Hinweisend

In Anbetracht der Dinge und Anfragen, macht es Sinn, auf einige Sachverhalte zu verweisen.

Da ist zum einen das Thema, wie formuliere ich Anschreiben an jene, die sich als Behörden oder „Ämter“ darstellen. Jene gewohnt in konkreter Unwissenheit über tatsächliche, rechtliche Sachlagen und dies gern durch ihre Vorgesetzen als „Reichsbürgertum“ abgetan sehen – nicht selten auch als „Rechte“, „Nazis“ und schlimmstenfalls als „Anitsemiten“ stigmatisierend bezeichnet.

Dies, während man dabei ein Kleinbartträger als mahnende Gestalt mit in diesen pauschal in Zusammenhang bringen möchte. Eine Zeit lang sprach man da von „Nazitheoretikern“ – Augen rollender Weise. Das sind schon Brocken, die da in den Raum geworfen werden – im Kern jedoch nur Worthülsen, ohne Bedeutungsinhalt. Denn es ist alles Recht, die verfallenden Strukturen erhalten zu wollen und dazu sucht man sich entsprechende Opfer.

„Willst du nicht mein Opfer sein, sie schlag‘ ich dir den Schädel ein.“

Die Bedeutungslosigkeit ist es, die den Stigmatisierten wieder in die „rechte“ Bahn lenken soll, und er reumütig und verunsichert durch die Bedeutungslosigkeit selbst, in die Reihen zurückkehrt – in die Reihen jener, die ebenso unter der Projektion ihrer eigenen Einstellungen zu arbeiten haben und es an notwendiger Selbstreflektion ermangelt, wie den Stigmatisierten, die sich zu erwehren versuchen.

Wir haben es mit einem reinen psychotischen Phänomen verdrehter Wahrnehmungen zu tun, unter der nahezu alle aufgewachsen sind und unbetrachtet sich darin bewegen und agieren.
Dieses Phänomen löst sich dann erst, wenn man in die Beobachterposition gelangt und zum ersten Mal das Spiel der beiden Mannschaften erblickt – dies unter den Regeln einer hierarchischen Ordnung, die sich aus den Konditionierungen der Betroffenen heraus ergibt und nährt. Die Hierarchie hat ein Eigenleben, was die Teilnehmer als sogenannten „Gruppenzwang“, „Gruppendynamik“ und „Schwarmintelligenz“ erleben – selten jedoch näher hinterfragen.

Nun erhalte ich gelegentlich auch Anfragen, wie man welche Rechtssituation lösen kann und ich muss zugestehen, dass ich nicht auf jede mir präsentierte Katastrophe mit einer galanten Rechtsmeinung entgegen zu halten vermag, ohne mich auch zeitlich näher damit beschäftigt zu haben. Zum einen, weil mir dort die entsprechende Erfahrung fehlt – dies aus der Verantwortung heraus sagend, dass nicht jedes Schreiben als Allheilmittel gegen Willkür zu werten ist. Glücklicherweise sehen dass die Rechtssuchenden bei einem gemeinsamen Gespräch mittlerweile auch so.

Vielmehr frage ich mich, warum gelegentliche Situationen erst derart hochkochen müssen und man plötzlich als Rechtsfeuerwehrmann der letzten Stunde herhalten sollte. Melde man sich aus diesem Grunde früh genug.

Des Weiteren der Hinweis, dass es bei diesem Wandel um weit mehr, als nur das gute alte Recht(haben) geht, was man anzuwenden vermag. Es geht um weit aus mehr, als nur die Sicherung von Hab und Gut.
Denn ist erkennbar – und wer es annehmen mag – das Recht ist nur ein System, als Hinweis für die eigene Verantwortung, die man bisher in fremde Hände gab, so dass über einen gerichtet werden konnte – zum Ende des System hin mit begeisternden Willkür- und freudigen Opferallüren (Wenn also vom Opfern gesprochen wird, geschieht dies bereits in der Hierarchie, die sich als „Widersacher“ der natürlichen Ordnung präsentiert.).

Denn sowohl die weißen, wie auch die schwarzen Figuren spielen nach den selben Regeln, die wir in den eigenen Verhaltensmustern erkennen – unbearbeitet als Betroffene oder bearbeitet, als wissende Beobachter. Zeit zum Weiterdenken.

An dieser Stelle ist erkennbar, dass auch der gewillte „Systemausteiger“ nicht selten noch an seinen Konditionierungen und Gewohnheiten zu „knabbern“ hat, die sich bereits durch klassisches „dagegen sein“, „kämpfen“, „Opfer sein“ &c. darstellen.