Innerhalb des Systems, außerhalb des Systems

(v1.0) Strategisches Vorgehen ist Ihnen sicher ein Begriff, wenn es darum geht, „den einen oder anderen Vorteil zu erhaschen“, „dem System“ oder „dem selbsternannten Gegner irgendwie ein Schnippchen zu schlagen“ oder einfach nur „gewinnen zu wollen“.
Gedanken für all jene, die das Leben als Kampf angenommen haben.

Wer nun meint, dies nicht zu tun und sei nun das Gegenteil das Aufgeben, bewegt sich mitten im System, was über seine Geschicke bestimmt.

Dies im Umfeld sich gegenseitig als Mitstreiter, Widersacher, Pro- und Antagonisten &c. bezeichnender Menschen, als selbsterklärte Verfechter des „Guten“ – in der Hoffnung, eines Tages durch eine „Endlösung“ in irgendeiner Weise als ruhmreicher Sieger hervorzugehen (in einem Nullsummenspiel).

„Von deinem Schwert wirst du leben. Deinem Bruder wirst du dienen. Doch reißt du dich los, so schüttelst du ab sein Joch von deinem Nacken.“ 1. Mose, 27,40

Das ist aus dem Gleichnis von Esau und Jakob. Mit „Bruder“ ist Jakob gemeint, der symbolisch für das „Ich“ des Menschen (Esau) steht. Der gewohnte Denker, sieht in der Regel in der Bibel nur interagierende Personen und keine ihn und seine Beziehung zum Leben selbst betreffenden Regelwerke.

Kampf ist dabei eine gewohnte Denk- und Handlungsgrundlage in einer unendlichen, über das Leben eines Einzelnen hinaus gehenden Beschäftigung – dabei das Wesentliche übersehend: die eigene innere Weiterentwicklung, die durch die erste Bestrafung (im Sinne erzwungener Entsprechung durch die Autorität) in der Regel nahezu ausgehebelt wurde.

Ein „verletztes Ich“, was seine Verletzung an sein Umfeld, doch vielmehr auf die ihm nachfolgende Generation in der Regel überträgt – durch eine Bestrafung.

„Harmagedon, die letzte Schlacht zwischen „Gut und Böse“ zeigt sich für die einen als Erfindungen des in der Vergangenheit „verletzten Ichs“, während die anderen, tja…was nur….“

Zeit, darüber mal vorzudenken, wie lange denn das Gezeter noch so weitergehen soll.

Das „verletzte Ich“, was fortan zwischen „Freund und Feind“ zu differenzieren versucht. Beide geschaffenen Fiktionen, die später auf andere projiziert werden und als Mittel der Trennung dienen.

Die wesentliche Täuschung, mit der der Mensch in der Regel jedoch herumläuft:

 „Der Mensch hat ein „Ich“, doch das „verletzte Ich“ gaukelt ihm vor, er sei sein „Ich“.

In dieser Vorstellung „funktioniert“ der Mensch, in der Vorstellung, sich nicht ändern zu „können“. Dabei ist es seine Aufgabe, seinem „Ich“ eines Tages wieder auf Augenhöhe zu begegnen, siehe: Esau-Segen.

Solange ist er das Opfer seiner eigene Konditionierungen, die sich u. a. durch gelebte Unvernunft zum Ausdruck bringt – einer gesellschaftlich tolerierten Unvernunft, die kollektiv als „Vernunft“ verkündet wird und das Vorhandensein der Betreuer geradezu erforderlich macht. Wo ist also etwas zu ändern, wenn sich etwas ändern soll?

Die Unterjochung des Menschen durch sein „Ich“, projiziert er (unbewusst) nach außen, was sich im Allgemeinen als Hierarchie erkennbar macht – die Organisationsform der alten Weltordnung. Wo ist also etwas zu ändern, wenn sich etwas ändern soll?

Die Vorstellung der „freien“ Fiktion
Der nicht selten in US-amerikanischen Filmen vorkommende Satz: „Wir sind ein freies Land“, stellt im Kern nur eine Verballhornung dar.
Gleiches, wenn von „souveränen Staaten“ gesprochen wird, die auch nur Fiktionen sind, wie das „Land“ mit seiner „künstlichen Abgrenzung“. Also mal vordenken und nicht einfach nur nachplappern.

Deshalb hatte Merkel recht, als sie das „eben mal“ mit der Souveränität für „Deutschland“ geregelt hat. Was nichts anderes wäre, als ein souveränes „Deutsches Reich“.

