Kennen Sie den Unterschied?

(v1.5) Vor vielen Jahren lernte ich jemanden kennen, der sich mit dem Thema „Klima und CO2“ beschäftigte. Dabei unterschied er zwischen zwei CO2-Prozessen: dem natürlichen Regelkreis, wobei von „Bio-CO2“ und einem vom Menschen geschaffenen Regelkreis, wobei er von „Fossil-CO2“ sprach.

Im kurzzeitigen Bio-CO2-Prozess sind Mensch, Tier, Pflanze und damit auch der Prozess der Photosynthese eingebunden, während sich der vom Menschen geschaffenen Fossil-CO2-Prozess an diesen ersten (über die willkürliche Vermischung beider Prozesse) andockt, der durch Verbrennen von Gas, Kohle und Öl  langzeitgebundenes CO2 zum vorhandenen zusätzlich in die Atmosphäre mit einbringt.

Ich kann mich nur noch ganz grob an den damaligen Dialog entsinnen, wo derjenige seine Gedanken damals auch an die Politik richtete, um näher über das Thema aufklären zu wollen. Dort sagte man ihm, dass es für die Wähler ja viel zu „kompliziert“ sei.

(Anmerkung: Zwei DIN-A4-Seiten mit einer verständlichen Erklärung seien zu „kompliziert“? Nun ja. Jeder hat schließlich seinen eigenen Bewusstwerdungsprozess (natürliche Entwicklung) und vielleicht lässt man das jene lieber selbst entscheiden, für wie „kompliziert“ sie es wirklich halten. Es sei denn, man mag den Wähler weiter „dumm“ halten. Denn wenn der Wähler klüger wird, als die Politik, die er bisher zu wählen pflegte, dann ist es vorbei mit dieser.)

Insgesamt habe ich mir jedoch die Frage gestellt, warum so etwas wie „Kunststoff“ gibt und welche Produkte aus Gas, Kohle und Öl darüber hinaus entstehen, deren Existenz man möglicherweise eine unökologische (unvernünftige) Eigenschaft nachsagen könnte.

Auf diese Weise offenbart sich einerseits der wahre Umfang des Getanen, der sich im Übrigen nur am Leben hält, weil Menschen dadurch Arbeit haben und so „Geld“ verdienen, um das, was sie mit „Existenz“ bezeichnen, aufrechterhalten zu können.

In Wirklichkeit geht es den meisten darum, durch Arbeit und Geld verdienen, um so dem Schmerz aus dem Wege zu gehen, während dieser möglichst „woanders“ oder bei „anderen“ stattfinden soll, während das eigene Dasein mit Pflästerchen, Schutzmäntelchen und reichlich Ablenkung übertüncht werden soll – während der Planet dabei „vor die Hunde geht“.
Doch das sieht vor lauter beschäftigt sein ja glücklicherweise niemand: „Er hat ja auch keine Zeit, denn er muss ja arbeiten und Geld verdienen.“

So nimmt der gewohnte Verdränger willentlich an einem globalen Verbrechen teil – und handelt gegen das Leben selbst.

„Wo versteckt sich ein Gegner am besten? Dort, wo man ihn am wenigsten erwarten wird. Er versteckt sich hinter ihrem Schmerz, Jake. Sie beschützen ihn mit ihrem Schmerz. Umarmen sie den Schmerz, dann gewinnen sie auch das Spiel.“ „Revolver“, 2005

Um die alte Ordnung zwischen Betreuten und von ihnen gewählten Beschützern aufrecht zu halten, zielt das Hinzufügen von Schmerz darauf ab, sich gemeinsam an den aus der ersten Bestrafung zu erinnern, den man gleichzeitg zu meiden versucht. Jedoch muss das genaue Gegenteil getan werden, um ins Leben zurückkehren zu können.

Jetzt verstehe ich auch, warum kaum jemand wirklich etwas macht, weil so die Konzentration auf die Droge „Geld“ und damit „kaufbar Ablenkungen“ nachlassen würde.
Der Hinweis auf einen möglichen „Entzug“ von Geld ist deshalb das letzte Mittel, um den sich selbst Untergebenden, eine Demütigung zu verabreichen. Dabei reicht es aus, wenn nur auf die Möglichkeit hingewisen wird und die so erzeugte Angst im Angesicht einer möglichen Realität, den „Aufmüpfigen“ schnell wieder in kontrollierte Bahnen verweist.

„Wenn Du die Regeln änderst, die dich kontrollieren, dann änderst du auch die Regeln deiner eigenen Kontrolle.“ „Revolver, 2005

Letztlich zieht sich das ganze Tamtam nur hin, weil dem Augenblick – wo man sich die erste Bestrafung wieder vor Augen führt und damit eine Auflösung/Entzauberung stattfindet – möglichst lange aus dem Wege gegangen wird.

Verstehen Sie, warum soviele nur mit Schmerz lernen? Und sie anderen, die leichter Dinge durch Leben gehen, diesen Zustand missgönnen? Damit sie sich gleichzeitig selbst daran erinnern, dass der Schmerz und die anerzogene Selbstunterdrückung ihr Leben bestimmen.

Etwas zum darauf herum- und weiterdenken, wie sehr der Mensch doch für das Klima mitverantwortlich ist und wie er auch sein selbstgeschaffenes Gefängnis wieder verlassen kann. Eine CO2-Steuer ist klassisch kontraproduktiv, neuzeitlich nur ein weiteres Mittel, um zum Denken anzuregen – also nicht nur gewohntes Klagen und Beschweren.

Anmerkung: Da waren eine Menge Fehler drin. Zeit, auch mal eine Pause einzulegen.

Nachtrag: Die äußeren Feinde gehen der Politik langsam aus – außer natürlich innerhalb ihrer eigenen Kaste aus gegenseitiger Selbstbeschäftigung, -bestätigung und -anfeindung. Dabei gibt sie ihr Bestes, um sich regelgerecht selbst abzuschaffen. Ihre Offensichtlichkeit ist nicht nur zu erahnen. Das Feindbild ist das erste und das letzte Mittel, um die eigene Rollenexistenz rechtfertigen zu wollen.

Der gewohnte Denker sieht darin noch Bedarf sich darüber zu beklagen, zu jammern und sich beschweren zu wollen. Das hält ihn weiter selbst davon ab, die Dinge auch aus einer anderen Sicht betrachten zu können und er auf diese Art und Weise noch weiter Teil der alten Ordnung bleibt.

„Klima“ ist dabei nur ein emotional übertaktetes Thema, um weiterhin das Steuer für belegt erklären, die Masse damit lenken, um anschließend einen mit Steuern finanzierten „Infinity War“ des schuldigen, unvernünftigen und gewissenlosen Bürgers/Wählers gegen die Natur gestalten, um so weiter Teil des „Handgepäcks gesellschaftlicher Notwendigkeiten“ bleiben zu wollen.

Dass es weiter nur darum geht, den in der  Familie unvernünftig und gewissenlos „geformten“ und hörigen Menschen (der sich für vernünftig und gewissenhaft hält, „so tun, als ob“ (Spiel)) als Zugpferd für überdauerte Politik in diesem Zustand weiter an der Kandarre halten zu wollen, darüber wird noch geschwiegen.

Das ist vollkommen verständlich, da Veränderung nur vom Menschen selbst kommen kann und keine Angelegenheit ist, die „per Order di Mufti“ von oben kommt und anschließend einzuhalten ist. Verstanden, warum die „Gewalt“ vom „Volke“ ausgeht? Das klappt natürlich nicht innerhalb des kollektiven Rollenspiels, was bis jetzt noch für die einzige Realität gehalten wird.