichts mehr zu tun.
Weil Sie zu verdrängen gewohnt sind, hat Sie Ihre Frau zum Psychotherapeuten geschickt, wo Sie alle vier Wochen eine einstündige Sitzung haben, weil Sie im Bett doch nicht mehr der Hengst von früher sind.
Ein Glück, dass die Krankenkasse das von Ihren Beiträgen bezahlt – obwohl die Leistungen früher ja besser waren.

Das mit dem CO2 kommt jedoch immer wieder hoch und es ärgert Sie, weil Sie ja arbeiten müssen, sonst könnten Sie sich ja Ihren Lebensstandard gar nicht leisten.

Sie verdienen ein Glück soviel, dass Sie sich eine Pellets-Anlage leisten können. Zumindest brauchen Sie kein Heizöl mehr.
Die Anlage wurde im Übrigen von einem Unternehmen durch die dortigen Mitarbeiter hergestellt.

Sie sind also Besitzer eines eigenen Hauses, wo Sie jeden Monat natürlich einen entsprechenden Abtrag an die Bank leisten, worin Ihre Familie (Frau und Kind) wohnt, für die Sie sich krumm und buckelig schaffen.

Sie gehen – besser: Sie fahren täglich an die Arbeit, sind gelegentlich im Stau, kamen früher auch schon mal zu spät, was dem Chef nicht so gefiel.
Der hat ja auch seine Verpflichtungen gegenüber seiner Bank, schließlich muss er ja auch den Abtrag für sein Haus jeden Monat pünktlich leisten – mal ungeachtet der Dar-Lehen, die das Unternehmen aufgenommen hat, damit man am Markt auch weiter wettbewerbsfähig bleibt.

Worauf will ich hinaus?

Ein Kredit entsteht, durch eine einseitige Willenserklärung durch Unterschrift auf einem Dar-Lehensantrag.
Vom Banker wird eine Zahl in den Computer eingetippt, die vorher noch nicht da war. Es besteht also kein Gegenwert – nur Ihr vertragliches Versprechen und Ihre Sicherheiten.

Diese Zahl gelangt dann als „Sichteinlage“ auf Ihr Konto und mit einem Währungszeichen versehen und Ihrem Glauben daran, wird es zu Geld. Ihr Kredit.

Leider wurde vergessen zu sagen, dass Sie die Zinsen, neben dem aus dem Nichts geschaffen Dar-Lehensbetrag zusätzlich erwirtschaften müssen.

Zinsen, von denen im Übrigen jener Banker lebt, der in Ihrem Namen die Zahlen in den Computer getippt hat.
Diese Zinsen werden möglicherweise für Sie die nächsten dreißig Jahre zum Symbol für ein Vertragsverhältnis zwischen dem Dar-Lehensgeber, der Bank und Ihnen, dem Dar-Lehensnehmer. Das sollte Ihnen zu denken geben.

Dem Unternehmen in dem Sie tätig sind, geht es seit einiger Zeit nicht so gut, weil ein Konkurrent einen sehr wichtigen Auftrag erhalten hat. Dies drückt an der Arbeit und zuhause die Stimmung. Spannungen. Streit. Deshalb „müssen“ Sie noch mehr arbeiten und Geld verdienen.

Gut, dass Sie in einer produzierenden Branche arbeiten, wo Ihr Wissen und Können gefragt sind. „Nur die Harten kommen in den Garten“, heißt es ja so schön.

Während Sie also in diesem Unternehmen arbeiten, um (nicht nur) Ihre Lebensgrundlagen zu gewährleisten, sorgen Sie durch Ihre Produktivität auch dafür, dass nicht nur die Dar-Lehen des Unternehmens pünktlich geleistet werden, sondern auch ein Gehalt für den Inhaber herausspringt, der damit auch seinen Dar-Lehensvertrag bedienen kann.
Die gleiche Nummer läuft im Übrigen auch bei dem Unternehmen, wo Sie sich erst neulich die Pellets-Anlage gekauft haben, wo sie mit dem Geld von Ihrem Konto, das Abtragen dortiger Dar-Lehensverträge mit unterstützt haben.

In diesem Jahr flatterte ein Schreiben der Gemeinde rein, wo man Sie über die Erhöhung der Grundsteuer informiert.
Die Lebensmittel werden auch immer teurer und die Steuern fressen Sie langsam auf. Der Steuerberater will dieses Jahr auch wieder mehr.

