Links, rechts, vor, zurück…

Im Lager der Rechten und im Lager der Linken… immer wieder gern gesehen, spukt die Dummheit in den Köpfen, sich über Polarisierung – nicht selten als Werkzeug und gefälliger Spielball der herrschenden Mitte – vergewaltigen zu lassen. Ein recht kurzweiliges Programm.

„Linke und Rechte sind nur die Handlanger der Mitte.“

Ein Satz aus dem Kommentar, den ich auf der TAZ zu den rechten Montagsdemos geschrieben habe. Veröffentlicht ist er auch.

Zwei spielen Schach, ein anderer bestimmt die Regeln nach Gutdünken. Gutmenschen vor.

Der Glaube ein eigenes Fürstentum, wie bei einer Partei (Part, Teil), sei die Lösung, bewegt sich in einem absichtlich falsch gelernten Irrglauben. Gleiches gilt für das zusammenleben zwischen Mann und Frau. Denn im Grund genommen gilt es durch gedankliche Mischung der konditionierungen und Ideologien ein „Best of“ zu entwickeln, was sich als Tor aus der kollektiven Sackgasse darstellt.

Die geistige Selbsthaltung führt dabei zu immer mehr vom selben Thema zu sammeln, um sich argumentativ am Alten festklammern zu wollen. Es geht um Erhaltung und nicht Entfaltung. Das Prinzip vom mehr des Selben. Exponentielles in der geschlossenen Anstalt – bis es knallt.

Polarisierte Berichterstattung ist dabei der Fliegenfänger, die gewohnte Konditionierung der Masse zu stimulieren und sie sich so aufmerksamkeitsgefügig zu machen.

„Weiter denken hat nichts mit weiterdenken zu tun.“

Denn Ersters dreht sich im fröhlichen Reigen kollektiven Händchenhaltens. Wer den Kreis verlässt , wird erschossen – aber zunächst nur ganz freundlich. 😀

Die Gesellschaft und ihre Konventionen unterliegt in ihrem Sein dem Geldsystem und dessen Mechanismen. Und diese wirken gerade mit der Frage: Wie wäre es jetzt mit notwendiger Anpassung?

„Anderes Denken, andere Welt. Anderes Miteinander.“

Die NPD (vom Verfassungsschutz unterwandert) gedenkt eine Kandidatin für die OB-Wahl in Dresden (Bei Peter Frühwald gelesen) zu unterstützen. Der Mechanismus der Untergrabung hat mittlerweile den Sinn, das sich das Getrennte im Alte  gegenseitig auszulöschen versucht – mit der Masche des „braunen Anstrichs“.

Wie gut, dass das alles ein Ende haben wird.

Denn wie im vorangegangen Beitrag über die Hierarchie, findet Wandel durch einen tiefgehenden Umdenkprozess statt.

Jedoch lässt sich die willige Masse durch das Vorzeigen von Flüchtlingen von ihrem Umdenkprozess in einen reinen Verteidigungsprozess hineindrücken. Schade.

Schade auch, wenn jenes Denken sich nur um Gewinnen oder Aufgeben dreht, statt sich im Weiterdenken zusammen zu finden. Aber das ist auch eine Konditionierung, die sich im alten System wiederfindet.

Auch nutzt es nichts die Seiten zu wechseln. Es gilt sie zu verlassen. Sich auf das alte Spiel des Gegeneinanders gar nicht mehr einzulassen.