Neues beginnt dort, wo Konventionelles aufhört

Veröffentlicht unter: http://tinyurl.com/66szx7w (Süddeutsche.de)

Wer sich mit dem Regelwerk dynamisch vernetzter Beziehungsmuster, wechselseitiger Abhängigkeiten, kybernetischer, symbiotischer, synergetischer und kausaler Wirkmechanismen nicht auskennt, sollte weitere Anstrengungen unterlassen, mit konventionell-traditionellen Denk- und Verhaltensmustern eine Lösung vermeintliche entwickeln zu wollen.

Sich weit ab von den Basisstrukturen um eine Lösen zu bemühen, gleicht dem Betreben, während einer Ballonfahrt in 1000 Meter Höhe eine Briefmarke mit einem Bindfaden und einem Kaugummmi auflesen zu wollen.

Wirksame Lösungsmuster finden sich in Zeiten des Wandels durch schrittweise Anpassung der ökonomischen Strukturen an globale Markt- und Wettbewerbsandforderungen, auf Basis systemischer Regelprinzipien. Erst dadurch werden die Strukturen von um unnötigen Balast befreit, entstehen sowohl für Gesellschaft wie auch dem Land die notwendigen Freiräume.

An dieser Stelle wird auch klar, dass in jedem Unternehmen Leitung und Mitarbeiter untrennbar in einem Boot zuhause sind, wie auch die Gesellschaft als ganzes selbst.

Denn die Ökonomie hat in erster Linie die Aufgabe der Gewährleistung der Lebensgrundlagen einer Gesellschaft, dies auf Basis (normalerweise) sinnvollen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen. Doch dass scheinen Protagonisten, Akteure und Betroffene schon lange vergessen zu haben.

Andere Nationen haben schon lange die Zeichen der Zeit erkannt und nutzen die Gunst der Stunde, während man sich in unserem Land wie auch der EU mit „Wunden lecken“ und nur der Bekämpfung von Symptomen beschäftigt. Wie lange soll diese Donquichotterie noch andauern?

Stop! Es geht so nicht weiter. Denn mit Geldmitteln allein, lassen sich die Probleme, die nur Auswirkungen sind, nicht lösen.

Das wäre ja so, als ob man mit Wasser versucht ein kaputtes Fass zu reparieren, während das Waser einem selbst schon bis zum Halse steht.

Wir haben es mit einem Strukturwandel zu tun und jeder ist bemüht sein Erreichtes zu erhalten. Eigeninteressen dominieren das Denken, dass System nur lange genug für seine eigenen Interessen nutzen zu wollen. Diese Lösung kennt aber nur ein Ende und das ist jedem klar.

Ich frage mich nur, warum man kaum Menschen trifft, die wirklich etwas ändern wollen? Wo sind Sie?

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