Kartesianische Irrlehren in der Hochkonjunktur bedeutungslos

(Aus: “Als Descartes sein „Weltbild“ modellierte, ahnte er nichts über die verheerenden Folgen”, K.H. Schubäus)

Warum hinterlassen kartesianische Irrlehren in der Hochkonjunktur keinerlei Spuren, und warum zerfallen Wirtschaftsstrukturen unter dem gleichen Phänomen in Krisenzeiten?

Hochkonjunktur verzeiht Fehler und Unterlassungen. Alle schöpfen aus dem Vollen. Der Schwarmintelligenz von Fischen ähnlich, gibt es für Konsumenten nur ein Ziel: Triebhafte Begehrlichkeiten. Auf diese Weise werden wirtschaftliche und monetäre Kreisläufe auf hohem Niveau zum Selbstläufer.

Ein in der Hochkonjunktur optimal funktionierendes Immunsystem ignoriert kartesianische Lehrmeinungen als harmlose Störfaktoren. Erreger, bei denen es sich nicht lohnt, Abwehrmechanismen zu mobilisieren.

Ganz anders in Zeiten der Stagnation. Hier reicht das Immunsystem nicht aus um genügend Abwehrkräfte zu mobilisieren, die Flut der Erreger einzudämmen. Es zeigen sich offensichtliche Mangelerscheinungen, gegen die konventionelle Medikamente (Lösungsmuster) keine Wirkung zeigen.

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