Man sollte also den verwirrenden Aussagen eines Bundesverfassungsgerichtes, dessen Existenz ebenfalls auf einer gelebten Fiktion beruht, wenn es sagt, dass das „Deutsche Reich“ nie untergegangen sei, weil das so schön einfach zu denken ist.

„Schön einfach…“

Souveräne, also selbstbestimmende Staaten sind vom kollektiven „Ich“ geschaffene Luftnummern ihrer „Anhänger-Iche“ – nicht selten dafür belohnte Anhänger, während eine Mehrheit unter gewohnter Fremdbestimmung „unten gehalten“ wird oder selbst noch ein Weilchen auf dem betreuten Komfortsofa zu verweilen gedenkt.

Wer nun meint, es genüge hier ein „Gelber Schein“, scharf gewürzter Patriotismus, ein bisschen Gemeinde, ein teures Seminar oder gar etwas Althergebrachtes, wie einen Rechtsstaat, der irrt.

Es macht mehr Sinn, darüber vorzudenken, ob das Bisherige überhaupt Sinn gemacht hat, statt gewohnt „Wollmäuse“ herumzuschieben.

Besser ist die Frage, was man daraus lernen kann – vorweg genommene Antwort: zu lernen, wie es bisher nicht funktionierte.

An dieser Stelle verabschieden sich die gewohnten Denker und Befürworter allseits beliebter, gestriger Denkweisen, auch wenn sie noch so hübsch auf den „gewohnten Saiten der Konditionierung“ erklingen, indem versucht wird, das Alte als das Neue Morgen verkaufen zu wollen.

Zunächst ist es erforderlich weit genug nach vorne zu denken, indem „das System“ in Frage konsequent gestellt wird und damit sich und seine Denk- und Verhaltensmuster. Es macht wenig bis keinen Sinn, nur daran herumzulaborieren.

Und wie man es drehen und wenden mag: der Einzelne kommt um diesen Prozess nicht herum. Es sei denn er übt Gewalt gegen sich oder andere aus und kommt darin um oder lebt bis zu seinem Ende mit Frust, Resignation und Regression oder übt sich fortan als sich selbst nicht ernst nehmender Teilnehmer.

Ein für den Einzelnen bedeutsames Thema, und das bei der Unmenge an Telefonanrufen jeden Tag, wie früher in der Zeit der Rechtsaufklärung, ein gutes Zeichen… das war ein Scherz.

Humfug
Ich mag jetzt absichtlich mal ein bisschen Irrsinn aus der klassischen Gemüsesuppe formulieren, deren Geschmack so mancher gern durch Umrühren zu verändern gedenkt – besser: dachte.

„Wenn Sie fragen haben, können Sie gerne zu mir kommen. Wenn Sie antworten wollen, müssen Sie woanders hingehen.“

„Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg.“ „Ach! Sie haben auch nichts gelernt?“

Beliebtes
Das Völkerrecht selbst ist kein Recht für den Einzelnen, sondern für Staaten. So müsste es besser „Staatenrecht“ heißen und alle mit einer Stimme sprechen.

Jedoch haben sie diese bei irgendeiner Wahl ja abgegeben und die Betreuung gewählt. Staaten sind jedoch fiktive Gebilde, selbst wenn man noch solange daran glauben mag. Weil es nur auf der Gewohnheit basiert.

„Was nutzt also das Völkerrecht?“ „Wiederum nur, um das System der Fiktion in Frage zu stellen.“

Fiktion in dem Sinne, dass ein System geschaffen wurde, was versucht, den Lebensprozess nachstellen zu wollen, während sich jedoch gegen das Leben gewandt wird. Soviel zu Fiktion und Illusion.

Und warum sollte ein Staat einen anderen verklagen wollen, wenn man doch gute Geschäfte miteinander macht und im Kern auch in das globale Wirtschaftsgefüge eingebunden ist?

Dies, während er gewöhnlich hierarchisch organisiert ist und man auf der einen von der Wertschöpfung der tätigen Masse lebt und gleichzeitig einen auf  „tollen Massenbetreuer“ macht.

Doch was ist, wenn sich der „Staat“ in(!) dem gelebt wird, gegen die eigene Bevölkerung wendet?

„Betreuung kostet Geld. Also: Schwing’ Deinen Arsch!“

Der Betroffene wendet sich an eine Institution des Staates, um den Staat „verklagen“ zu wollen, was die Infragestellung der eigenen Existenz der Struktur zur Folge hätte.

Somit bleibt nur die Infragestellung des Systems von dessen der Staat selbst eine Schöpfung ist.

Im Kern ist „Staat“ nur eine geschaffene Hülle um den Menschen, der in der Rolle als natürliche Person, also in der Rolle als Rechtssubjekt, sich den Gesetzen (positives Recht) und seinen Verkündern unterwirft.

