Addendum: „Von der Betrachtung des Egos…“

Nachdem der Gedanke „Von der Betrachtung des Egos, seiner Konditionierung und was noch so dahintersteckt“ vom 21.Juli 2013 auf der Rückfahrt von Köln zu „Papier“ gebracht war, drängte sich mir heute, am 24. Juli 2013 die Frage nach dem „Warum verschieben wir die Verantwortung?“ förmlich auf, verbunden mit dem Gedanken warum es so selbstverständlich und unbewusst ist und meist gar nicht wahrgenommen wird.

Zu diesem Zweck begebe man sich wieder in die Kindheit jedes Menschen und den Modus, in dem sich das Kind, weil es selbst nicht in der Lage ist, sich selbst am Leben zu erhalten, bewegt: dem Überlebensmodus (ÜM). Wer trägt somit für die Kinder die Verantwortung? Im Kern die Eltern. „Zieh‘ Dir eine Jacke an!“, „Putz Dir die Zähne“, „Wasch‘ Dich!“, Essen, Trinken, Schlafen und so weiter.
So hängt der Überlebensmodus mit der Kommunikation als Regelmechanismus der „Erwachsenen“, als „die Regler“ zum „sich entwickelnden Menschen“ in einer Wechselwirkung zusammen.

In der Schule wird der ÜM weiter durch Vorgaben des zu lernenden Stoffes und Prüfungen aufrechterhalten – konditioniert. „Wer sich brav verhält wie ein Schaf, gehört zu den Schafen und macht Karriere.“

Der ÜM jedoch bleibt erhalten, die Inhalte wechseln lediglich: „Du brauchst ein Auto!“, „Du brauchst Versicherung!“, „Du brauchst, brauchst, brauchst…“, um in diesem System (des Mangels, der den ÜM ständig aufrecht erhält) „überleben“ zu können und damit auch automatisch, jedoch unbewusst damit verbunden, die Abgabe der Verantwortung, weil der ÜM keine Funktion „Verantwortung“ als Denk- und Handesmuster beinhaltet, sind ja andere „dafür zuständig“.

Karriere in diesem Zusammenhang betrachtet, ist somit nichts anderes, als die Flucht vor dem Existenzverlust. Und damit auch erkennbar, warum manche so agieren. Und „auf Kosten anderer“ sich aus der Hierarchie heraus automatisch ergibt.

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