Heschische Gedaange

http://tinyurl.com/6bmztwq (FAZ)

Solange nichts an den Strukturen verändert wird, lösen sich die Basisstrukturen nur weiter auf. Den Akteuren scheint nicht bewusst zu sein, dass ohne Schulden kein Geld im System wäre, da es aus dem Nichts entsteht, mit Zinsen beaufschlagt wird und so zur realen Forderung wird. Stellt sich eine wesentlichen Frage: Lag zum Zeitpunkt des Gelderstellungsprozesses ein adäquater Gegenwert vor? Sonst ist der Handeln nämlich geplatzt.

Lösung findet sich nicht im Sparen, sondern im Neuorientieren der ökonomischen Basisstrukturen. Dort werden die eigentlichen Werte für die Gesellschaft geschaffen. Denn Geld kann man nicht essen. Und wenn nichts mehr da ist, was man kaufen kann, erübrigt sich auch der Kommentar des gerade widersprechenden Lesers.

Für die Politik ist dies besonders schwierig, etwas gesellschaftlich wirksames zu realisieren, da man gleichzeitig seinen Stuhl festhält, während man am eigenen Bein herumschneidet. Mal sehen, wann sich die Politik entschließt diesen Schritt zu tun, um zu zeigen, dass Veränderung auch Opfer bedeutet und nicht nur an der Basis oder zur nächsten Wahl.

Lösen lässt sich das aber dadurch, dass man sich für real wirksame Basisdemokratie einsetzt. Wie Dr. Hildegard Hamm-Brücher einmal sagte: „Wir haben eine Polit-Oligarchie und keine Polit-Demokratie.“

Zeitgemäße Wirtschaftspolitik kann nur an der Basis stattfinden: Durch schrittweise Neuorientierung der ökonomischen Strukturen und dies mit den eigenen Händen. Dann würz was für alle.

„Veränderung beginnt, wenn man zuhört.“

Packen wir es an.

P.S. Ei, de war ja jez kei Fabb debei.

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