Wer jetzt auf die glorreiche Reichs-Idee kommt, es benötigte zur „Lösung“ lediglich eines „souveränen Staates“ oder „souveränen Volkes“, der hat den berühmten „fehlenden Friedensvertrag“, hat noch nicht verstanden, da diese Form der Souveränität keine real anzustrebende Option ist – auch nicht der Versuch ihrer Realisierung und im Hintergrund das Gefühl doch noch „gewonnen“ zu haben.

Frieden findet im Neuen anders statt, nicht durch Verträge, die in der Regel nur geduldiges Papier sind, während die Waffen im Schrank ruhen und man argwöhnisch umherblickt. Um es klassisch in einem Wort auszudrücken: Kacke.

Es geht um die Infragestellung des Systems und damit einhergehender Entwicklung des Menschen selbst.

Wer hier immer noch Widerstand und Endzeitstimmung im Sinne seiner Vernichtung wahrnimmt, tut gut daran, seine Denk- und Verhaltensmuster zu prüfen. Er ist nur ihr Opfer.

Was sonst noch?
Und wenn es noch so sehr viele Meinungen gibt, sind diese in der Regel an gewohnte Denkweisen geknüpft, mit der die Masse aufgewachsen ist und damit das System selbst(!) erzeugt, dessen sicht- und spürbare Auswirkungen in der Materie zu erfahren sind, nicht selten beklagt und durch „Vorgeschickte“ heroisch bekämpft werden sollen.

Der Grund, warum es in der Aufklärer Szene recht ruhig geworden ist, und sich die Hitzköpfe die Hörner abgestoßen haben. Andere wiederum beschäftigen sich mit hochstilisierten, jedoch ungefährlichen Themen.

Was das Übliche angeht
Im Grund genommen hat sich am Spiel „Räuber und Gen-Darm“ aus den Kindertagen nicht viel geändert – lediglich die Bezeichner und Titel wurden ausgetauscht, die Denk- und Verhaltensmuster blieben jedoch die gleichen – auf beiden Seiten.

Was macht eigentlich ein Spiel zum Spiel? Der wesentliche Aspekt eines Spiels ist das Schlüpfen in eine Rolle und je nach Ernsthaftigkeit der Blicke des mitstreitenden Umfeldes, sein Bestes zu geben – im „so tun, als ob“ – im klassischen Gruppenzwang.

Der Schauspieler ist das Pendant für das „so tun, als ob“ in der Welt: Ein Mensch gewöhnlich in der Rolle als Rechtssubjekt mit einer Staatsangehörigkeit, spielt die Rolle in einem Film (Schauspiel), wo er als maskierter Held für das „Gute“ kämpft. Eine Menge Rollen.

Durch die ankonditionierte Verdrängung erscheint dem Zuschauer seine Welt als die reale, während das geschaffene Schauspiel ja nur eine „Fiktion“ darstellt.

Er erlebt in diesem Fall auf drei Ebenen: die erste, ist die innere, die der Konditionierungen, die entsprechend programmiert auf die zweite, die „Realität“ (durch wahrnehmen, denken und handeln) wirkt, die ihm wiederum eine Projektion auf der dritten Ebene sein eigenes Verhalten aufzeigt, ohne dass er die erste zu hinterfragen in der Lage oder dazu bereit ist. Es war ja schon immer so.

Von Bedeutung ist, wenn sich der Mensch fest entschlossen und vor allem öffentlich erkennbar auf den Weg (zu einer „Lösung“ macht), wobei er nicht drum herumkommt, sich ein Bild von der Kernursache zu machen. Sonst wird das nix.

Der „Weg“ hat nichts mit der gewohnten Denk- und Herangehensweise der Suche nach Schuldigen und Feindbildprojektion zu tun.

Mehr geht es darum, was denn das ist, was das Verhalten „Feindbildprojektion“ und „Schuldzuweisung“ aufkommen lässt. An dieser Stelle findet das „jüngste Gericht“ im Kern statt.

Solange zu wenig nach dieser Antwort geforscht wird, solange gibt es im Hintergrund auch jene, die sich dieser Unwissenheit der Mehrheit zu nutze machen, weil die Masse auf „funktionieren“ in ihren eigenen Familien konditioniert wurde.

Vorteil für all jene, die im Hintergrund „die Fäden ziehen“ und ziehen können, weil es genug „Marionetten“ gibt.

