Regionalwährung D-Mark

http://tinyurl.com/34nv9ej (FAZ)

Euro hin oder D-Mark her. Es ist vollkommen gleich, besinnt man sich endlich darauf, sich mit Ursachen zu beschäftigen, statt mit Symptomen. Man muss sich nur darauf besinnen, wo die Werte zur Aufrechterhaltung einer Gesellschaft entstehen: in den Unternehmen.

Während man in luftiger Höhe nur die Verschuldung vorantreibt, letztlich um damit die Systeme zusammenkitten zu wollen, wird der Mehrheit der „Bürger“ klar, wohin der Zug fährt und wie lange dies alle noch mitmachen wollen? Fast einem kollektiv eingenommenen Hypnotikum, gleicht die Mehrheit der Betroffenen einer isomorphen Masse, außerstande sich der eigentlichen Situation und Notwendigkeit zur Anpassung bewusst zu sein. Vorhandens Wissen hat seine maximale Entropie erreicht, seine Wirksamkeit schon lange hinter sich gelassen. Die jedoch anstehenden Anpassungen erfordern weitergehende Gedanken und Beschäftigung mit „neuen“ Denk- und Verhaltensmustern. Und neu ist, wie ich dies immer sagte das, was sich in vorhandenes Wissen nicht integrieren (assimilieren) mag.

Was der Mehrheit dann nur noch einfällt, wenn das scheinbar „Neue“ nicht funktioniert, ist die Sehnsucht nach den guten alten Zeiten. An dieser Stelle ist nur eines zu sagen: Es ist das Wissen, was sich den globalen Anforderungen noch immer nicht angepasst hat. Führt vorhandenes Wissen nur zu dem „Problemen“ mit denen wir es weiträumig zu tun haben.

Und niemand sagt: „Stop. Jungens und Mädchens. So geht es nicht weiter!“

Zudem versuchen Propheten und Weissager, mit altem Gewäsch vom Wachstum und längst überholten Weisheiten, ihr Publikum zu „betören“, dieses sich fast „hörig“ hingibt, ohne zu ahnen, dass ein Mehr des Selben, keine Lösung beinhaltet.

Auf der Suche nach Schuldigen und Lösungen, gepaart mit wildem Aktionismus, sehen sich die Akteure stets zu ihren Handlungen „gezwungen“, außerstande zu erkennen, das hier die eigenen, über Jahrzehnte konditionierten Verhaltensmuster greifen, die gleichzeitig verhindern, dass notwendige Veränderung, besser ist jedoch der Begriff Anpassung. Und dabei ist alles so einfach.

Wer sich nicht anpasst, wird angepasst
Nachdem wir, die Gruppe um das Schubäus Modell 2009 mit über 600 Akteuren auf nationaler und internationaler Ebene aus Wirtschaft und Politik zum Thema „ganzheitliche Neuordnung ökonomischer Strukturen“ gesprochen haben, folgte nach anfänglicher Begeisterung betroffenes Schweigen; mit der Gewissheit, dass spätestens mit den Absichtserklärungen schnell der Ofen aus ist. Denn reden ist reden. Erst tun bedeutet wirklich Verantwortung zu tragen. Hierzu der Bericht des Handelsblattes vom 11. November 2005: „Manager reagieren zu spät auf Krisen“ (http://tinyurl.com/3y3lqkc)

Sollte die ganze Befragerei nur Gewäsch gewesen sein?

Ich denke nicht. Nur kann sich die Mehrheit der Unternehmer und Manager nicht vorstellen, dass ein ganzheitlicher Ansatz, wie ihn das Schubäus Modell präsentiert, bedeutet, gar seine Hintergründe und Wirkungsweisen kennt. Lieber scheint man sich mit gemischten Gefühlen auf das vorhandene zu konzentrieren, um kollektiv daran festzuhalten.

Der Mensch hat gelernt, Probleme überall dort lösen zu wollen, wo sie sensuell in Erscheinung treten. Dadurch schuf er sich ein Umfeld, was ihm nun um die Ohren fliegt. Heute spricht er, wie auch die Wissenschaft von „Komplexität“. In der Tat fehlt ihm nur das Verständnis für Zusammenhänge und wie man damit umgeht, praktisch umsetzen, so Komplexität vermeidet. Doch mit konventionell-traditionellen Denk- und Verhaltensmustern, Druck und Geldmittel lässt sich dies nicht erzwingen.

Es ist viel einfacher.

Unser Land benötigt nur zwei Dinge: funktionelle ökonomische Strukturen und adäquate Ausbildungsmuster. Der Rest ergibt sich von selbst.

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