Kurzes zu: Wir müssen was tun

Real Es gibt nichts mehr zu tun, denn es regelt sich bereits von selbst. Denn die wesentlichen Lösungsmodelle für die Neue Zeit liegen bereits vor. Und das Alte schafft sich sogar schon selbst ab. Es gilt lediglich gelassen zu bleiben, denn rechten Moment ausharrend. Der Moment des Kairos. Mehr nicht.

Nur das Ego will immer was tun oder erwartet (von anderen) Ergebnisse. Und den Beharrlichen? Den lässt man einfach gewähren, bis er selbst erkennt – so spart man sich auch die Energie für Aufklärungen und Erläuterungen und lässt die anderen denken, was sie mögen.

Auffällig jedoch, dass sich so mancher über die eigene Aufgabe bisher nur wenige oder keine Gedanken gemacht hat. Und er Dinge zu verrichten gedenkt, von denen er weder Ahnung hat und ihm jegliche Erfahrungswerte oder Wissensgrundlagen dazu fehlen.
Meist ist sein Kopf nur mit Euphorien, Schwärmereien und Wunschgedanken gefüllt, die früher oder später ent-täuscht werden.
Und wenn man es alleine nicht kann, dann sucht man sich andere – die es dann aber auch nicht können. Zumindest ist man aber nicht mehr alleine.

„Seemann sucht Schiffbauer für neues Schiff. Denn nur so macht der Seemann auch Sinn. Der Seemann ist jedoch kein Schiffbauer. Und was ein Schiffbauer ist und tut, weißt er auch nicht. Aber jeder will dabei mitreden.“

Erkennbar, dass man auf dieser Ebene der Wahrnehmung durch seine Aufgabe mit dem Wandel und und verbundenem Gestalten in Resonanz geht. Materie hat wohl was mit Möglichkeit zur Gestaltung zu tun.

„Es gilt das Geistige mit dem Täglichen zu verbinden. Danke, Herr Melamed.“

Naheliegend, seine Hände zu betrachten, was man selbst kann und was damit verbunden, die eigene Aufgabe ist (Einschiebend: Ich genieße, wenn ich sehe, was mir an Zugang zu Wissen im Leben zuteil wurde.). Denn durch die Aufgabe und das Tun manifestiert man das Neue. Geredet oder gehört, verpufft es aber nur. Und vom „Pizzareden“ ist noch keiner satt geworden. Und wenn Gedanken zu Realität werden, dann geschieht das stets: durchs Tun.

Materie ist manifestierter Gedanke und Erinnerung. An dieser Stelle kann man erkennen, dass Materie wohl auch existiert, weil es dem Ganzen sonst zu langweilig wäre.

„Schatz, das Essen ist fertig.“ „Moment, Mutti. Ich muss noch die Materie erfinden.“

Der Gestalter gestaltet, wenn er seine eigenen Hände nutzt. Denn nur so wird das, was er gestaltet zu einem Teil seines Selbst, seiner Wahrnehmung, seiner Erfahrung. Denn es erfährt sich selbst durch jeden Einzelnen. Man erlebt es nur mit. Die Geträumten erträumen.

Noch in Gießen, kam jemand auf mich zu. Er wolle Menschen über ein mechanisch-energetisches-Prinzip aufklären. Es ging um „freie Energie“ und ob ich da etwas für ihn tun könne.
Als ich ihn fragte, welche weiteren, aufklärenden Gedanken er sich bereits dazu gemacht habe, verneinte er dies und ich entgegnete ihm: „Es ist Deine Aufgabe, wenn du etwas erreichen willst. Wenn ich es tun würde, wäre es die meine. Jedoch ist dies nicht mein Thema, denn da gibt es bereits andere. Werde dir deiner eigenen Aufgabe bewusst.“

Und das Tun ist nur dann wirksam, wenn es zur rechten Zeit getan wird.

Andere Länder, andere Sitten…?
Da findet in Essen eine Veranstaltung statt, wo der Eindruck entsteht, tiefster Vergangenheitsbewältigung zu begegnen. Vernommene Inhalte, bestehend aus Problembeschreibungen, Beschuldigungen und Stigmatisierungen – lediglich ergänzt durch hektisch-lauthalses Neudeutsch aus „Shit, Fuck und Verpisst Ditsch!“, gepaart mit gewohnt proletarisch-kommuninstischem „Ami und BRD go home“.

Für solche Einstellungen hat die Wissenschaft eine noch umfassendere Maßeinheit erfinden, um den Abstand zwischen wahrgenommenem Problem und Lösung definieren zu können: Parsec.

Das Schauspiel erinnerte mehr an einen amerikanischen TV-Prediger oder eine Saturday Night Live Sendung. Jeder mag jedoch seinen Weg gehen. Doch Ruhe sollte bei der Aufgabe schon einkehren.

Der Hörer hörte wieder gerne seine Meinung. Wie gut, dies durch zu haben. Wohl dem, der sich noch davon beeindrucken lässt.

Durchschreitet man beobachtend die Szenerie, so findet man wenigstens einige Wenige bei klarem Verstand – die Szene fluchtartig verlassend. Man trifft sich später als Gleicher unter Gleichen.

Und jetzt?
In einer Übergangszeit werden zwei Welten nebeneinander existieren, das Alte und das Neue. Die Interphase der Karyokinese. Auf diese Weise ließe sich auch die verbleibend schlafenden Mitmenschen mit ihren „reichs-beharrlichen Neubetreuern“ erklären.

Wobei nun die Zeit sich schnell entwickelnder Realität gekommen ist. *Wer den Krieg will, wird ihn erleben, wer Frieden will, wird ihn erfahren: Du bekommst, was du dir nimmst.

Das Alte?
Es bewegt sich weiter im klassischen System künstlicher Vorstellungen und Konventionen. Wer an der bestehenden Realität festhält, tut gut daran, sich mit der Eigenverantwortung zu beschäftigen. Und wer richten will…*