Ich kann immer nur für mich sprechen

 „Mit drei Jahren habe ich an einem Sonntagmorgen im Jahre 1968 alle Schnitzel angebissen, weil meine Mutter ein paar Tage zuvor zu mir sagte, ich bekäme immer das Schnitzel, was ich auch angebissen habe.“

„Mit zehn Jahren erfand ich ein Getränk mit Kaffee und Kakaogeschmack. Man sagte mir, dass das niemand brauchen würde. Irgendwann später kam im Fernsehen die Nestle Werbung mit „Nescao“.

„Mit ca. 18 Jahren sah ich eine Nachtsendung, in der Computeranimationen gezeigt wurden. Als ich am nächsten Tage davon erzählte, was man damit machen könne, hieß es nur: Das braucht doch sowieso niemand.“

„Mit 27 Jahren setzte ich Multimedia für Vorträge in den nächsten zwei Jahren an der Fachschule für Technik ein. Nach der Schule begegnete mir gelegentlich die Aussage: „Wir haben keine adäquate Stelle.“

„Mit 40 Jahren las ich das Dokument „Ganzheitliche Neuorientierung ökonomischer Systeme“, worin ich meine neue Aufgabe erkannte, auch die Gesellschaft darüber zu informieren.“

Als ich im selben Jahr (2005) in einem kurzen Gedanken erkannte, dass mein Weg das Verlassen gewohnter Umgebungen (Familie usw.) bedeutet, war ich zunächst damit beschäftigt, dies verhindern zu wollen. Als ich dann damit begann, meine damaligen Erkenntnisse nach außen zu tragen, stieß dies natürlich auf Befremdlichkeiten. Was geblieben ist, ist der Kontakt zu meinen Söhnen.

Irgendwann führte es mich ins Rechtssystem, dann an den Herde gesellschaftlich fehlender Verantwortung, die gewählte Betreuung auf dem Komfortsofa, die mehrheitlichen Konditionierungen, die man sogar bei den „Reichsbürgern“ findet, dass sie noch immer Systemteilnehmer sind – denn entsteht das „System“ (Matrix, alter Bund, alte Weltordnung) in ihren Köpfen, die sie gleichzeitig selbst noch nicht zu hinterblicken bereit sind.

Inzwischen ist 2017 und die ersten beginnen, die Nummer in der sie leben zu durchschauen, die über die gewohnte Beschäftigung mit RD, BRD, Recht und Gesetz, Widerstand, Kampf, Flucht und Verdrängung hinausgeht – vereinfacht ausgedrückt. Der Mensch schuf sich mit seinem einfachen Denken eine komplexe Welt, jedoch hat er sein Denken dem Geschaffenen nicht angepasst – vereinfacht ausgedrückt.

Es ist gerade 14:40 Uhr, draußen scheint die Sonne. Über mich kann ich nur eines sagen: Ich bin gelassen – komme, was will. Es ist getan. Da finden selbst verächtliche Bemerkungen per SMS oder neidvolle Worte der Missgunst keinen Platz mehr.

Warum ich dies tue? Ich gewinne in jedem Fall, ob hier oder „zuhause“, für mich, meine Söhne oder für alle.

„Es geht nicht um unsere Welt zu retten, es geht darum ihre zu retten.“ Dr. Pym, Antman

„See her come down, through the clouds
I feel like a fool
I aint got nothing left to give
Nothing to lose

So come on Love, Draw Your Swords
Shoot me to the ground
You are mine, I am yours
Lets not fuck around

Cause you are, the only one

…“

 Draw Your Swords, Angus und Julia Stone

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