Kennen Sie Entropie?

So wundert man sich gewöhnlich kaum, warum alles immer komplizierter und unübersichtlicher wird und das „Zusammenhalten“ der eigenen Strukturen immer mehr Energie erfordert – egal in welcher Form und selbst, wenn es an der Lebensqualität jener nagt, die diese zunehmende Komplexität selbst erschaffen haben, ohne dass dies ihnen in der Regel bewusst sein mag. Es war ja schon immer so.

„Opium bringt Opi um.“

Die liebe Energie. Und leicht füllt sich der Tag mit zunehmendem Aufwand, den eigenen Kram zusammenhalten zu wollen und da ja alles „gewohnt“ ist, kommt irgendwann der Punkt, wo die Struktur so kompliziert ist und das Geraffte, Gesammelte und Erreichte mehr und mehr Aufmerksamkeit von seinem Besitzer (Besetzer) benötigt. Verteidigung und Erhaltung sind angesagt.

Dies erfordert „selbstverständlich“ zusätzliche Energie, die „irgendwo“ ja herkommen muss, während die eigentliche Aufgabe (Fähigkeiten, Verstand, Denken, Können und Wissen), die erst zum Besitz führte, zunehmend weniger oder gar nicht mehr erfüllt wird.

„Krieg ist jene Handlung, um am Ende mit fremden Mitteln und Ressourcen die eigenen Strukturen aufrechterhalten zu wollen.“

 „Nehmt euch so viel, wie ihr tragen könnt.“

„Die Titanic hat Rettungsringe aus purem Gold.“

„Krieg beginnt bereits da, wo Wahrgenommenes gewollt wird.“

Wenn Stephen Hawking davon spricht, dass „Gier“ und „Dummheit“ die größten Bedrohungen sind, dann nur aus jenem Grund, dass sich die Mehrheit weiterhin in einer Vorstellung bewegt, um mit vorhandenem Wissen etwas „anderes“ erreichen und verändern zu wollen, während man gleichzeitig am Alten festzuhalten gedenkt – und Veränderung erst mal „woanders“ stattzufinden hat.

„Gier – das Prinzip vom mehr des Selben.“

Wissen ist bei der Thematik aller gesellschaftlichen Thematiken nur ein Aspekt. Denn was vielmehr in den Fokus der „Veränderer“ rücken sollte, ist die Art und Weise, wie das Wissen zur Anwendung kommt.
Und an dieser Stelle gelangen wir wieder zu den konditionierten Denk- und Verhaltensmustern und Gewohnheiten – im Wesentlichen beruhend auf Bewahren, Behalten, Sichern, Erhalten, Empfangen, Bekommen und Kriegen usw. und damit verbundener Euphorie, Schönrederei und Gutmenschentum.

Dass die Politik selbst nicht viel weiter ist, sieht man ganz hübsch an den kurzsichtigen „Lösungsmustern“, Probleme dahingehend lösen zu wollen, indem man das, nachdem die Mehrheit giert andern zunächst wegnimmt oder sich sonst wie mit Symptomen kämpferisch auseinander zu setzen mag, während die Grenze der Sinnhaftigkeit bereits lange überschritten ist.

„Wie war das mit dem Rubikon?“

„Der Wähler hört gerne seine Meinung von seinen Erwählten.“

Mit demselben Wissen aus denen die Probleme entstanden sind, lassen sich jene Probleme nicht lösen.“

 „Solange du nur das hören willst, was dir gefällt, wird sich an deiner Situation nichts verändern.“

Dazu ein Zitat aus der Vergangenheit: „Verhaltensmuster ändern sich nie. Sie sterben immer nur aus.“

Ab und zu höre ich, dass die „Eliten“ für die vielbesagte Bevölkerungsreduktion „verantwortlich“ seien. Vielmehr ist es all jene, die weiterhin an überholten Denk- und Verhaltensmustern festzuhalten gedenken und sich letztlich selbst wegreduzieren, während sie mit dem Finger auf andere zeigen, die für alles Schuld tragen sollen.

Das Bewusstsein wird sich dieses Mal nicht wieder ans Kreuz nageln lassen, damit die „Unschuldigen“ weiter ihr Unwesen treiben können.

An dieser Stelle sei noch zu sagen: So habt Dank, für euer Opfer. Wir werden in der Zukunft Euer gedenken.

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