„Wo es Narren gibt, gibt es auch Ganoven.“ Norbert Wiener, Kybernetiker

Die Masse wartet für gewöhnlich gegenseitig auf sich selbst, während sie dabei mit anderen die „beste“ Meinung teilt, Veränderung bei anderen fordert, während sie darauf hofft, selbst nicht betroffen zu sein. Die beste Form von „so tun, also ob“. Die Masse erzeugt selbst das System, was sich zunehmend gegen sie richtet.

Man sieht also, Reden ist nur Reden und wenn es ums Tun geht, entpuppt sich so manches auch als Wunschgedachtes – in der Regel „Lösungen“, basierend auf Verdrängungskonzepten oder sonstigen Absurditäten, wie auch „Revolutionen“.

„Revolutionen“ (to revolve = im Kreise drehen), in denen in der Regel die „abtrünnigen Führer“ gegen andere „Führer“ ausgetauscht werden. Besser ist jedoch Evolution (to evolve = sich entwickeln), die sich dann einstellt, wenn man mit der Infragestellung des Systems beginnt.

„Warum also nicht mal das dickste Brett bohren?“

An die „selbsternannten Reichsbürger“: Es geht nicht darum, als aufgebrachte selbstverwaltende Schafsherde wieder nur die nächste gute, alte Betreuung anzusteuern – während die „Vorerkoren“ bereits ihre „Hirtenposition“ andächtig eingenommen haben.

„Es geht darum, wieder „Herr“ über sich selbst zu werden und nicht „Herr“ über andere. Die anderen dienen dazu, diesen Weg nur zu begehen.“

„Ja, aber die anderen…“

Denn mit der Einstellung an den bisherigen Konditionierung und daraus hervorgegangenen Verhalten festhalten zu wollen, ermächtigt der Mensch (Esau) sein „Ich“ (Jakob).

Das Festhalten an diesem „Vertrag“, dass der Mensch sein „ich“ sei, macht ihn zum Unterjochten dieser seiner eigenen Denk- und Verhaltensmuster, „weil er ja sowieso nichts ändern kann“ und „andere“ sich erst mal zu ändern haben.

Hat man diesen gesellschaftlichen Zustand erst einmal erkannt, dann mutet nicht nur das ganze Szenario aus „Reichsbürgern“ und „Verfassungsgetreuen“ wie eine Ansammlung kleiner Höllen an, in denen man sich als „gleichgesinnte Mitstreiter für die gerechte Sache“ zusammenfindet, um das gemeinsame Schicksal in heimisch anmutender Atmosphäre zu teilen.

An dieser Stelle kann ich beide beunruhigen: Es ist beides nur Denken der alten Ordnung, was sich durch Festhalten an Fiktionen(!) zum Ausdruck bringt.

Dies nicht selten, während das ultimative Beschäftigungsthema sich brav an den Systemregeln (nämlich „dagegen zu sein“) orientiert, in der Vorstellung, doch noch als „Sieger“ hervor zugehen, was ebenfalls nur eine Erfindung des „Ichs“ ist – wie der Verlierer.

„Man „gewinnt“, wenn man das System in Frage stellt – ein Nichtnullsummen-Spiel, weil es sich am Lern- und Entwicklungsprozess des Lebens orientiert.“

Der klassische Mensch (funktionierend nach seinem „Ich“, ohne zu wissen, dass er sich ändern kann) versucht immer gegen andere(!) gewinnen zu wollen, während jedoch die Aufgabe darin besteht „mit sich selbst“ zu gewinnen, indem er sich entwickelt und seine bisherigen Denk- und Verhaltensmuster in Frage stellt.

„Es handelt sich also um eine mental-sportliche Herausforderung, da das System auf der mentalen Ebene agiert. Was im „Außen“ beobachtet wird, ist lediglich die durch die eigenen Systemverhalten beeinflussten Methoden: Wahrnehmung, Beobachtung, Fokus und nachfolgende Denk- und Erkenntnisprozesse.“

 „Ich will die Schweine hängen sehen.“

 „Das Alte muss erst weg, dann können wir das Neue machen.“ „Und wann kommst Du dann wieder?“

 „Wer sich jedoch wie ein Opfer benimmt, darf sich nicht wundern, wenn er auch wie eines behandelt wird.“

„Ich bin kein Opfer, ich bin ein Kämpfer!“ „Kampf ist lediglich ein Verdrängungskonzept des Opfers, um sich im Kern gegen (jegliche/mögliche) Veränderung – in der Regel damit verbundener eigener Entwicklung – zur Wehr zu setzen.“

 „Ja, aber die anderen wollen doch was von mir und ich muss mich zur Wehr setzen!“ „Das liegt daran, dass jene, die sich als „Gegner“ und „Feinde“ präsentieren genauso funktionieren.“

Und in der Tat ist es nur ein Spiel.

