Ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,750069,00.html (Spiegel)

Ach, das ist gar kein Spielkasino? Es geht um Pferdewetten. Statt gesundem Wachstum, scheint man sich lieber auf gekonnte Aufs und Abs einlassen zu wollen, unter der Prämisse schneller Gewinnmitnahmen. Scheinbar hat noch niemand verstanden, dass hier ein Faktor vorliegt, der mit wirtschaftlichem Handeln schon lange nichts mehr zu tun hat.

Das gleiche gilt für die drei ökonomischen Prinzipien, die von ihrer Bedeutung und Wirksamkeit her überdacht werden müssen, das Extrema zu diesen Unzulänglichkeiten führen, der Mensch selbst das schafft, was er wiederum als „unmenschlich“ stigmatisiert und damit auch derer, die darauf aufmerksam machen.

Nietzsche sprach einmal von „Sklaven- und Herrenmoral“. Darüber musste ich nachdenken. Damit beide existieren können, müssen sie ihre Rollen anerkennen. Die „einen“ ohne Verantwortungsbewusstsein erkieren die anderen und handeln im Auftrage der „Herren“. Die sogenannten „Herren“ haben erhalten die „Macht“. Dafür können sie nicht so handeln, wie es sein muss. Sie sagen den anderen, was zu tun ist. Spätestens wenn mal was „in die Hose geht“, fällt alles wieder auf die „ersteren“ zurück. Ein Zeichen, dass auch die anderen versuchen sich aus der Verantwortung herauszuwinden.

An dieser Stelle muss man erkennen: Es gibt weder die einen noch die anderen, sondern nur die Vorstellung, dass man sich so durchs Leben kommen kann. Es gibt nur Menschen, jeder ist für sein Handeln und die Situation in der er sich bewegt selbst verantwortlich.

Letztlich befindet sich die Mehrheit in einer Sackgasse, aus der sie sich nicht mehr befreien kann, solange man sich nicht der Tatsache stellt, dass mehrheitliches Denken und Handeln in einem globalisierten Welt keine Wirksamkeit mehr hat.

Erweitern Sie Ihr Wissen: vom Denken in Dingen, hin zum Denken in dynamischen Systemen. Sie werden erkennen, dass mehrheitliches Handeln und damit verbundene Angst, nur ein Hinweis, dass man etwas dazulernen muss. Mehr ist Angst nicht.

Sprechen alle vom Systemausstieg, ist dies jedoch verkehrt. Vielmehr handelt es sich um einen Systemumstieg. Sichtbar zu erkennen, dass Themen, wie Regionalwährungen, bedingungsloses Einkommen, Aufbau regenerativer Energien, Aufbau notwendiger Versorgungsgrundlagen sich mehr und mehr als Engagements einer Gesellschaft zu erkennen geben, die sagt: „Jungens und Mädels, so geht es nicht weiter!“

Ein anderes chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“

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