Mit den Steuern werden übrigens jene Politiker bezahlt, die seit geraumer Zeit darüber nachdenken, eine nachhaltige Lösung für den Klimawandel zu entwickeln, durch eine zusätzliche CO2-Steuer.
„Nachhaltigkeit“ mutiert so zu „dauerhaften Einnahmen“. Schließlich kann man ja nicht mit einem „Twingo“ zur nächsten Umwelt- und Klimakonferenz fahren oder mit dem Rad.

Eines Tages erkennen Sie den Betrug mit dem Dar-Lehen, suchen sich einen Anwalt und gehen vor Gericht.
Der Richter tut sich in der Sache schwer, da er selbst noch den Abtrag für sein Haus zu leisten hat.
Ihre „Hausbank“ riecht jedoch den Braten und stellt vorsorglich schon mal das Darlehen fällig. Ein paar Wochen später wird der Wert Ihrer Hauses geschätzt und eine Zeit später Ihr Haus zwangsversteigert.

Während Sie also noch vor Gericht den Betrug zu klären versuchen, entschließt sich Ihre Frau sie zu verlassen, während bereits das erste Schreiben vom Jugendamt auf dem Tisch liegt. „Man macht sich Sorgen um das Wohlergehen des Kindes“, heißt es.

Gut, dass Sie nur arbeiten und Geld verdienen „wollen“. Jetzt erzählen Sie mir bitte nicht, dass „wir“ zusammenhalten müssen. So am Rande.

Das Problem der Kurzstreckentauglichkeit der Elektrofahrzeuge hat die Regierung nicht davon abgehalten, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen, was aus langen endlich kurze Strecken macht – man darf halt nicht auf die Uhr schauen und muss nur glauben und vertrauen.

„Wissen Sie, warum es Raum und Zeit gibt? Raum existiert, damit man sich morgens vor dem Spiegel nicht auf den Füßen steht und Zeit, damit man pünktlich an die Arbeit kommt.“

„Ihr müsst uns dankbar sein. Wir haben alles für Euch getan, wir haben uns für Euch geopfert: Es wurden Kindergärten, Autobahnen gebaut…“ „Vorsicht! Das Thema hatten wir schon mal.“

„Jesus hat mal im Film gesagt: „Vater vergibt ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“

Was das technische Problem mit den Kurzstrecken betrifft, kam die Tage eine vortreffliche Lösung aus der Autoindustrie.

Sie empfiehlt das Mitführen eines Diesel- oder Benzinaggregates auf einem extra mit Umweltplakette zugelassenen Anhänger.

Auf diese Weise könnte man die ungenutzten Diesel- und Benzinmotoren auch weiter nutzen.

Dieser Anhänger bräuchte jedoch eine eigene Batterie, ein Vierkreis-Bremssystem, einen entsprechenden Treibstofftank, Beleuchtung, Reserverad, ESP, ABS und eine angemessene Verkleidung mit Warnhinweisen, weil das zusätzliche Mitführen von Treibstoff eine Genehmigung braucht, für die es jedoch noch keine verbindlichen Rechtsgrundlagen gibt.

Ich will das mal anders ausdrücken.

„Wir sind die wahren Realisten. Deshalb gibt es bei uns auch keine Politik. Politik ist völlig überflüssig für uns. Wir brauchen sie nicht. Die ist nur wichtig für Leute, die ihr Leben nicht selbst gestalten können.“ „Craig Mckenzie“, U4000 – Panik unter dem Ozean, 1969

So trägt das „Klima“ nur zur Verwirrung bei, während die Artigen und Braven sich noch „arbeitiger“ und „Geld verdienender“ geben. Die sollen das ja auch weiter für alles bezahlen.

Der aufgeklärte Mitteleuropäer weiß sich bei einem solchen Skandal natürlich energisch zu wehren.
Statt CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP wählt er demnächst einfach nur die AfD. Der Reichsbürger ernennt sich dazu einen Reichskanzler, der dann alles „richten“ soll.

„BfD – Begeisterte für Deutschland.“

„Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir…“, hieß es früher. Nachher gingen die Verkünder jedoch nur an die Arbeit um Geld zu verdienen. Leider konnte man ja nicht anders.

„Wenn es dir nicht passt, dann kannst du ja ausziehen.“ Vater zu seinem zehnjährigen Sohn.

Es zeigt, dass nicht wirklich gedacht, sondern nur so getan wird.

Im Grunde jedoch ist die Lösung ganz einfach.

Doch das ist eine andere Geschichte.