Jedoch erscheint es dadurch „ernst“, weil „Existenzen“ („Herr Berg, wir haben Familien, wir haben Häuser und wir haben Schulden.“) auf dem „Spiel“ stehen und sich deswegen nicht selten für entsprechendes Verhalten belohnt(!) unterworfen wird.

Ich kann ja sowieso nichts machen
Eine Regel ist die Trennung in „mein“ und „dein“, als übergestülpte Eigenschaften von Dingen.

Der Habende – also jener, der bereit ist, Hab und Gut zu verteidigen, verkörpert damit die alte Ordnung.

Niemandem gehört irgendetwas und deshalb kann man auch nichts verkaufen. Land (politisch), ist lediglich eine Überlagerung von Boden, dessen vernunftvoller Umgang dabei dem Menschen in die Hand gegeben wurde. Und wie sieht die Nummer in der Realität aus?

„Ich muss ja so sein und kann nicht anders, weil die anderen auch so sind.“

Jene funktionieren nach ihren Konditionierungen, die sie in der Regel nicht zu ändern bereit sind, da „ihre“ Verhaltensmuster ihre „Existenz“ bestimmt – im Kern nur die Existenz ihres „Ichs“, was Zeter und Mordio schreit, um sich selbst nicht ändern zu müssen.

„Der Mensch muss im Geiste sterben, um neu geboren zu werden. Andere ziehen den materiellen Tod vor.“

Das „Ich“, welches sich durch materielle Umhüllungen Besitz (besetzen), Hab und Gut zu schützen versucht, indem es eben diese schützt und verteidigt, um so seine(!) eigene Existenz zu rechtfertigen und zu verteidigen.

Schutz und Verteidigung der eigenen Denk- und Verhaltensmuster, die das „Ich“ selbst ausmachen!

Der durch das „Ich“ im Außen geschaffene Feind, soll so über die wesentliche Aufgabe (des Menschen) hinwegtäuschen und den Menschen nicht nur in Beschäftigung und Ablenkung halten, sondern durch die entstehende Aufmerksamkeit des entstandenen realen(!) Feindes, seine eigene Existenz rechtfertigen zu wollen. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Die Fiktion als solche erkennen
So etwas wie ein „Deutsches Reich“ stellt genauso eine Fiktion dar, wie eine „BRD“ oder sonstige, hübsch benamten Überlagerungen von Boden, die sich Länder oder Nationen schimpfen, in(!) denen Menschen leben.

„Als Fiktion bezeichnet die Rechtswissenschaft die Anordnung des Gesetzes, tatsächliche oder rechtliche Umstände als gegeben zu behandeln, obwohl sie in Wirklichkeit nicht vorliegen. Hierbei kann die Fiktion das genaue Gegenteil der tatsächlichen Umstände als rechtlich verbindlich festlegen.
Eine Fiktion kann deshalb im Prozess auch nicht widerlegt oder entkräftet werden, da sie definitionsgemäß vom tatsächlichen Sachverhalt abweicht.
Das Wort „gilt“ ist in Gesetzestexten ein Indiz für das Vorliegen einer Fiktion, sie kann sich aber auch in Legaldefinitionen verbergen.“ Fiktion(Recht), Wikipedia

Soviel abschließend zum Thema „geltende und nicht geltende Gesetze“ und allem, was damit in Zusammenhang steht.

Wenn also von System gesprochen wird, reicht es nicht, irgendwelche anderen, als „ungültig“ deklarierten Gesetze gegen als „gültig“ erachtete austauschen zu wollen.

Gleiches Prinzip findet sich auch bei „Staatsgebilden“ und natürlichen Personen (der Mensch in der Rolle als Rechtssubjekt) usw.

Zum Thema (positives) Recht das sich auf Augenhöhe mit dem überpositiven Recht (Naturrecht, Vernunftsrecht) trifft. Zwischen diesen beiden entscheidet der Mensch, ob er als solcher sich den Regelwerke „seiner“ Natur orientiert, der Entfaltung der Vernunft oder als natürliche Person (er in der Rolle als Rechtssubjekt) „sein“ Leben lebt oder gelebt bekommt.

Die eigene, innere Entwicklung ist der einzige Weg „aus dem System“ durch seine Infragestellung. Denn das System ist nur eine handvoll mentaler Regelwerke, die dem Menschen über die Jahrhunderte aus der Gewohnheit heraus auferlegt wurden.

Am Ende wird auch er erkennen: Es gibt keine anderen Schuldigen. Denn es wäre wieder nur eine Verdrängung.

Musikalische Untermalung: