Mit Schirm, Charm und Milliarden

http://tinyurl.com/23tmf9o (Süddeutsche.de)

Mit Geldmitteln allein, ist die Mehrheit heutiger Probleme nicht zu lösen, gleich wi groß so ein „Rettungsschirm“ angelegt sein mag. Letztlich geht es nur darum, das Brimborium weiter zu veranstalten, was sich so mancher Protagonist aus Angsträumen ausgedacht hat.

Einer wirksamen Gemeinschaft fehlt es an wirksamen ökonomischen Strukturen und die kann man sich halt nicht einfach kaufen oder die Gestaltung denen überlassen, die da meinen mit genug Geld alles erreichen zu können. Man kann organisatorische Unzulänglichkeiten nicht daruch verbessern, indem man sie unangepasst erhält.

Siehe die Krankkassen. Deren Wirksamkeit hängt, wie die Mehrheit von der Wirksamkeit der ökonomischen Strukturen ab und nicht allein durch die Erhöhung der Beiträge, um sich von einem Monat in den anderen retten zu wollen.

Solange man sich nicht dazu entschließt sich neuen Organisationprinzipien zu öffnen, solange wird sich das was man als Verfall der Sozialsysteme bezeichnen kann, weiter fortsetzen. Doch das scheint niemanden zu interessieren.

Die Finanzierung der Rettungsschirms geschieht wie in althergebrachter Weise auf Pump, die die Bürger auf viele Generationen in die Zurückzahlung bannt. Es fragt sich nur, wie lange der Bürger dies noch so mitmachen will?

Die Protagonisten existieren irgendwann nciht mehr, die Fehlentscheidungen müssen andere wieder ausbaden.

Vielleicht aber auch nicht.

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