Mal weitergedacht…

Der stattfindende Wandel wirkt sich sowohl auf die gesamte Gesellschaft wie auch ihre Strukturen aus. Während sich so mancher ein besseres Vorgestern zurücksehnt, zeigen die Signale jedoch in eine andere Richtung. Und das ist auch gut so.

Schaut man sich die letzten 100 Jahre staatlich orientierter Bemühungen an, so ist eine Entstaatlichung deutlich erkennbar. Zum einen durch die Eintragungen in Firmenportale, der Hinweis auf die USt-IdNr. sowie:

„Tatsächlich aber sind die europäischen Völker ihre Staaten, ihre nationalen Volkswirtschaften, sind alle Unternehmen, von der Entwicklung der Welt, von der ich sprach, auf das Stärkste berührt. Sie wissen es nur noch nicht. Sie haben es nur noch nicht verstanden…“ Helmut Schmidt anlässlich der Verleihung des Preises des Westfälischen Friedens 2012, Quelle: Youtube

Der Hinweis auf das Handelsrecht zeigt weiterführend auf fehlende Verträge zwischen wertschöpfenden und wertschöpfungsfreien Strukturen hin, die seitens der wertschöpfungsfreien zu raubritterartigem Verhalten führen. Schlussfolgernd…

Gesetze, als staatliche Regelwerke, benötigen zur Geltung einen räumlichen, abgegrenzten Bereich, einen Staat. Staaten bilden sich aus den ihnen angehörenden Personen. Personen sind hingegen nur Fiktionen. Staaten an sich sind nur  künstliche Überlagerungen von ungeteiltem und namenlosem Boden. Schlussfolgernd…

Abgrenzungen sind Ergebnisse es sich abgrenzenden „Ichs“. Auf „staatliche Ebene“ ist es ein „Großer Bruder“, ein Produkt vieler „gleicher, kleinerer Brüder“.

Was das „Völkerrecht“ betrifft, so steht im Artikel 35, Abs.1: „Der Zugang zum Gerichtshof steht den Staaten offen, die Vertragsparteien dieses Statuts sind.“

Die letzte Illusion einer Rechtsstaatlichkeit enttarnt sich mit dem Urteil des BVerfG vom 25.07.2012, das die Wahlgesetze nicht mehr gelten – rückwirkend. Der Rest der Gesetze ist mangels räumlichen Geltungsbereichs für die Tonne. Schlussfolgernd…

Recht und Gesetz sind wiederum vom Menschen künstlich geschaffene Regelwerke, innerhalb der alten Ordnung, um die Auswirkungen gesellschaftlich tolerierter Unvernunft symptomartig behandeln zu wollen, die als Verhaltensmuster im „Ich“ abgelegt ist, was die Persönlichkeit des Menschen ausmacht. Schlussfolgernd…

Unvernunft wiederum macht die Existenz von Betreuern notwendig. Schlussfolgernd…

Erkennbar, dass es kein Rückwärts mehr geben wird.

Damit wird der „patriotisierte“ und „michelisierte“ Deutsche (Volkszugehörigkeit definiert sich durch Volkstum, Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur.“ Auszug aus dem Bundesvertriebenengesetz (auch ohne räumlichen Geltungsbereich)) in die Lage versetzt, doch lieber mal nach vorne zu schauen. Hitler ist zudem tot und der wurde unter anderem von jüdischen Banken finanziert. Der kommt nicht wieder.

Die Nummer, die am Laufen ist, geht über die gewohnte Denke mit den üblichen Verdächtigen, wie Alliierten, Illuminaten, Freimaurern, Zionisten und was da sonst noch so an „Verschwörungsakrobatiken“ unterwegs ist, hinaus.

Der Deutsche ist das Opfer seiner eigenen Konditionierungen, die er bezüglich der Neuen Zeit in Frage stellen sollte, wenn er den letzten Zug nicht verpassen will. Denn erzeugt dadurch selbst das, was ihm widerfährt.

„Wo es Narren gibt, gibt es auch Ganoven.“ Norbert Wiener, Kybernetiker

„Wer sich wie ein Opfer benimmt, darf sich nicht wundern, wenn er wie eines behandelt wird. Dazu nachlegend: Kampf, Widerstand und Flucht, sind nur Verdrängungskonzepte, um am Bisherigen festhalten – im Kern an den bisherigen Denk- und Verhaltensmustern (im „Ich“) festhalten zu wollen.“

Die ganzen Schreckgespenster sind deshalb notwendig, damit nicht nur der „michelisierte“ Deutsche endlich wach wird. Der entstehende Widerstand ist dabei die Gegenwehr des „Ichs“ gegen Veränderung. Es macht also Sinn, sich mit dem System auseinandersetzt, statt mit „Baustellen“ innerhalb des Systems und der Suche nach Schuldigen und Verantwortlichen.

Wie sieht es weiter aus?
Wie man es drehen und wenden mag, ist und bleibt die Wertschöpfung wie auch der damit verbundene Entwicklungsprozess sowie die damit verbundene Gewährleistung der Lebensgrundlagen des Menschen auch weiterhin Dreh- und Angelpunkt.

Eine neue Wirtschaftsordnung, die sich an den Prinzipien der natürlichen Ordnung orientiert, macht dies möglich. Die lässt sich natürlich nicht per Order die Mufti oder per Gesetz verordnen.

Da sich das jedoch kaum jemand das vorstellen – besser: er dies erkennen kann, weil er in den gewohnten Denk- und Verhaltensmustern (siehe meine Beiträge und damit verbundene Aufklärung) unterwegs ist, was ca. 99% der Menschen auf diesem Planeten ausmacht, ist die Vorgehensweise in die Neue Zeit auch mit einem entsprechenden Vorgehen und Aufklärung verbunden.

Zumindest muss nichts mehr erfunden werden. Was bin ich froh, nicht nach Lösungen noch suchen zu müssen. Darüber kann man sich auch austauschen.

Wer sich jetzt mal umschaut, der wird sich fragen, ob das noch so gewollt und gewünscht ist. Denn: „Mit dem Wissen, was man hat, bekommt man nur das, was man kennt.“

Ebenfalls erkennbar: Alle Gewalt geht immer noch vom „Volke“ aus – auch der Widerstand gegen Veränderung. Klassische Politik verkauft das Gestern nur aus dem Grunde, weil beim wählenden „Volk“ eine entsprechende Nachfrage herrscht.

Ist also gestern immer noch mit „besser“ zu bezeichnen?

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